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Klein- und Konsumkredite

Werden Klein-und Konsumkredite zukünftig nur noch über Crowdfunding finanziert?

Diese Frage ist eine sehr gute, denn es ist wohl nicht zu übersehen, dass die Crowdfunding Plattformen wie verrückt wachsen. Diese Plattformen schießen aus dem Nichts und stoßen auf größere Beliebtheit. Kein Wunder, denn aufgrund dieser tollen Plattformen ist es nun auch möglich für Menschen einen Kredit in Anspruch zu nehmen, die einen Schufa-Eintrag besitzen. Diese Plattformen können mittlerweile auch als einen ernsthafte Alternative zur Bank angesehen werden. Kein Wunder, denn bei der Bank dauert es sehr lange bis man einen Kredit bekommt. Es erfolgen unendlich lange Prozeduren bis der Kredit endlich bewilligt wird. Und nicht nur das. Manchmal bekommt man den Kredit auch nicht, weil man für die Bank als zu riskant eingestuft wird. In diesem Beitrag wollen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, ob Klein- und Konsumkredite in Zukunft nur noch über Crowdfunding vergeben werden. Diese Frage ist in der Tat eine sehr interessante. Wir möchten hier eine Antwort finden.

Das Wichtigste zu diesem Beitrag

Zum Start dieses Artikels haben wir schon mal die wichtigsten Punkte aufgeführt:

  • Crowdfunding als ernsthafte Bedrohung für die Banken
  • Klein- und Konsumkredite werden in der Crowd vergeben
  • Einige Banken passen sich dem Wandel an und sind online gut aufgestellt
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Crowdfunding bedroht Banken

Konsumkredite

Der Markt für Konsumkredite

Die Banken müssen nun das Crowdfunding als eine Bedrohung ansehen. Im Crowdfunding setzen sich die Menschen als Einheit zusammen ein, um einen Kredit zu vergeben. Die geballte Kraft der Menschen zusammen ist stärker als jede einzelne Bank. Daher müssen die Banken sich auch fürchten. Experten warnen schon seit langem, dass technologische Errungenschaften wie die Fintechs, die Bitcoins und Crowdfunding die Finanzbranche mächtig aufmischen. Es finden gerade Umstrukturierungen statt, wie man sie bisher nie erwartet hätte. Zwar führt das Crowdfunding immer noch ein Nischendasein, aber man kann mittlerweile davon ausgehen, dass die Nutzerzahlen in naher Zukunft steigen werden. Die Plattformen werden immer professioneller und daher sollte man sich auch nicht wundern, dass mittlerweile auch professionelle Investmentbanker mitmischen. In den USA ist es mittlerweile so, dass sich P2P-Anbieter zu wahren „Marketplace Lendern“ entwickelt haben, weil die Wall Street auch mitmischt. Somit werden mehrere Kredite zur gleichen Zeit an mehrere Kreditnehmer vergeben.

Banken müssen handeln

Überall wo man im Internet schaut, wimmelt es vor einer Fülle von Crowdfunding-Anbietern. Diese Anbieter sind so beliebt, dass sie gar nicht mehr wegzudenken sind. Und auch in der Bitcoin-Währung können Projekte finanziert werden und Kredite vergeben werden. Die Tendenz dieser Plattformen ist in Deutschland definitiv steigend.

Auf gut Deutsch gesagt heißt Crowdfunding soviel wie „Schwarmfinanzierung“. Es handelt sich um eine Finanzierungsform, wo Kapitalgeber und Kapitalnehmer zusammengeführt werden. Auf diese Weise können Klein- und Konsumkredite an Privatpersonen vergeben werden. Und auch Startups und Unternehmen können dadurch finanziert werden. Und das Beste ist, dass Banken gar nicht mehr beteiligt sind. Sie sind geradezu überflüssig in diesem System. Es sind insbesondere die Existenzgründer, die den Traum haben eine Geschäftsidee zu verwirklichen. Diese Menschen haben beim Crowdfunding die Möglichkeit ihre Träume zu realisieren. Crowdfunding-Plattformen sammeln viele Milliarden von Euro ein. Das finanzielle Volumen von Crowdfunding hat im letzten Jahr drei Milliarden Euro erreicht. Großbritannien stellt den größten Markt für Crowdfunding-Investitionen dar. Frankreich liegt mit einem Volumen von 154 Millionen Euro auf Platz zwei. Deutschland liegt auf Platz drei.

