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eToro – Test und Erfahrungen

eToro ist die größte Plattform für Social Trading weltweit und bietet Anlegern ein innovatives Anlagekonzept. Trader eröffnen dabei nicht bevorzugt selbst Positionen, sondern kopieren bestehende Positionen sogenannter Top-Trader. Insbesondere für Anfänger ergeben sich durch dieses Prinzip hohe Lerneffekte, profitieren sie doch enorm von der Erfahrung solcher Signalgeber. Zudem sind die Strategien der Top-Trader öffentlich zugänglich und können analysiert werden.

Darüber hinaus fungiert eToro aber auch als herkömmlicher CFD-Broker. Jeder Trader kann neben dem Kopieren von Positionen auch eigene Positionen eröffnen. Dazu bietet der renommierte Broker über 200 Basiswerte aus verschiedensten Kategorien für den Handel an. Trader können etwa mit Indizes, Aktien, Rohstoffen und Devisen spekulieren, wobei sich eToro bewusst auf das Angebot der bekanntesten Underlyings fokussiert hat. Was Anleger sonst noch über das innovative Konzept des Unternehmens wissen müssen und ob sich eine Kontoeröffnung lohnt, zeigt der folgende Testbericht.

eToro im Überblick

NameeToro
UnternehmeneToro (Europe) Ltd.
Gründung2007
UnternehmenssitzZypern (EU)
RegulierungFCA und CySEC
EinlagensicherungNicht benötigt
Anzahl der BasiswerteÜber 500
Basiswerte aus folgenden KategorienAktien, Aktienindizes, ETFs, Rohstoffe, Währungen
Maximaler Hebel1:400, abhängig vom Finanzinstrument
HandelsplattformenEigene Social Trading Plattform
DemokontoJa
GebührenKeine Gebühren nur Spreads
DAX: 1 Pip Spread
DOW: 6 Pip Spread
USD / Euro: 3 Pips

Geringes Produktangebot, dafür Social Trading

Direkt vorab: eToro ist kein klassischer CFD-Broker, auch wenn derartige Dienstleistungen angeboten werden. Vielmehr richtet das Unternehmen seinen Fokus klar auf das Angebot des Social Tradings, weshalb sich die Kontoeröffnung vor allem für Anleger lohnt, die eben diesen Service nutzen möchten. Dabei ist dies sowohl aus Sicht von Followern als auch von Signalgebern äußerst lohnenswert. Denn letztere erhalten von eToro eine Vergütung, wenn ihnen als "Popular Investor" andere Trader folgen.

In Bezug auf die reine Breite des Angebots an Basiswerten müssen Trader bei eToro einige Abstriche machen. Denn das Unternehmen bietet lediglich ein Grundgerüst an Underlyings an, auch wenn alle wichtigen Kategorien generell vorhanden sind:

  • Aktien
  • Indizes
  • ETFs
  • Rohstoffe
  • Währungen

Das Portfolio von eToro umfasst Top-Aktien und -ETFs (Quelle: eToro). Ihr Kapital ist Risiko ausgesetzt.

Leider fällt das Angebot innerhalb dieser Kategorien etwas dünn aus, wie ein detaillierter Blick zeigen wird. Im Bereich der Aktien stehen Tradern rund 400 unterschiedliche Basiswerte zur Verfügung. Wenn bedacht wird, dass alleine im amerikanischen S&P500 bereits 500 Unternehmen gelistet sind, relativiert sich diese Zahl schnell. Dennoch haben Trader Zugriff auf wichtige Titel großer Konzerne:

  • Google
  • Amazon
  • Apple
  • Gazprom
  • SAP

Positiv fällt auf, dass alle 30 deutschen DAX-Unternehmen im Produktangebot von eToro zu finden sind. Dies ist längst nicht bei allen spezialisierten Brokern der Fall. Ein klarer Fokus liegt allerdings auf dem amerikanischen Markt, sind hier doch rund 80 Prozent der Werte beheimatet. Gerade Technologieunternehmen sind im Angebot von eToro sehr zahlreich vertreten, weil sie sich bei Tradern großer Beliebtheit erfreuen.

