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Anschlussfinanzierung ab wann und wie sind die Zinsen?

Immobilieneigentümer die ihr Eigentum über einen Kredit finanziert haben, müssen sich meist nach 10 Jahren nach einer sogenannten Anschlussfinanzierung umschauen. Häufig beträgt die Kreditlaufzeit für ein Immobiliendarlehen beziehungsweise einer Baufinanzierung 10 Jahre. Doch am Ende der 10 Jahre ist der Immobilienkredit in der Regel noch nicht abgezahlt. Das heißt, der Immobilieneigentümer muss sich um eine neue Finanzierung kümmern. In diesem Artikel beschreiben wir, ab wann eine Anschlussfinanzierung Sinn macht, wie hoch die Zinsen sind und was der Kreditnehmer sonst noch alles zu beachten hat.

Hinweis: Neben der Anschlussfinanzierung für eine Immobilie gibt es auch eine Anschlussfinanzierung für das Auto. noch in diesem Artikel beschreiben wir lediglich die Finanzierungsform für Immobilieneigentümer.

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Anschlussfinanzierung: Ab wann und wie sind die Zinsen?

Die durchschnittliche Darlehenszeit für eine Baufinanzierung liegt zwischen 20 und 35 Jahren. Das ist natürlich eine weitere Zeitspanne. Das bedeutet auch, dass der Immobilieneigentümer im Schnitt ein bis zwei Anschlussfinanzierungen durchführen muss. Eine Anschlussfinanzierung ist dabei jedoch weniger komplex als eine neue Finanzierung einer Immobilie. Natürlich muss die Immobilie auch wieder bewertet werden. Doch in den meisten Fällen ist ja bereits einer Bewertung vorhanden und die Neubewertung weicht daher nicht wesentlich davon ab. Natürlich nimmt eine Baufinanzierung etwas mehr Zeit in Anspruch wie ein Autokredit. Dennoch sollten sich Verbraucher damit rechtzeitig auseinandersetzen.

Anschlussfinanzierung

Beim Kauf und Finanzierung eines Hauses lässt man sich viel Zeit. Auch bei der Anschlussfinanzierung sollte man etwas Zeit investieren.

Experten raten dazu, dass sich Immobilieneigentümer ungefähr drei Monate vor Ablauf der Zinsbindungsfrist um die Anschlussfinanzierung kümmern. Drei Monate sollten in der Regel eigentlich auch ausreichend sein. Es ist nicht erforderlich, viele Monate oder sogar über ein Jahr im Voraus sich darum zu kümmern. Das könnte höchstens dann Sinn machen, wenn der Hauseigentümer ein sogenanntes Forward Darlehen beantragen möchte. Bei einem Forward Darlehen sichert sich der Kreditnehmer einen Zinssatz bereits für eine gewisse Zeit im Voraus. Denkbar wäre eine solche Variante dann, wenn der Immobilieneigentümer davon ausgeht, dass die Zinsen in naher Zukunft steigen werden.

Wie hoch sind die Zinsen bei einer Anschlussfinanzierung?

Die Höhe der Zinsen bei einer Anschlussfinanzierung sind unter anderem abhängig vom aktuellen Zinsniveau sowie von Angebot und Nachfrage. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte schwanken die Zinsen. Daher können wir an dieser Stelle keine pauschale Aussage machen, die auch für die nächsten Jahre gelten wird. Seit einigen Jahren gibt es eine Niedrigzinsphase. Das heißt, dass sich Immobilieneigentümer relativ günstig refinanzieren können. Häufig liegen die Bauzinsen im aktuellen Umfeld um die ein bis zwei Prozent. Da bei einer Immobilienfinanzierung die Summen etwas höher sind, sollten Verbraucher unbedingt verschiedene Angebote miteinander vergleichen. Denn jede Nachkommastelle macht hier bares Geld aus.

