Umschuldung ohne SCHUFA: Wie an neuen Kredit kommen?

Eine Umschuldung kommt vielen Verbrauchern in den Sinn, wenn die Zinsbindung ihres Immobiliendarlehens ausläuft oder sie bereits eine stattliche Menge an Kleinkrediten zu schlechten Konditionen angehäuft haben. Doch wann lohnt sich eine Umschuldung eigentlich genau?

Take-Aways

  • Umschuldung bedeutet Ablösung eines zu teuren Kredits
  • neuer Kredit ist bei negativen SCHUFA-Einträgen kaum zu bekommen
  • häufig falsches Konsumverhalten als Ursache
  • Umschuldung ohne SCHUFA wird bei Bon-Kredit angeboten

Grundsätzlich versteht man unter einer Umschuldung jeden Vorgang, bei dem ein laufender Kredit auf einen Schlag durch einen neuen Kredit abgelöst wird. Viele Baufinanzierer setzen sich mit dieser Thematik auseinander, wenn ihre Zinsbindungsfrist abläuft und sie berechtigt sind, neu zu verhandeln. Kommt das günstigste Angebot dann von einer anderen Bank, ist eine Umschuldung durchaus eine gerne gewählte Variante.

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Umschuldung bei einer Überschuldung

Deutlich schwieriger wird das Thema allerdings dann, wenn die Umschuldung zur rettenden Maßnahme wird. Im Falle einer Überschuldung kämpfen die Betroffenen nämlich mit der Problematik, dass sie durch die Menge an Krediten und die Höhe der Zinsen nur noch Zinszahlungen leisten und somit keine Chance mehr haben, ihren Schuldenberg zu verringern. Die Umschuldung scheint dann die letzte Chance zu sein, der Finanzfalle zu entkommen: Alle Einzelkredite zu einer einzigen Rate gebündelt und dank geringerer Konditionen bezahlbar.

Genau dies scheint allerdings nicht ohne weiteres möglich, denn wo es viele nicht schaffbare Zahlungsverpflichtungen gibt, besteht im Regelfall auch eine SCHUFA-Akte mit negativen Einträgen – und die hindert Banken nur allzu oft an der Genehmigung eines Umschuldungskredits.

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Überschuldung – Was ist das eigentlich?

Rund 6,67 Mio. Menschen in Deutschland gelten als überschuldet. Dies bedeutet, dass sie Schulden haben und in absehbarer Zeit nicht in der Lage sein werden, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Mit etwas über 30 Prozent ist dafür am häufigsten eine Arbeitslosigkeit bzw. eine reduzierte Arbeitszeit verantwortlich. Ebenfalls als häufige Ursachen gelten:

  • Scheidung bzw. Trennung vom langjährigen Partner
  • Krankheit
  • falsches Konsumverhalten
  • gescheiterte Selbstständigkeit

Ist man erst einmal in das Fahrwasser gelangt, dass sich mehrere kleine Kredite angesammelt haben, die das monatliche Budget stark belasten, ergibt sich schnell eine kaum mehr aufzuhaltende Abwärtsspirale. Die Zinsen schmälern das verfügbare Einkommen, sodass ein zusätzlicher Kredit notwendig wird, um die laufenden Kosten zu decken. Dieser jedoch verschlechtert die Liquidität zusätzlich – im nächsten Monat tritt das Problem noch stärker zu Tage. Früher oder später kommt der Punkt, an dem die Betroffenen ihren Kreditverpflichtungen nicht mehr voll nachkommen können, wenn sie nicht Hunger leiden möchten. Spätestens jetzt ist der Zustand der Überschuldung eingetreten.

Voraussetzung für den Ausweg: Geändertes Konsumverhalten

Möchten Sie aus der Abwärtsspirale austreten, ist es zunächst zwingend notwendig, dass Sie Ihr Konsumverhalten nachhaltig ändern. Die Einsicht, dass ständige Shoppingtouren auf Pump einfach nicht drin sind, wenn das Gehalt zu knapp ist und bereits diverse Kredite laufen, ist die Grundvoraussetzung für den Weg zurück. Und dann hilft nur noch, systematisch an die Sache heranzugehen und die Gläubiger zu befriedigen. Holen Sie eine SCHUFA-Selbstauskunft ein und finden Sie so heraus, von welchen Gläubigern bereits negative Einträge erfasst wurden und wie es um Ihren SCHUFA-Score bestellt ist.