Zu diesen Aktien sind auch die zugehörigen Indizes handelbar. Mit 14 Werten stellt eToro hier ebenfalls wieder ein Angebot zur Verfügung, das nicht gerade groß ist – aber doch einen Großteil des Marktes abdeckt. Es sind alle wichtigen europäischen und nordamerikanischen Indizes handelbar. Der japanische Nikkei lässt sich bei eToro ebenfalls traden, so dass Anlegern generell ein gewisses Maß an Flexibilität zur Verfügung gestellt wird. Bemängeln lässt sich nur das Fehlen von exotischeren Märkten, die noch diversifiziertere Handelsstrategien zulassen würden.

Von diesem Grundprinzip weicht eToro in Bezug auf die Devisen etwas ab. Mit rund 50 Währungspaaren bietet das Unternehmen eine Auswahl an, die als marktblich tituliert werden kann. Im Fokus stehen große, viel gehandelte Währungen wie etwa:

  • US-Dollar
  • Euro
  • Schweizer Franken
  • Britisches Pfund
  • Japanischer Yen

Hinzu kommen andere Währungen, die ebenfalls stark nachgefragt sind. Dazu gehört etwa der Kanadische Dollar, der vor allem aufgrund der großen Rohstoffvorkommen des nordamerikanischen Landes von Bedeutung ist. Mit dem Hongkong Dollar, der Norwegischen und der Dänischen Krone haben es aber auch einige Exoten in das Sortiment von eToro geschafft. Währungshändler können bei eToro – auch ohne Nutzung des Social Tradings – also auf ein gewisses Maß an Vielfalt zurückgreifen

In Sachen Rohstoffe besinnt sich eToro allerdings wieder auf das Wesentliche. Gold, Gas, Silber Öl, Kupfer, Platin und Palladium – das sind die Rohstoffe, die über die Handelsplattform getradet werden können. Insbesondere auf das Angebot sogenannter „weicher Stoffe“ verzichtet eToro. Dabei bieten Agrarprodukte wie Weizen ebenfalls herovrragende Möglichkeiten, um mit CFDs hohe Gewinne zu erzielen.

eToro Trading

In der Weboberfläche von eToro können auch Kryptowährungen gehandelt werden (Quelle: eToro). Ihr Kapital ist Risiko ausgesetzt.

Abgerundet wird das Produktangebot bei eToro durch ETFs. Sie erweitern das Sortiment der Indizes um sinnvolle Optionen wie etwa die Emerging Markets. Über die von Emissionsgesellschaften zusammengestellten Indexfonds haben Trader die Möglichkeit, etwa auf die Entwicklung der Wirtschaft in Russland, China oder Südamerika zu spekulieren.

Bleibt abschließend noch ein Blick auf die Verfügbarkeit von Hebeln zu werfen. Grundsätzlich lassen sich – wie beim CFD-Handel üblich – alle Basiswerte über einen gewissen Hebelfaktor traden. Wie hoch dieser ausfällt, variiert allerdings zwischen den Assetklassen:

  • Währungen: Maximal 1:400
  • Rohstoffe: Maximal 1:50
  • Aktien, Indizes, ETFs: Maximal 1:50

Durch die Verfügbarkeit der Hebel lassen sich prinzipiell hohe Renditen erwirtschaften. Positiv fällt auf, dass Trader allerdings nicht gezwungen sind, den maximalen Hebelfaktor zu nutzen. Ab einem Faktor von 2 lassen sich die Hebel flexibel bis zum Maximalwert einstellen.