Was die deutschen Banken angeht, so bekunden diese kein wirkliches Interesse am Crowdfunding. Die Ausfallwahrscheinlichkeit liege zu hoch und außerdem sind die Gewinne zu niedrig. Für die Banken sei es zudem wichtiger das verlorene Vertrauen der Menschen angesichts der Finanzkrise wieder zurückzugewinnen. Es sei also kein Wunder, dass die Einstellung der Banken zu konservativ ist. Dennoch ist ein klarer Trend zu erkennen. Die Banken verändern sich, was man gerade im Online Banking erkennen kann. Zwar ist das Interesse der Banken gering hier aktiv mitzuwirken, aber einige Banken haben erkannt, dass eine Kooperation besser ist als gegen dieses neuartige System anzukämpfen. Eine andere Option bleibt den Banken ja auch nicht. Die Banken werden also involviert. Entweder sind sie für die Abwicklung der Zahlungen einer Crowdfunding-Plattform verantwortlich oder sie bekommen Crowdfunding als Fremdprodukt.

Es gibt innovative Banken wie die Fidorbank, die Crowdfunding bereits umarmt hat. Diese Bank hat Crowdfunding nämlich in ihr Geschäftsmodell integriert. Die Bank rückt somit meist als Zahlungsabwickler in den Hintergrund. Denn eine Banklizenz besitzen die Crowdfunding Plattformen nämlich noch nicht.

Die Banken werden ihre passive Teilnahme insbesondere im Aktiv- Passiv und Provisionsgeschäft zu spüren bekommen. Das Crowdfunding wird sich nämlich negativ auf das Zinsgeschäft auswirken. Für die Banken heißt das langfristig, dass sie die Entwicklung des Crowdfunding-Marktes im Auge behalten müssen.

Crowdfunding – Eine Revolution, die nicht mehr zu halten ist

Crowdfunding

Crowdfunding – Plötzlich wächst das Geld an den Bäumen

Crowdfunding begünstigt kreative Unternehmer. Sie alle können ihre Ideen realisieren, wenn sie sich das Kapital aus dem Schwarm beziehen. Großinvestoren oder Banken sind überflüssig geworden. Viele Unternehmer schwärmen von diesem neuartigen Konzept, endlich ihre einzigartigen und kreativen Geschäftsideen zu verwirklichen. Die Ideen können sogar ins Lächerliche gehen. Wer zum Beispiel einen Roman auf Klopapier drucken will, der gibt sein Projekt einfach auf der entsprechenden Plattform an, und schon wird das Projekt auch unterstützt. Das Schöne ist ja, dass man im Internet und auch auf der Crowdfunding-Plattform auf viele Interessenten stößt. Diese Geldgeber sind bereit in alles zu investieren, was vielversprechende Renditen abwirft. Und somit ist es auch kein Wunder, dass attraktive Renditen und Gewinne für alle Beteiligten entstehen. Beim Crowdfunding kann nur jeder gewinnen. Verlieren kann man unserer Auffassung nicht.

Als Interessent kann man beispielsweise verschiedene Plattformen anschreiben und dann seine Geschäftsidee vorstellen. Wer in ein Projekt investiert, kann sich bei mittleren bis niedrigem Risiko auf satte fünf Prozent Zinsen freuen, und das ohne Bank.

Sollte man sein Geld der Bank oder der Crowd anvertrauen?