  • Zinsen schwanken im Verlauf von Jahren und Jahrzehnten
  • Auch aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase liegen sie derzeit zwischen ein und zwei Prozent
  • Jede Nachkommastelle macht bares Geld aus, daher gut vergleichen
Schweden ist böse

Der schwedische Staat erhält von der EthikBank keinen Kredit, da Schweden viele Atomkraftwerke besitzt.

Die erste Anschlussfinanzierung ist die entscheidendste

Im Normalfall hat jeder der seine Immobilie auf Kredit finanziert im Laufe seines Lebens ein oder zwei Anschlussfinanzierungen. Die erste Anschlussfinanzierung ist dabei die wichtigste. Warum können wir das sagen? Nun, das liegt daran, dass nach dem Ablauf der ersten Zinsbindungsfrist die Restschuld noch am höchsten ist. Nach weiteren 10 Jahren, sprich nach insgesamt schon 20 Jahren, ist die Restschuld dagegen deutlich gesunken. Daher ist die erste Anschlussfinanzierung die entscheidendste. Auch an dieser Stelle möchten wir noch einmal den Tipp geben, dass Verbraucher unbedingt verschiedene Angebote miteinander vergleichen sollten, um die sich den besten Zins zu sichern.

Das Angebot der Hausbank – Nicht immer das beste

Kreditnehmer müssen sich jedoch nicht unbedingt diesen Termin in ihrem Kalender eintragen. Denn rechtzeitig, ungefähr drei Monate im Voraus, erhalten sie ohnehin Post von der aktuellen Hausbank, die das Immobiliendarlehen gewährt hat. Mit der Post erhält der Verbraucher auch ein neues Angebot der Hausbank. In diesem Angebot sind verschiedene neue Laufzeiten sowie die aktuellen Angebote und Zinssätze enthalten.

Gleichzeitig bekommt der Kreditnehmer eine relative kurze Frist gesetzt, innerhalb dessen er sich entscheiden muss, das Angebot anzunehmen oder nicht. An dieser Stelle sollten wir uns nichts vormachen. Die Versuchung ist groß, einfach die Unterschrift darunter zu setzen und den Brief abzuschicken. Damit wäre die Anschlussfinanzierung für die nächsten 10 Jahre geklärt. So einfach könnte das sein.

Allerdings ist das Angebot, welches der Kreditnehmer erhält nicht immer das beste. Es kann durchaus sein, dass er einige Prozentpunkte bei einem anderen Anbieter sparen kann. Wir möchten auch an dieser Stelle erwähnen, dass das natürlich mit etwas Arbeit und Aufwand verbunden ist. Der Verbraucher muss sich natürlich aktiv um eine alternative Anschlussfinanzierung kümmern. Doch grade bei der ersten Anschlussfinanzierung und bei einer Kreditlaufzeit von 10 Jahren, könnte die Ersparnis mehrere tausend Euro ausmachen. Daher empfehlen wir unbedingt, dass der Immobilieneigentümer nicht blindlings das Angebot der Hausbank unterschreibt.

  • Rund ein viertel Jahr im Voraus erhält der Kreditnehmer Post der Hausbank
  • Dort kann er sich für ein Angebot entscheiden; die Anschlussfinanzierung wäre damit geklärt
  • Allerdings kann er mit einem günstigeren Kredit einige tausend Euro sparen

Tipp: Bei der eigenen Hausbank doch noch ein günstigeres Angebot erhalten

Mit einem einfachen Trick erhalten Immobilieneigentümer unter Umständen auch bei ihrer Hausbank einen günstigeren Zins. Erst einmal sollten sie sich das Angebot der Hausbank beziehungsweise des bisherigen Darlehensgebers genau anschauen. Der zweite Schritt besteht darin, sich über einen unabhängigen Vergleich verschiedene Angebote einzuholen. Alle Angebote sind dabei noch nicht bindend, sondern unverbindlich.

