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Kosten und Finanzierung eines Studiums

Nach der Schule studieren zu wollen ist für viele der Weg in den zukünftigen Traumjob. Doch was tun, wenn die Eltern die kompletten Studiengebühren nicht finanzieren können und auch sonst keine finanziellen Mittel für die Zahlung zur Verfügung stehen? In diesem Ratgeber verraten wir, welche Möglichkeiten es gibt, ein Studium finanzieren zu können!

Was kostet ein Studium überhaupt?

Wie viel ein Studium im Monat kostet ist von vielen Faktoren abhängig. Leben Sie zur Zeit des Studiums bei den Eltern und müssen nicht für Miete und Lebensmittel aufkommen, so ist das Studium natürlich deutlich günstiger. Fallen Fahrtkosten mit Bus und Bahn an oder können Sie bequem mit dem Rad oder zu Fuß die Uni erreichen? Wie viel kostet das Studium, welches Sie absolvieren? Auch hier gibt es gravierende Unterschiede. Im Schnitt kann gesagt werden, dass unter Berücksichtigung der genannten Kostenstellen ein Studium im Monat zwischen 500 und 1300 Euro kostet.

Extra-Tipp: Wer nicht daheim leben kann, weil die Uni zu weit weg ist, sollte sich ein Zimmer in einer WG oder im Studentenwohnheim suchen. Diese sind deutlich günstiger als eine eigene Wohnung!
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Studium finanzieren mit einem Minijob

Ein Minijob auf 450 Euro Basis ist eine gute Möglichkeit, einen Teil der Studienkosten finanzieren zu können. Ein Minijob hat den Vorteil, dass dieser oft am Abend oder am Wochenende absolviert werden kann und vor allem im Servicebereich auch ohne Vorkenntnisse fast immer in jeder Stadt Stellen zu finden sind. Die Finanzierung des Studiums durch einen Minijob ist vor allem für diejenigen interessant, dessen Eltern nur einen Teil der monatlichen Kosten übernehmen können oder wollen.

Dennoch darf eines nicht vergessen werden: Auch wenn ein Minijob eine tolle Möglichkeit ist sich Geld dazuverdienen zu können, so ist ein Minijob auch zeitintensiv. Die Stunden, die am Wochenende oder am Abend für den Job absolviert werden müssen, fehlen oft als Lernzeit. Daher muss man für sich selbst entscheiden, ob ein Minijob unter diesem Aspekt überhaupt in Frage kommt.

studium finanzieren mit nebenjob

Am Wochenende als Servicekraft in einem Restaurant aushelfen und sich Geld dazuverdienen? Eine gute Möglichkeit, sich so das Studium zum Teil finanzieren zu können!

Können die Eltern den größten Teil des Studiums finanzieren, so kann ein Job in den Semesterferien dazu beitragen, wenigstens einen kleinen Teil beizusteuern oder sich besondere Anschaffungen selbst zu finanzieren!

Als Werkstudent das Studium bezahlen

Viele Firmen suchen Werkstudenten, um die Nachwuchshoffnungen an sich binden und nach Absolvierung des Studiums voll in den Betrieb integrieren zu können. Der Job als Werkstudent ist nicht uninteressant zur Finanzierung vom Studium, da ein Werkstudent in der Regel ein gutes Gehalt verdient (der Stundenlohn ist oft deutlich höher als der eines Minijobs). Während der Vorlesungszeit darf zudem nicht mehr als 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden und gleichzeitig erhält man einen Einblick in das spätere Berufsleben. Auch im Lebenslauf macht sich der Job als Werkstudent gut und zeugt von Praxiserfahrungen, die viele andere Studenten nicht nachweisen können!

Die Studienfinanzierung als Werkstudent hat somit sowohl für den Studierenden als auch das entsprechende Unternehmen Vorteile. Oft kann in den Semesterferien der Job auch zu einer Vollzeitstelle umgewandelt werden, so dass noch mehr Praxiserfahrung gesammelt und gleichzeitig mehr Einkommen generiert wird, von dem die nächsten Monate finanziert werden können.