Spezieller Fokus: Social Trading

Bereits eingangs erwähnt wurde, dass eToro eigentlich eine Social Trading Plattform ist. Insofern verdient dieser Teil des Produktangebots besondere Aufmerksamkeit, stellt er doch ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber herkömmlichen Brokern dar. Das Grundprinzip ist schnell erklärt:

  1. Über die Handelsplattform von eToro haben Trader die Möglichkeit, nach anderen Anlegern zu suchen.
  2. Genau wie bei Basiswerten auch, bereitet eToro umfangreiche Statistiken zu allen Signalgebern auf. Beispielsweise lässt sich einsehen, wie viel Rendite diese in den letzten Wochen erwirtschaftet haben und mit welchen Finanzinstrumenten sie bevorzugt handeln.
  3. Eine Profilansicht verrät noch mehr über die Top-Trader. Hier haben diese unter anderem die Möglichkeit, Statusupdates zu verfassen und ihre Handelsstrategie zu beschreiben.
  4. Per Klick auf „Folgen“ weisen Anleger das System an, die Positionen eines bestimmten Signalgebers zu kopieren. Dabei können insbesondere die Einsätze allerdings selbst festgelegt werden.
  5. Sobald der Kopierauftrag erteilt worden ist, erstellt das System automatisch eine Position im Handelskonto des Anlegers, wenn der Signalgeber ebenfalls eine Position erstellt.

73% der kopierten Trades sind gewinnbringend (Quelle: eToro). Ihr Kapital ist Risiko ausgesetzt.

Für Follower stellt dies einen echten Mehrwert dar, der nicht zu unterschätzen ist. Schließlich profitieren sie vom jahrelangen Fachwissen professioneller Trader, können sie deren Positionen doch direkt und proaktiv kopieren. Dennoch bedeutet dies keine Garantie für einen Gewinn, denn CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko schnell Geld zu verlieren. Signalgeber geben ihre Strategie außerdem ebenfalls nicht kostenlos preis. Sie erhalten für die Positionen der Follower eine bestimmte Provision von eToro.

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Ihr Kapital ist Risiko ausgesetzt.

Unterschiedlich ausfallende Spreads beim Trading

Doch der Erfolg beim Social Trading ist nur dann gegeben, wenn die Rendite nicht durch zu hohe Kosten aufgefressen wird. eToro ist sich dieser Tatsache bewusst und versucht, die Kosten für Anleger so gering wie möglich zu halten. Daher existiert keine Kontoführungsgebühr, wie sie bei herkömmlichen Banken immer noch Gang und Gäbe ist. Sowohl die Anmeldung beim Finanzdienstleister als auch die generelle Nutzung der Handelsplattform sind ohne jedwede Gebühr möglich.

eToro verfolgt den konsequenten Grundsatz: „Bezahlt werden muss nur, wenn Positionen eröffnet werden.“ Dabei unterscheidet der Broker explizit nicht zwischen selbst erstellten Positionen und solchen, die durch das Folgen eines Traders zustande gekommen sind. Abgerechnet wird zudem immer nur über den sogenannten Spread, also die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position. Von Kommissionen oder anderen provisionsbasierten Modellen nimmt eToro bewusst Abstand. Ein Blick auf typische Spreads beim Broker:

  • EUR/USD: 3 Pips
  • USD/JPY: 2 Pips
  • DAX: 1 Pip
  • NASDAQ100: 3 Pips
  • Öl: 0,05 Pips

Ein gewisser Sonderfall kommt den Aktien zu. Hier verlangt eToro zwar keine Kommission im eigentlichen Sinne, erhebt aber immer einen Mindestspread. Dieser liegt laut eigenen Angaben aktuell bei 0,09% pro Seite. Gebühren können jedoch jederzeit Änderungen unterliegen und sich von Tag zu Tag und ohne Vorankündigung ändern, je nach Marktbedingungen. Es wird empfohlen, die Gebührenseite regelmäßig zu besuchen, um über die aktuellen Gebühren informiert zu bleiben.

Die einheitlichen Gebühren für Aktien liegen derzeit bei 0,09% Spread pro Seite (Quelle: eToro). Ihr Kapital ist Risiko ausgesetzt.

Im Vergleich zu anderen Brokern fällt eine Einordnung der Kosten bei eToro schwer. Beispielsweise ist der Handel mit EUR/USD bzw. Währungen im Allgemeinen recht teuer. Andere Broker ermöglichen hier bereits Positionseröffnungen ab Werten von 0,X Pips. Hingegen sind vor allem Rohstoffe deutlich günstiger zu haben als bei einigen Konkurrenten.