Dies ist natürlich eine sehr interessante Frage. Tatsache ist, dass sich die Banken durch die Crowd bedroht fühlen. Kein Wunder, denn mithilfe der Crowd werden Klein- und Konsumkredite viel einfacher finanziert werden. Crowdfunding ermöglicht Menschen Projekte zu realisieren, egal in welcher Lage man sich befindet. Selbst, wenn ein Schufa-Eintrag vorliegt, kann das Projekt realisiert werden. Das Geld bekommt man, nur befindet man sich in einer höheren Risikoklasse. Das heißt, dass die Geldgeber höhere Renditen fordern. Der Kredit ist somit auch teurer, was selbstverständlich sein sollte. Beim Crowdfunding findet man zahlreiche Projekte. Es gibt beispielsweise Menschen die behaupten derzeit ihre Steuern nicht zahlen zu können oder einen Sprachaufenthalt finanziert bekommen wollen oder ihr Haus renovieren wollen. Möglich und denkbar ist einfach alles, solange die Crowd dahintersteht und das Kapital auch zur Verfügung stellt. Beim Crowdfunding ersetzt also die Masse die Bank. Die Banken fühlen sich bedroht. Beispielsweise hat die Wells Fargo ihren Mitarbeitern verboten Crowdlending zu betreiben. Es handelt sich hier um eine Form von Crowdfunding, wo Konsumkredite über eine P2P Plattform vergeben werden. Derartige Aktivitäten würden natürlich einen Interessenkonflikt darstellen.

Crowdfunding – Die Zukunft der Finanzwelt

Der Community-Verantwortliche bei „Our Crowd“, einer der führenden Plattformen für Online-Investments“ behauptet, dass Crowdfunding die Art, wie wir investieren radikal verändern wird. Damit hat er gar nicht mal so unrecht, denn die Finanzbranche hat auf diese neuartige Form von der Vergabe von Klein -und Konsumkrediten einfach keine Lösung. Und der größte Vorteil ist, dass Crowdfunding nicht mehr auf lokalen Strukturen basiert. Es ist hier ähnlich wie beim Bitcoin, denn auch der Bitcoin ist von lokalen Strukturen losgelöst und das Geld wird dezentral in der Blockchain aufbewahrt.

Die Journalistinnen Anja Dill und Heike Leiter im GDI Impuls behaupten, dass Crowdfunding ein Spiel für Vermögende sei. Es entwickelt sich zu einem Volkssport und könnt zugleich eine ernsthafte Bedrohung für die Banken darstellen. Zwar nehmen die Crowdfunding-Plattformen immer noch eine Nische ein, aber die Nutzerzahlen sind beeindruckend. Der Trend ist eindeutig, und schon in kurzer Zeit können die Crowdfunding-Plattformen aus der Nische austreten und die Banken ablösen.

Crowdfunding ist schön und gut, nur warum sollte man sich auch als konservativer Kreditnehmer oder Kreditgeber gegen das Crowdfunding entscheiden? Welche Vorteile besitzt denn noch die klassische Bank?
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Die klassische Bank immer noch als Erfolgsgarant für konservative Anleger und Kreditnehmer

Kredite für den Verbraucher

Kredite für jedermann

Es gibt immer noch Menschen, die sich gegen die Crowd entscheiden. Entweder kennen sie keinen Alternative, oder sie haben das Internet noch nicht für sich entdeckt, oder sie sehen es als Risiko ihr Vermögen in die Crowd zu investieren.

Bei der Crowd kann auch nicht alles rund laufen. So sollte man auch nicht sein gesamtes Vermögen in ein einzelnes Projekt investieren, sondern lieber sein Geld auf mehrere Projekte streuen. Die Projekte werden immerhin durch Privatpersonen dargestellt, und Ausfälle können passieren. Es ist auch menschlich. Einige Investoren investieren in mehrere Projekte auf einmal und behaupten, dass die Zahlungen bei einigen Projekten komplett fehlen. Crowdfunding stellt eine Möglichkeit dar von hohen Renditen zu profitieren. Gleichzeitig sollte man ich aber auch bewusst sein, dass das Risiko bei einzelnen Projekten auch höher sein kann als bei einer Bank in einen Fonds zu investieren. Bei der Bank hat man zudem seinen Berater, der hinsichtlich der Investition beraten kann und die Entscheidungsfällung leichter macht. Beim Crowdfunding ist das nicht der Fall. Der Geldgeber muss seinem Instinkt folgen und für sich entscheiden, wo er letztendlich investieren will.

So gibt es also Menschen, die ihr Geld nicht der Crowd anvertrauen möchten. Dies ist absolut nachvollziehbar. Denn Banken sind schon viel länger auf dem Markt und haben die Erfahrung wie man Geldgeschäfte und Investitionen richtig abwickelt. Die Investoren oder Kreditnehmer der älteren Generation vertrauen eher auf die klassischen Banken.