Mit BAföG zum Studium

Mit BAföG das Studium zu finanzieren ist oft die günstigste Variante. Dennoch ist dies nicht für jeden möglich, da bestimmte Voraussetzungen gegeben sein müssen (Alter, Staatsangehörigkeit, Eignung). So wird grundsätzlich nicht jede Ausbildung gefördert und auch das Einkommen der Eltern oder des Partners werden berücksichtigt. Verdienen die Eltern zu viel, möchten das Studium aber nicht unterstützen oder es gibt andere Einnahmequellen, so sieht es mit der Unterstützung durch BAföG schlecht aus.

Grundsätzlich sollte man sich aber von vielen negativen Beispielen nicht abschrecken lassen und sich erst einmal intensiv mit der Studium-Finanzierung durch BAföG auseinandersetzen. Es gibt viele Sonderregelungen, welche die Unterstützung durch BAföG doch noch möglich machen – auch wenn man bereits ein Kind hat oder vorübergehend im Ausland studiert!

Achtung: Auch wenn die Finanzierung vom Studium mit BAföG eine gute Möglichkeit darstellt sich überhaupt für ein Studium einschreiben zu können, so darf eines nicht vergessen werden: BAfÖG muss auch wieder (wenn auch manchmal nur zum Teil) zurückgezahlt werden. Wer demnach mit dem Studium fertig ist, startet durch BAföG oft mit hohen Schulden von mehreren tausend Euro ins Berufsleben – nicht immer so angenehm.

wie finanziere ich ein studium

Ein Studium ist teuer, aber mit der richtigen Finanzierung kann sich nahezu jeder ein Studium leisten, um später in seinem Traumjob arbeiten zu können!

Besonders negativ kann sich die Studienfinanzierung durch BAföG auf das eigene Leben auswirken, wenn man nach dem Studium keinen Job findet, vielleicht Kinder dazwischengekommen sind und man einfach kein Geld hat, die hohen Ratenzahlungen leisten zu können. So toll BAföG im ersten Moment auch ist, so darf man die Zukunft dabei nicht aus den Augen lassen!

Mit einem Stipendium die Studiengebühren zahlen

Sein Studium durch ein Stipendium finanzieren zu wollen ist ebenfalls eine gute Möglichkeit. Was viele nicht wissen: Ein ausgezeichneter Notendurchschnitt ist keine Voraussetzung mehr, um ein Stipendium erhalten zu können. Viele Faktoren werden mittlerweile berücksichtigt, so dass es sich für fast jeden lohnt, sich auf ein Stipendium zu bewerben!

Auch gibt es Stipendien, die nicht die vollen Kosten für das Studium übernehmen, aber durchaus einen monatlichen geringen Anteil beisteuern. Diese Förderung plus Minijob kann manchmal schon ausreichend sein für die Finanzierung des Studiums und so den Weg für den Traumjob ebnen!

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Studenten-Kredit

Ein Studentenkredit ist eine gute Möglichkeit, sich sein Studium finanzieren zu können, wenn BAföG oder ein Stipendium nicht möglich sind. Der Vorteil eines Studentenkredits besteht in besonders günstigen Konditionen und der Möglichkeit, den Kredit noch während des Studiums in kleinen, monatlichen Raten zurückzahlen zu können. Wer zum Beispiel neben dem Studium einen Minijob ausübt, kann eine kleine Summe direkt an den Kreditgeber zurückzahlen und wird nicht erst nach Abschluss bzw. einige Jahre nach dem Studium mit der vollen Summe konfrontiert, wie es bei einer BAföG-Förderung der Fall ist.

Tipps für die Aufnahme eines Studentenkredit

Wie bei jedem anderen Kredit auch ist das Vergleichen der Zinsen und weiteren anfallenden Gebühren ein wichtiges Kriterium. Besonders wichtig beim Abschluss eines Studenten-Kredits: Die monatliche Rückzahlungssumme muss so ausgelegt sein, dass diese vom Studenten mühelos bewältigt werden kann.

