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Banken

Brauchen wir Banken zukünftig überhaupt noch als Finanzdienstleister?

Der Bitcoin und die Fintechs haben das Potential den Finanzmarkt langfristig zu verändern. Kein Wunder, denn die Fintechs greifen bestehende Prozesse auf und entwickeln sie weiter. Fintechs denken radikal und verändern die Bankenbranche. Kein Wunder, denn diese neuartgien Unternehmen erkennen die neuen Bedürfnisse der Kunden und holen sie daher im Internet ab während klassische Banken immer noch die traditionellen Wege gehen. Da bleibt doch die Frage ob Banken immer noch Zukunftspotential besitzen, wenn diese gar nicht lernen umzudenken. Das gleiche verhält sich für den Bitcoin. Mithilfe des Bitcoins und seiner starken Blockchain-Technologie sind wir nicht mehr auf Banken angewiesen. Vielmehr können uns die Banken gar nicht mehr kontrollieren. Es entfallen die Transaktionskosten und die Bank als Mittelmann zwischen Bankgeschäften. Auch hier ist die Frage natürlich groß warum eine Bank überhaupt noch existieren sollte. In diesem Beitrag möchten wir herausfinden, ob die Banken überhaupt noch Geltung haben angesichts dieser neuen Technologien.

Das Wichtigste zu diesem Beitrag

Zum Start dieses Artikels haben wir schon mal die wichtigsten Punkte aufgeführt:

  • Banken werden bedroht durch Fintechs, Bitcoin und IT-Konzernen
  • IT-Konzerne suchen Banklizenz an
  • In naher Zukunft könnten sogar Facebook, Google und Co. eine Bank sein
  • Wir werden Banken brauchen, doch ist die Frage was wir zukünftig als Bank bezeichnen
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Wie die Banken uns kontrollieren

Die Banken

Die Banken haben uns fest im Griff und dominieren unser Leben in allen Bereichen

Manchmal wird uns gar nicht mehr bewusst in welchen Würgegriff wir uns durch die Banken befinden. Die Banken kontrollieren unseren Alltag. Möchten wir im Supermarkt Waren einkaufen oder bei Zara eine neue Jacke kaufen, so schieben wir unsere Karte in den Kartenleser und das Geld wird von unserer Bank auf die Bank vom Geschäft überwiesen. Eigentlich ist es ja ganz einfach. Was ist aber, wenn die Bank die Karte oder das Bankkonto sperrt? Natürlich wird gesagt es sei ja alles zur eigenen Sicherheit. Man stelle sich aber vor man ist im Urlaub und plötzlich sperrt die Bank die Karte. Dann ist der Ärger groß und Angst hat man auch. Also ist folgendes klar: Die Bank hat uns im Würgegriff und kontrolliert unser Leben. Halten wir uns an die Spielregeln so ist es ja ganz einfach. Was aber, wenn wir uns nicht an die Regeln halten oder einmal in Zahlungsverzug kommen? Dann wird es ganz bitter und die Bank kann unser Konto und unsere Existenz geradezu mit einem Klick vernichten. Die Bank kontrolliert nicht nur unser Leben, sondern hat einen maßgeblichen Einfluss auf unsere Existenz. Ohne eine Bank oder ohne Bankkonto oder Kreditkarte besitzen wir keine Existenz. Das ist die traurige Wahrheit. Der Kauf mit einer Bankkarte wird nicht mehr möglich. Der Abschluss eines Handyvertrages kommt nicht zustande. Viele Dinge im Alltag sind für uns dann plötzlich nicht mehr möglich. Und das ist furchtbar.

Die Banken werden bedroht – nicht nur vom Bitcoin und Fintechs

Unsere Ersparnisse in Gefahr?

Gehören die Ersparnisse wirklich uns?

Mittlerweile sieht es aber nicht mehr ganz so rosig aus für die Banken. Die Banken befinden sich plötzlich im Würgegriff der neuartigen Finanztechnologien wie Bitcoin und Fintechs. Darüber hinaus gibt es aber noch viele weitere Anbieter, die plötzlich richtig Lust bekommen haben den Banken eins auszuwischen.

Bitcoin

Schlägt man die Zeitung auf, stößt man auf Kurswerte und viele Zahlen. Die Rede ist vom Bitcoin, der neuartigen Währung, die das Potential hat die ganze Welt zu verändern. Und das ist nicht mal übertrieben. Denn der Bitcoin wird von der mächtigen Blockchain unterstützt. Es handelt sich hier um eine Technologie, mit der das Geld dezentral überall in der Welt abgelegt wird. Das Geld wird also digital aufbewahrt. Die Banken haben keinen Einfluss auf unser Geld und wie wir es anlegen. Der Bitcoin ist eine Erfindung der Menschheit und nicht der Banken. Der Bitcoin macht uns zu freien Menschen, und schafft eine Finanzwelt, wo nicht mehr die Banken das Sagen haben, sondern wir Menschen. Einfache Transaktionen können über ein Smartphone ausgeführt werden. Das Herunterladen einer App reicht aus, um eine Transaktion zwischen zwei Menschen auszuführen. Und das Beste ist, dass eine derartige Transaktion binnen von Minuten ausgeführt werden kann, sollten beide Parteien mit dem Transfer einverstanden sein. Und eine Bank wird gar nicht involviert. Zudem entfallen auch die Transaktionsgebühren. Es bleibt also die Frage, wozu wir hier die Banken noch brauchen, wenn wir den Bitcoin nutzen können.