Tradern wird daher empfohlen, sich vor einer möglichen Depoteröffnung detailliert mit den Kosten für einzelne Produkte auseinanderzusetzen. Hierzu bietet eToro ein Preis-Leistungsverzeichnis auf seiner Website an, das typische – nicht minimale – Spreads für alle Werte enthält. Durch diese Betrachtung können Trader entscheiden, ob der Broker für ihre individuellen Trades als günstig einzustufen ist.

Durchweg positiv fällt die Betrachtung hingegen bezüglich des Mindesteinzahlungsbetrags aus. Trader haben die Möglichkeit, Depots schon ab einer Einzahlung von 200 bis 20.000 US-Dollar zu eröffnen. Abhängig ist der Betrag stark davon, in welchen Land sich der Anleger befindet. Deutsche Trader können in der Regel schon ab 200 US-Dollar bzw. 175 Euro ein entsprechendes Konto eröffnen. Auch die Mindesteinsätze für Positionseröffnungen sind bewusst gering gehalten, teilweise ist schon der Handel mit wenigen Euro möglich.

Wichtig: eToro erhebt eine Inaktivitätsgebühr, wenn Trader sich seit mehr als 12 Monaten nicht mehr in ihr Konto eingeloggt haben. Pro Monat werden dann 10 US-Dollar bzw. Euro vom Kontostand abgezogen. Die Inaktivitätsgebühr fällt nur an, wenn der verfügbare Kontostand noch über Mittel verfügt. Es werden keine offenen Positionen geschlossen, um die Gebühr abzudecken. Die Gebühr wird in dem Moment eingestellt, wenn das Konto aktiv wird, beispielsweise wenn sich ein Kontoinhaber darin anmeldet, oder aber durch eine entsprechende Schließung des Kontos.

Doppelte Regulierung bei eToro

Ein wichtiges Kriterium der Beurteilung eines Brokers ist zudem die Regulierung und Sicherheit. In Bezug auf eToro fällt auf, dass das Unternehmen gleich über zwei Lizenzen als Finanzdienstleister verfügt:

  • Zypern: Von Zypern aus wird das eigentliche Europageschäft des Unternehmens verwaltet. Auch deutsche Kunden eröffnen hier ihr Depot. Da Zypern Mitglied der EU ist, muss sich eToro an alle Gesetze und Vorschriften halten, die etwa auch für deutsche Finanzdienstleister gelten. Für die Regulierung sorgt mit der zypriotischen CySEC eine Behörde, die in Fachkreisen als äußerst strikt gilt.
  • Großbritannien: Britische Kunden eröffnen hingegen ein Depot bei einer Tochtergesellschaft, die in London gegründet worden ist. Auch hier findet eine entsprechende direkte Regulierung durch die FCA statt.

eToro – die Nummer 1 beim Social Trading (Quelle: eToro). Ihr Kapital ist Risiko ausgesetzt.

Zudem ist eToro bei der deutschen BaFin ordnungsgemäß als grenzüberschreitender Finanzdienstleister eingetragen. Dies ist erforderlich, damit das Unternehmen in der Bundesrepublik überhaupt Social Trading und CFD-Handel anbieten darf.

Für die Sicherheit der Kundengelder bei eToro sorgt kein Einlagensicherungsfonds – dies ist aber auch nicht notwendig. Denn das Kapital der Anleger wird nach dem Prinzip der Segregation verwahrt. Unternehmensgelder und Kundenvermögen befinden sich dabei auf verschiedenen Konten. Selbst im unwahrscheinlichen Falle einer Insolvenz hätten Gläubiger keinerlei Zugriff auf das gesondert verwahrte Geld der Trader.