Da es Studenten durch kein geregeltes Einkommen und keine Sicherheiten nicht immer so einfach haben einen normalen Kredit aufzunehmen, kann es helfen, wenn eines der Elternteile mit als Kreditnehmer eingetragen wird. So hat die Bank mehr Sicherheiten und stimmt dem Kredit eher zu!

Für wen lohnt sich ein Studentenkredit noch?

Ein Studentenkredit kann sich lohnen, wenn grundsätzlich die Studienkosten durch die Eltern oder den Minijob finanziert werden können und für das eigentliche Studium kein Geld benötigt wird, aber kein Geld mehr für weitere, anfallende Kosten vorhanden ist. Viele vergessen, dass besonders zu Beginn des Studiums hohe Kosten entstehen können, die es ebenfalls zu finanzieren gilt. Lernmaterial und Bücher, vielleicht die Kaution für das WG-Zimmer oder die erste eigene kleine Wohnung und entsprechende Möbel, manchmal ist ein Auto als Anschaffung notwendig, weil man nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann oder will… Es gibt einige Kosten, die zu Beginn des Studiums auf einen zukommen können.

studium finanzieren

Fachbücher, Laptop – was wird für das Studium noch benötigt und muss direkt zu Beginn finanziert werden? Informieren Sie sich und kalkulieren Sie diese Kosten bei der Studien-Finanzierung mit ein!

Extra-Tipp: Wenn es geplant ist, während des Studiums ein Auslands-Semester zu absolvieren, müssen auch für dieses die Kosten kalkuliert und ggf. über einen Studentenkredit finanziert werden. Im Ausland können nicht nur höhere Studiengebühren anfallen. Auch Kosten für die Hin- und Rückreise, Unterkunft, Verpflegung und Krankenversicherung sollten nicht unterschätzt werden!

Fernstudium finanzieren

Auch wer ein Fernstudium finanzieren möchte, ist mit einem Kredit gut beraten. Da ein Fern-Studium oft teurer ist als ein Präsenz-Studium, können die Kosten trotz Teil- oder Vollzeitjob nur selten aus eigenen Mitteln direkt bezahlt werden. Auch hier ist die Finanzierung des Fern-Studiums durch einen Kredit eine angenehme Möglichkeit sich auf das Studium konzentrieren zu können und die Kosten für dieses in kleinen Raten zurück zu bezahlen.

Studium finanzieren: Unser Fazit

Wer sich die Fragte stellt "Wie finanziere ich ein Studium?" hat in der Theorie genügend Möglichkeiten. Neben den Förderungsmitteln durch BAföG oder Stipendien ist eine Studienfinanzierung aus eigenen Mitteln oft mit eine der einfachsten Möglichkeiten, sofern die Kosten bereits während der Studienzeit zurückgezahlt werden und nicht nach dem Studium ein großer Schuldenberg vorhanden ist.

Da zu Beginn eines Studium hohe Kosten durch Aufwendungen entstehen können, kann ein Studentenkredit diese Kosten gut auffangen. Welche Möglichkeit auch immer für Sie in Betracht kommt: Vergessen Sie die Rückzahlung nicht, bedenken Sie aber auch, dass bei der Aufnahme eines Minijobs genügend Zeit zum Lernen bleiben muss. Auch die Freizeit darf beim Studieren nicht zu kurz kommen, um den anstrengenden Studenten-Alltag zwischen Vorlesungen und Lernphasen überstehen zu können!

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Content Department

Chefredakteur Kredite.org

Peter König

Peter König kümmert sich als hauptverantwortlicher Chefredakteur unseres Portals vor allem um die Themen Aktien, Fonds und Geldanlage. Schon früh hatte König großes Interesse am Wirtschaftsgeschehen und dem Finanzmarkt. Einer Lehre als Bankkaufmann folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wuppertal. Nach dem Diplom trat der heute 58-Jährige eine Festanstellung als Fondsmanager bei einem großen Geldinstitut an, für das er heute noch in Teilzeit tätig ist.