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Fundflow

Fundflow Factoring Erfahrungen & Test

Fundflow ist ein junges Berliner Unternehmen, welches in 2016 gegründet wurde. Hinter dem Unternehmen stecken Antonio Faralli, Jan Ramsperger und Joachim Kaune. Im selben Jahr noch erhielt das Unternehmen eine Finanzierung des High-Tech Gründerfonds, welcher auch das Geschäftsmodell von Fundflow umgesetzt hat. Das Unternehmen hat das Ziel Forderungen kleiner Unternehmen sowie von Freelancern vorzufinanzieren und finanziell Engpässe zu unterbinden. Das Unternehmen arbeitet mit der Wirecard-Bank zusammen, welche die deutsche Banklizenz dem Unternehmen zur Verfügung stellt. Die Bank übernimmt ebenso die Abtretung und Abwicklung der Forderungen.
Bei Fundflow kann sich der Nutzer kostenlos registrieren. Dann lädt er die relevante Rechnung hoch und wartet bis das Geld überwiesen wurde. Wenn die Einreichung der Rechnungen bis 12 Uhr erfolgt, so bekommt der Kunde sein Geld am nächsten Tag ausgezahlt, abzüglich einer Gebühr.

Pro & Contra im Überblick

+ Einfache Vorfinanzierung möglich

+ Telefonische Erreichbarkeit

+ Transparente Gebühren

+ Liquidität innerhalb von 24 Stunden

  • Kein Live Chat

Funktionsweise Fundflow

Damit man Fundflow nutzen kann, muss man sich nur einmalig registrieren und seine Identität verifizieren. Eine Video-Identifizierung eine schnelle Online-Verifizierung der Identität. Wenn man dann seinen FundFlow-Account eröffnet hat, lädt man einfach die Rechnungen hoch, welche von Fundflow vorfinanziert werden sollen. Wenn man dies bis 10 Uhr bewerkstelligt, dann kann das Geld schon am nächsten Tag ausgezahlt werden. Dazu muss aber eine positive Prüfung erfolgen, damit das Geld freigegeben werden kann. Als Kunden geht man also auf eine Forderungsabtretung ein. Die Forderungen werden durch den Fundflow Partner, die Wirecard-Bank, an Investoren vermittelt. Man kann also alle Rechnungen einreichen, sofern diese nicht überfällig oder strittig sind. Das einzige Manko ist, dass Fundflow sich bei den Kundenbeziehungen einmischt. Die Rechnungen werden von Fundflow an die Klienten des Fundflow-Kunden weitergeleitet, damit dieser dann weiß, wohin die Rechnungen gezahlt werden müssen. Dennoch sehen es einige Klienten nicht gerne, wenn sie sehen, dass Rechnungen an ein Factoring-Unternehmen gezahlt werden müssen. Es könnte der Eindruck eines Insolvenzrisikos bestehen.

Fundflow Funktionsweise

Kosten von FundFlow

Was die Kosten angeht, so fällt eine einmalige Gebühr pro Rechnung an in Höhe von 2,8 Prozent. Die Höhe der Gebühren hängen immer von der Risikoeinschätzung ab. Ansonsten fallen keine weiteren Gebühren an. Es werden keine Gebühren für die Führung des Fundflow Kontos erhoben. Damit man Fundflow nutzen kann, muss man sich lediglich identifizieren. Im Zeitalter der Digitalisierung geschieht dies alles per Video-Telefonat, welches diesen Schritt wesentlich erleichtert und beschleunigt. Weiterhin braucht man eine Kopie der letzten Jahresabschlüsse, eine aktuelle BWA des Steuerberaters und eine Rechnung ab 5.000 Euro.

Besonderheiten bei Fundflow

Wenn also ein Kunde nicht zahlt, warum auch immer, dann übernimmt die Versicherung den Zahlungsausfall, sofern die Rechnung nicht strittig ist. Gerade das ist ja eine Bedingung, die man als Kunden bei Fundflow erfüllen sollte. Als Kunden von Fundflow muss man nicht wie bei vielen anderen Anbietern einspringen und den Betrag an den Factoring-Anbieter zurückzahlen. Fundflow übernimmt das Mahnwesen und erinnert die Klienten bei verspäteten Zahlungen.

Fundflow Vorteile

Fazit

Bei dem Factoring-Anbieter Fundflow handelt es sich um ein frisches und junges Unternehmen, welches ein großes Potential beherbergt. Die Partnerbank vom Unternehmen gewährleistet, dass sämtliche Zahlungen abgesichert sind. Dadurch kann der Kunden also seine unbezahlten Rechnungen an Fundflow verkaufen. Wenn der Kunde nicht zahlt, dann bleibt man nicht auf seinen Kosten sitzen, und es wird einem geholfen. Jedoch sind die Gebühren von Fundflow auch entsprechend höher als bei ähnlichen Anbietern in dieser Branche.

 

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Content Department

Chefredakteur Kredite.org

Peter König

Peter König kümmert sich als hauptverantwortlicher Chefredakteur unseres Portals vor allem um die Themen Aktien, Fonds und Geldanlage. Schon früh hatte König großes Interesse am Wirtschaftsgeschehen und dem Finanzmarkt. Einer Lehre als Bankkaufmann folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wuppertal. Nach dem Diplom trat der heute 58-Jährige eine Festanstellung als Fondsmanager bei einem großen Geldinstitut an, für das er heute noch in Teilzeit tätig ist.