In diesem Vergleich kann der Verbraucher das Angebot der Hausbank mit den Angeboten anderer Kreditinstitute vergleichen. Kommt er zu dem Schluss, das andere Banken deutlich bessere Angebote haben, sollte er das klar und transparent dem bisherigen Darlehensgeber kommunizieren. Die Hausbank ist in der Regel sehr stark daran interessiert, das Darlehen weiter zu finanzieren. Denn die Erfahrungen mit dem Kreditnehmer waren über viele Jahre positiv, die Unterlagen sind bereits geprüft und eine Bewertung der Immobilie ist ebenfalls vorgenommen. Für die Bank besteht daher kaum Aufwand. Sie muss lediglich den Kunden dazu bringen, den Vertrag zu unterschreiben. Gleichzeitig hat sie sich über die nächsten 10 Jahre eine weitere Einnahmequelle erschlossen.

Ein Vergleich macht in jedem Fall Sinn. Und wenn es nur dazu dient, die Hausbank zu einem besseren Angebot zu bewegen.

Ein Vergleich macht in jedem Fall Sinn. Und wenn es nur dazu dient, die Hausbank zu einem besseren Angebot zu bewegen.

Daher ist der Trick mit dem Vorlegen eines günstigeren Angebots meist sehr hilfreich und die Hausbank bessert dann deutlich nach. Manchmal ist das allerdings nicht der Fall und die Hausbank lässt nicht mit sich reden. Was Verbraucher dann tun können, beschreiben wir im nächsten Abschnitt.

Anschlussfinanzierung: Umschulden zu einer anderen Bank

idee kommunikation feedback meinungSofern die Hausbank nicht gewillt ist nachzubessern oder die Nachbesserung dem Kunden nicht ausreicht, so sollte er eine Umschuldung zu einer anderen Bank in Betracht ziehen. Dabei empfehlen wir ebenfalls auf das Zurückgreifen eines Kreditvermittlers, der sich auf Die Vermittlung von immobiliendarlehen sowie anschlussfinanzierungen spezialisiert hat.

Der Kunde setzt sich mit dem kreditvermittler direkt in Verbindung und reicht die erforderlichen Unterlagen ein. Im Anschluss erhält er mehrere Angebote Danach kann er das Sich für das eine oder andere Angebote entscheiden. Der kreditvermittler wird sich nun direkt mit der Bank in Verbindung setzen und alles weitere klären. Gegebenenfalls erfolgt natürlich nochmals eine Rücksprache und der Verbraucher muss weitere Unterlagen einreichen Wird er in den nächsten Tagen nichts mehr von der Bank oder dem Vermittler, so kann er davon ausgehen, dass alles vorliegt und die Bank probieren Kredit genehmigen wird.

Der Kunde muss ich dann auch nicht weiter um die Ablösung des Darlehens kümmern, sondern das macht der neue Anbieter. Diese neue Bank überweist das Geld entsprechend der bis den bisherigen Kredit Geber und der Kunde zahlt einfach an die neue Bank die neue monatliche Rate.

Tipp: unsere Dr. Klein Erfahrungen zeigen, dass es sich hier um einen äußerst kompetenten Vermittler von Immobilienkrediten handelt. Dr. Klein ist auch auf die Vermittlung von Anschlussfinanzierungen spezialisiert. Wir empfehlen daher, dass sich Immobilieneigentümer direkt mit dem Unternehmen in Verbindung setzen.


Peter König

Chefredakteur Kredite.org

Peter König

Peter König kümmert sich als hauptverantwortlicher Chefredakteur unseres Portals vor allem um die Themen Aktien, Fonds und Geldanlage. Schon früh hatte König großes Interesse am Wirtschaftsgeschehen und dem Finanzmarkt. Einer Lehre als Bankkaufmann folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wuppertal. Nach dem Diplom trat der heute 58-Jährige eine Festanstellung als Fondsmanager bei einem großen Geldinstitut an, für das er heute noch in Teilzeit tätig ist.