Das Schöne ist, dass einige Banken den modernen Weg einschlagen. Sie haben die Entwicklung der Crowd registriert und entsprechend reagiert. So gibt es mittlerweile auch Banken, die das Internet als zweiten Vertriebskanal nutzen. Der Nutzer findet nicht nur eine Webseite, die schnell aufgerufen wird, er findet auch Online-Formulare, er hat die Möglichkeit online ein Konto zu eröffnen und eine Beratung sogar online zu bekommen. Die Banken, die die Crowd umarmen, sind viel besser aufgestellt, und können besser auf die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden eingehen.

Warum sich Kleinanleger oder Kreditnehmer für Konsumkredite gegen eine Bank entscheiden sollten

Gegen die Bank

Die Bank ist heute nicht mehr immer notwendig

Die Bank macht es einem nicht leicht einen Kredit zu beziehen. Es müssen zahlreich Formulare ausgefüllt werden und man muss sich mühsam auf dem Weg zur Bank machen. Die meisten Anleger oder Kreditnehmer haben auf diesen Prozess gar keine Lust mehr. Selbstverständlich, denn in der Crowd bekommen sie das Kapital viel schneller bewilligt und ausgezahlt. Was in der Crowd viel schneller geht, dauert in der Bank wesentlich länger. Der Antragssteller muss nicht nur Formulare ausfüllen, er muss auch ein Bankgespräch führen und die Bankmitarbeiter von seinem Konzept überzeugen. Und dies ist nicht immer einfach. Manchmal kann die Idee stimmen oder das Konzept schlüssig sein, aber es fehlt an den rhetorischen Fähigkeiten oder der Antragssteller kann seine Idee nicht gut verkaufen. In diesem Fall wird der Antrag abgelehnt. Dies ist natürlich sehr schade. Denn möglicherweise befindet sich hinter dem schüchternen Antragssteller eine Geschäftsidee, welche unsere Welt ungemein bereichern kann. Geht der Antragssteller in die Crowd und möchte sein Projekt vorstellen, so wird er auf viele private Investoren treffen, die ihm bei seiner Ideenverwirklichung behilflich sein wollen.

Fazit

In diesem Artikel haben wir nun aufgeführt, welche Vorteile die Crowd darstellt. Die Vorteile sind immens. Einmal die Crowd genutzt, möchte man gar nicht mehr den Weg zur einschlagen um dort um einen Kredit zu „betteln“. Die Crowd bietet für jedermann einen Klein und Konsumkredit zu bekommen. Und gleichzeitig profitieren private Geldgeber von sehr hohen Renditen. Bei der Crowd kann aber auch nicht alles gleich rund laufen. Bei Projekten mit höherem Risiko kann es manchmal zu Zahlungsausfällen kommen. In dieser Hinsicht ist der Geldgeber bei einer Bank besser aufgehoben. Banken besitzen zudem auch kompetente Berater, die genau wissen was der Verbraucher braucht. Banken sind schon viel länger auf dem Markt. Sie besitzen das Wissen und die Erfahrung, um den Verbraucher richtig zu bedienen. Das Crowdfunding stellt eine Bedrohung für die Banken dar. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Banken untergehen werden. Einige Banken machen es clever. Sie sehen die Bedrohung als eine Chance sich weiterzuentwickeln. Somit ist es kein Wunder, dass diese Banken im Internet auch sehr gut aufgestellt sind und einen hohe Benutzerfreundlichkeit aufweisen. Die Banken, die sich weiterentwickeln werden, werden auf dem Markt bestehen. Die anderen, die es nicht tun oder auf die Entwicklung des Crowdfunding nicht reagieren, werden auf dem Markt nicht lange bestehen können.
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J_Krakenbuerger_A

Chefredakteur Kredite.org

Peter König

Peter König kümmert sich als hauptverantwortlicher Chefredakteur unseres Portals vor allem um die Themen Aktien, Fonds und Geldanlage. Schon früh hatte König großes Interesse am Wirtschaftsgeschehen und dem Finanzmarkt. Einer Lehre als Bankkaufmann folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wuppertal. Nach dem Diplom trat der heute 58-Jährige eine Festanstellung als Fondsmanager bei einem großen Geldinstitut an, für das er heute noch in Teilzeit tätig ist.