Handelsplattform für Social Trading optimiert

eToro ist die führende Plattform für Social Trading. Als solche hat das Unternehmen eine eigene Software-Lösung entwickelt, die spezielle auf die Bedürfnisse von Anlegern in diesem Bereich eingeht. Zu den Features zählen vor allem:

  • Einfache Bedienbarkeit: Die Handhabung der Handelsplattform ist bewusst intuitiv gestaltet. Mit nur wenigen Mausklicks finden Trader alle wichtigen Funktionen, weil diese sinnvoll in Menüs gegliedert worden sind.
  • Top-Trader: Im Fokus der Software-Lösung steht die Suche nach geeigneten Signalgebern. Trader können diese beispielsweise anhand der in den vergangenen Wochen erzielten Rendite filtern. Aber auch der maximale Drawdown, also der Verlust während einer bestimmten Zeitspanne, kann angezeigt werden. Darüber hinaus publiziert eToro etwa die aktuellen Follower-Zahlen von Tradern, das Handelsvolumen oder die Zahl der Positionseröffnungen.
  • Charting: Eigens für die Renditeentwicklung von Tradern hat eToro ein Charting-Paket entworfen. Trader können die Entwicklung der Positionen dank der grafischen Darstellung schnell und einfach nachvollziehen.
  • Watchlist: Es ist möglich, Top-Tradern nicht direkt mit echtem Geld zu folgen. Anleger können vielversprechende Signalgeber zunächst auf eine Watchlist setzen, um diese eine Zeit lang zu beobachten.
  • News Feed: Genau wie bei herkömmlichen sozialen Netzwerken auch, haben Trader Zugriff auf einen News Feed. Hier werden etwa Status-Updates anderer Nutzer angezeigt, denen der Anleger aktuell folgt.

Die eToro Handelsplattform in der Übersicht (Quelle: eToro). Ihr Kapital ist Risiko ausgesetzt.

Erfahrungsgemäß lassen sich gute Signalgeber dank der Handelsplattform innerhalb weniger Minuten finden.

Allerdings ist der Funktionsumfang der Handelsplattform bezogen auf das eigenständige CFD-Trading etwas zu dünn. Anleger haben nur Zugriff auf die wichtigsten Indikatoren und Charts, können aber keine weiterführenden Analysen betreiben. Diese müssen zwangsweise über externe Tools erfolgen.

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Ihr Kapital ist Risiko ausgesetzt.

Steigerungspotential beim Thema Support

Das Social Trading an sich ist ein einfach zu verstehendes Handelskonzept. Dennoch kann es beispielsweise bei der Nutzung der Handelsplattform von eToro durchaus zu Fragen oder Problemen technischer Art kommen. Aus diesem Grund ermöglicht es das Unternehmen seinen Kunden, eine Kontaktanfrage zu stellen. Allerdings läuft das Gespräch mit dem Mitarbeiter immer auf dem schriftlichen Wege, per E-Mail oder Livechat ab. Eine Telefonhotline gibt es bei eToro nicht.

Positiv zu bewerten ist die Reaktionsfreudigkeit des Unternehmens. Rund um die Uhr werden alle Anfragen erfahrungsgemäß binnen weniger Minuten beantwortet, so dass sich auch dringende Probleme schnell klären lassen. Zudem kann die Kontaktaufnahme vollständig in deutscher Sprache erfolgen, obwohl es sich bei eToro um ein international ausgerichtetes Unternehmen handelt.

Wer aktiv bei eToro handeln möchte, muss hierzu natürlich ein Handelskonto eröffnen und entsprechend Geld hierauf einzahlen. Möglich ist das bei eToro unter anderem über:

  • Banküberweisung (Die Mindesteinzahlung beträgt mit dieser Zahlungsmethode 500 USD)
  • SOFORT-Überweisung
  • Kreditkarten
  • Neteller
  • Skrill
  • PayPal

Damit bietet das Unternehmen deutlich mehr Zahlungsmittel an als viele Konkurrenten. Auch für Auszahlungen können diese Varianten genutzt werden, allerdings fallen dann Gebühren an. Bei einer Mindestauszahlung von 50 US-Dollar erhebt das Unternehmen 25 US-Dollar Gebühren.

