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Dispokredit – unnötige Kosten vermeiden

Wer derzeit nach einem Baukredit sucht, der kann sich freuen. Die Banken überschlagen sich hier derzeit mit günstigen Hypothekenzinsen, die teilweise nur noch 1,5 Prozent betragen. Aber auch wer einen Ratenkredit nutzen möchte, findet hier günstige Zinssätze vor. Nach wie vor ganz anders stellt sich die Situation leider bei den Zinsen dar, die für eine von der Bank genehmigte Überziehung des Girokontos gezahlt werden müssen, also die Dispozinsen. Diese bewegen sich noch immer im Bereich zwischen meistens 10 bis 13 Prozent. Dabei gibt es für Kunden durchaus einige Möglichkeiten, diese häufig absolut unnötigen Kosten zu vermeiden.

Zunächst einmal sollte überlegt werden, ob der Dispokredit wirklich die richtige Wahl ist, denn häufig ist dies nicht der Fall. Eigentlich dient der Dispositionskredit nämlich ausschließlich dazu, einen kurzfristigen Liquiditätsengpass von Wochen oder wenigen Monaten zu überbrücken. Viele Verbraucher wissen hingegen schon gar nicht mehr, wie lange sie den Dispo nutzen, da dies bereits zur Gewohnheit geworden ist. So ist das Girokonto häufig mit einigen Tausend Euro schon über Jahre hinweg überzogen. Genau in einem solchen Fall bietet es sich an bzw. drängt sich geradezu auf, eine Umschuldung in einen Ratenkredit vorzunehmen. Auf diese Weise lassen sich bei einem beispielhaften Betrag von 5.000 Euro pro Jahr bis zu 500 Euro an Zinsen einsparen. Ratenkredite werden nämlich bereits ab drei Prozent Zinsen angeboten, während manche Banken für die Kontoüberziehung noch bis zu 13 Prozent veranschlagen. Schätzungsweise mehr als 40 Prozent aller Bankkunden, die einen Dispokredit in Anspruch nehmen, könnten durch eine solche Umschuldung enorme Zinskosten einsparen.

Zinskonditionen vergleichen und weitere Alternativen zum Dispo

Wer seinen Dispokredit hin und wieder benötigt, sodass eine Umschuldung in einen Ratenkredit nicht die beste Lösung ist, der hat dennoch Möglichkeiten, Zinskosten einzusparen. Zunächst einmal bietet es sich an, die Zinskonditionen der Banken zu vergleichen, denn gerade bei den Dispozinsen gibt es enorme Unterschiede. Die Spanne reicht hier von unter sieben bis über 13 Prozent, sodass im Idealfall eine jährliche Zinsersparnis von sechs Prozent möglich ist. Bei einem Dispokredit von 5.000 Euro wären dies demzufolge 300 Euro im Jahr. Besonders günstige Angebote haben oftmals die Direktbanken, während vor allem die kleineren Filialbanken nicht selten als recht teuere bei den Sollzinsen gelten. Wichtig ist allerdings, dass neben den Dispozinsen auch die Kontoführungsgebühren betrachtet werden, wenn ein Wechsel der Bank in Erwägung gezogen wird. Nicht wenige Institute versuchen nämlich, den günstigen Dispo durch höhere Kontoführungsgebühren wieder zu „kompensieren“. Eine weitere Alternative zum Dispokredit kann mitunter ein Rahmen- oder Abrufkredit darstellen, der meistens ebenfalls (deutlich) geringere Zinsen beinhaltet.

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Überschreiten der Kreditlinie unbedingt vermeiden

Wenn zuvor angeführt wurde, welche Alternativen es zum Dispositionskredit gibt und wie zu hohen Dispozinsen verhindert werden können, sollte in dem Zusammenhang noch ein weiterer Punkt beachtet werden. Bei nicht wenigen Kontoinhabern ist es nämlich so, dass diese nicht einmal innerhalb der zugesagten Kreditlinie bleiben, sondern das Konto noch über das Kreditlimit hinaus überziehen. Diese Überziehung sollte unbedingt vermieden werden, denn dann berechnen die Banken normalerweise nicht nur Dispozinsen von vielleicht zehn oder elf Prozent, sondern zusätzlich noch einen Überziehungszins. Dieser beträgt nicht selten fünf oder noch mehr Prozent, sodass letztendlich für die Kontoüberziehung über den zugesagten Kreditrahmen hinaus Zinsen in Höhe von 15 oder 16 Prozent zu zahlen sind. In solchen Fällen ist es empfehlenswert, zunächst mit der Bank zu sprechen, ob entweder der Kreditrahmen erweitert oder zumindest eine Alternative gefunden wird, dass keine enorm teuren Überziehungszinsen gezahlt werden müssen.


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Eike Kewitz

Chefredakteur Kredite.org

Eike Kewitz

Nach seinem Abitur machte sich Eike unmittelbar als freiberuflicher Texter selbstständig und baute sein Unternehmen selbst während seiner folgenden Vollzeit-Ausbildung im Marketing immer weiter aus. Mittlerweile hat er sich vor allem auf das Ressort Finanzen - Kredite, Konten, Geldanlage - spezialisiert und steuert als Hauptredakteur nun auch für uns regelmäßig News und Ratgeber bei. Neben diesem Portal ist er in weiteren spannenden Projekten involviert.