So holen Sie eine kostenlose SCHUFA-Selbstauskunft ein:

  • www.meineschufa.de besuchen
  • ganz unten auf „Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz“ klicken
  • nach unten scrollen und unter dem entsprechenden Punkt „Mehr Infos & Bestellung“ anklicken
  • Datenübersicht bestellen
  • Bestellformular herunterladen, ausfüllen und absenden

Arbeiten Sie dann gezielt darauf hin, negative Einträge auszumerzen. Versuchen Sie notfalls, von einem Familienmitglied oder Freund etwas Geld zu leihen, um die wichtigsten Forderungen zu begleichen. So erhalten Sie mitunter etwas Luft, um auch die restlichen Kredite wieder besser bedienen zu können. Allerdings werden negative Einträge im Regelfall erst drei Jahre nach deren Erledigung gelöscht. Erst dann haben Sie wieder die Möglichkeit, einen Umschuldungskredit bei einer normalen Bank zu erhalten.

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Umschuldung ohne SCHUFA: Mit Abstrichen möglich

KreditantragFalls Sie solange nicht warten können oder Ihnen die Hilfe durch Familie und Freunde verwehrt bleibt, müssen Sie in den sauren Apfel beißen und eine Umschuldung ohne SCHUFA-Abfrage anstreben. Solche Angebote gibt es zwar durchaus, doch sollten Sie hier genau hinsehen, denn es gibt viele Anbieter, die nur darauf aus sind, Ihnen noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Zudem sind bei Angeboten, die eine Umschuldung ohne SCHUFA bewerben, häufig die Zinsen vergleichsweise hoch.

Unsere Empfehlung: Die Umschuldung ohne SCHUFA von Bon-Kredit

Ein Anbieter, der sich im Laufe von über 40 Jahren Erfahrung als seriös und vertrauenswürdig erwiesen hat, ist Bon-Kredit. Hier erhalten Sie einen Kredit ohne SCHUFA, den Sie auch für die Umschuldung mehrere Kredite einsetzen können. Dabei sind folgende Konditionen möglich:

  • Kredite bis 100.000 Euro
  • keine Altersbeschränkung
  • Laufzeit zwischen 12 und 120 Monaten
  • auch ohne SCHUFA-Abfrage verfügbar
  • auch für Selbstständige oder Rentner verfügbar
  • kostenfreies Kreditangebot
  • geringe Provision bei erfolgreicher Kreditvermittlung
  • sehr schnelle Abwicklung und Auszahlung
  • Zinssatz ab 4,9 Prozent effektiv

Abgesehen von der Volljährigkeit, einem Wohnsitz in Deutschland und einer festen Arbeitsstelle mit regelmäßigem Einkommen müssen Sie für einen Kredit von Bon-Kredit keine weiteren Voraussetzungen erfüllen. Stellen Sie gleich jetzt Ihre Anfrage!

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Umschuldung ohne SCHUFA: Fazit

  • Bei einer Überschuldung wäre eine Umschuldung zwar der rettende Anker, ist aber meist dank negativer SCHUFA-Einträge nicht möglich.
  • Millionen Deutsche sind überschuldet, häufig wegen Arbeitslosigkeit, einem falschen Konsumverhalten oder aufgrund einer gescheiterten Selbstständigkeit.
  • Anhand einer SCHUFA-Selbstauskunft kann jeder selbst prüfen, was die SCHUFA über ihn gespeichert hat.
  • Im Idealfall versucht man die Schulden mithilfe von privaten Darlehen in den Griff zu bekommen und eine Umschuldung anzustreben, wenn die SCHUFA-Akte wieder sauber ist.
  • Bei Bon-Kredit wird eine Umschuldung ohne SCHUFA-Abfrage angeboten, von der auch überschuldete Menschen profitieren können – eine Anfrage lohnt sich.
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Eike Kewitz

Chefredakteur Kredite.org

Eike Kewitz

Nach seinem Abitur machte sich Eike unmittelbar als freiberuflicher Texter selbstständig und baute sein Unternehmen selbst während seiner folgenden Vollzeit-Ausbildung im Marketing immer weiter aus. Mittlerweile hat er sich vor allem auf das Ressort Finanzen - Kredite, Konten, Geldanlage - spezialisiert und steuert als Hauptredakteur nun auch für uns regelmäßig News und Ratgeber bei. Neben diesem Portal ist er in weiteren spannenden Projekten involviert.