Gutes Angebot an Schulungen und Analysen

Das Prinzip des Social Tradings allein sorgt bereits dafür, dass Trader hohe Lerneffekte erzielen können. Schließlich können sie die Strategien erfolgreicher Anleger verfolgen, analysieren und letztlich auch bei eigenen Trades umsetzen. Darüber hinaus stellt eToro jedoch noch weitere Schulungsmaterialien zur Verfügung:

  • Live-Webinare
  • eKurse
  • Trading-Videos

Die Lernmaterialien befassen sich mit unterschiedlichsten Kriterien, die beim erfolgreichen Trading mit CFDs wichtig sind. So erläutert der Broker etwa, wie CFDs an sich überhaupt funktionieren. Auch das Prinzip des Social Tradings wird interessierten Kunden näher gebracht. Zudem gibt der Broker Tipps, wie sich etwa besonders schnell und sicher Top-Trader finden lassen. Es gilt allerdings zu beachten, dass ein Großteil der Schulungsmaterialien ausschließlich in englischer Sprache zur Verfügung steht. Wer der Sprache nicht mächtig ist, kann daher kaum einen Nutzen aus dem Schulungsangebot ziehen.

Hinsichtlich eines möglichen Bonus ist zu konstatieren, dass eToro keine Prämie für die Kontoeröffnung anbietet. Denn das Unternehmen fokussiert sich darauf, das langfristige Handelsangebot zu verbessern und verzichtet daher auf kurzfristig angelegte Werbeaktionen.

So läuft die Kontoeröffnung beim Broker eToro ab

InfoAuch die Kontoeröffnung bei eToro ist intuitiv und modern gestaltet. Schon nach wenigen Minuten können Trader erste Positionen über die Handelsplattform eröffnen und Tradern folgen.

Schritt für Schritt zum Handelskonto

  1. Aufruf der Homepage von eToro
  2. Klick auf den Button „Registrieren“
  3. Ausfüllen des Registrierungsformulars
  4. Abschicken des Formulars (online)
  5. Bestätigung der E-Mail-Adresse
  6. Überweisung von Geld auf das Konto
  7. Setzen des ersten Trades

Zu beachten gilt es, dass bei eToro keine Legitimierung der Daten im Zuge der Kontoeröffnung notwendig ist. Aber: Vor der ersten Auszahlung ist das Unternehmen dazu verpflichtet, die Angaben von Tradern detailliert zu überprüfen. Hierzu müssen Anleger lediglich die Kopie eines gültigen Ausweisdokuments sowie einen Nachweis ihres aktuellen Wohnsitzes hochladen.

Fazit – Größter Anbieter für Social Trading

eToro ist kein klassischer CFD-Broker, sondern eine Plattform, die den Handel mit Social Trading ermöglicht. Mehr als 4,5 Millionen Nutzer haben sich bereits für die Nutzung des Brokers entschieden, so dass Anleger tausenden Signalgebern folgen können. Aber auch die Eröffnung eigener Positionen ist beim Finanzdienstleister möglich. Hierfür stellt eToro mehr als 500 Basiswerte aus unterschiedlichsten Kategorien zur Verfügung, die über eine intuitiv gestaltete aber recht schlicht gehaltene Handelsplattform getradet werden können.

Bezüglich der Kosten fällt das Fazit zu eToro gemischt aus. Einige Werte wie etwa Öl lassen sich zu Top-Konditionen handeln, bei Währungen rangiert die Social Trading Plattform hingegen eher im Mittelfeld der Konkurrenz. Das Gesamtfazit lautet daher: Wer ausschließlich mit CFDs handeln möchte, sollte sich nach Alternativen zu eToro umsehen. Im Bereich des Social Trading gibt es allerdings keine bessere Plattform als das zypriotische Unternehmen, das sowohl von der britischen FCA als auch der CySEC reguliert wird.

Jetzt traden bei eToro

Ihr Kapital ist Risiko ausgesetzt.

CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 65% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
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Content Department

Chefredakteur Kredite.org

Peter König

Peter König kümmert sich als hauptverantwortlicher Chefredakteur unseres Portals vor allem um die Themen Aktien, Fonds und Geldanlage. Schon früh hatte König großes Interesse am Wirtschaftsgeschehen und dem Finanzmarkt. Einer Lehre als Bankkaufmann folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wuppertal. Nach dem Diplom trat der heute 58-Jährige eine Festanstellung als Fondsmanager bei einem großen Geldinstitut an, für das er heute noch in Teilzeit tätig ist.