Es gibt Banken, die den Aufstieg des Bitcoins verschlafen haben, und sich dagegen wehren. Sie versuchen die Kunden mit niedrigen Transaktionskosten zu locken. Leider ist dies aber der falsche Weg die Kunden zurückzubekommen, denn beim Bitcoin gibt es ja keine Transaktionskosten. Andere Banken haben verstanden, dass sie umdenken müssen. Und so locken sie die Kunden mit einer besseren Kundenbetreuung und versuchen die Beziehungen zu ihren Kunden zu stärken. Diese Entscheidung ist gar nicht mal so abwegig. Statt also einen Krieg mit dem Bitcoin zu führen, wäre es also besser die goldene Mitte einzuschlagen. Der Kampf ist aussichtslos und wenn sich die Bank nur auf den Faktor Transaktionsgebühren konzentriert, wird sie verlieren. Vielmehr sollten Banken die Entwicklung des Bitcoins umarmen und versuchen umzudenken. Es gibt Banken wie die Crédit Suisse, die diese neuartige Währung umarmt und in ihr bestehendes Konzept implementiert. Durch die rasante Entwicklung des Bitcoins werden Banken dazu aufgefordert radikal umzudenken. Und genau dies kann in einen besseren Umgang mit den Kunden resultieren.
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Fintechs

Von den Fintechs wird man nicht so viel mitbekommen, es sei denn man beschäftigt sich mehr mit dem Internet. Die Fintechs wachsen nämlich explosionsartig. Wie Pilze sieht man ständig neue Fintechs erscheinen. Die Fintech-Unternehmen haben es auf bestehende Prozesse abgesehen. Sie wollen existierende Prozesse aufgreifen und dies soweit verändern, dass die Kunden sich an einem besseren Service erfreuen. Insbesondere eine höhere Benutzerfreundlichkeit ist das Ziel dieser Fintechs. Kein Wunder, denn die klassischen Banken mit ihren starren Strukturen schrecken so ziemlich viele Kunden ab. Und gleichzeitig haben viele Banken die Entwicklung des Internets total verschlafen. Somit es auch kein Wunder, dass diese sich über die abwandernden Kunden beklagen. Die Realität sieht nun so aus, dass die Kunden immer internet-affiner werden. Der Kunde ist mittlerweile so bequem, dass er es für nötig hält, dass die Bank zurückruft. Dies mag zwar unglaublich klingen, ist aber wahr. Einige Banken, die das Internet als weiteren Vertriebskanal entdeckt haben, bieten einen Rückruffunktion für den Kunden an. Dies ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Kunden mittlerweile an der Macht sind und nicht mehr die Banken.

Die Fintechs bereiten den Weg für die Zukunft vor. Kein Wunder, denn diese Unternehmen denken ganz anders. Die Mitarbeiter in Fintechs werden sorgfältig ausgewählt. Das Personal in einem Fintech- Unternehmen denkt innovativ und ist darauf trainiert anders zu denken und gleichzeitig alles Bestehende in Frage zu stellen. Das man scheitern kann wird von diesen Unternehmen akzeptiert und gleichzeitig aber auch als Chance gesehen zu wachsen. Diese Unternehmen schaffen es wie keine Bank sich direkt am Kunden zu orientieren. Und nicht nur das. Sämtliche Prozesse dieser Fintech Unternehmen orientieren sich am Kunden. Im Grunde genommen bieten diese Unternehmen nichts Neues. Alles was sie machen ist die typischen Banking-Aktivitäten aufzugreifen und gezielt weiterzuentwickeln. Das größte Ziel ist es dem Kunden eine höhere Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.

Auf der anderen Seite ist es aber nicht so, dass Fintechs Banken ganz ablösen werden. Wir werden die Banken immer noch brauchen. Es gibt immer noch zu viele konservative Denker, die ihr Geld nicht einfach jedem Online-Anbieter überlassen wollen. Und das ist auch gut so. Kritische Meinungen sind bei neuartigen Konzepten immer nicht schlecht. Bei der Bank hat man immer noch den Vorteil, dass man mit einem Menschen redet. Das Bankgespräch mit dem Berater, der genau weiß was man braucht, kann nicht durch Online-Dienste so einfach ersetzt werden. Und zusätzlich werden Fintechs nicht so einfach eine Finanzinstitution wie eine Bank ersetzen können. Dazu brauchen sie nämlich eine Banklizenz, die nicht so einfach zu bekommen ist. Weiterhin ist es auch so, dass Fintechs keine hoch komplizierten Produkte anbieten. Vielmehr können diese Produkte ganz schnell nachgebildet werden.

Die Mängel der Fintechs sowie diese der Banken führt letztendlich dazu, dass beide Parteien sich gegenseitig respektieren und akzeptieren. Fintechs sind nämlich in vielen Belangen immer noch auf die Banken angewiesen. Und gleichzeitig brauchen die Banken die Fintechs, um endlich umzudenken und den Kunden besser bedienen zu können. Daher kann man auch nicht davon ausgehen, dass die Fintechs die Banken ganz ablösen werden. Wir brauchen die Banken immer noch, aber möglicherweise nicht mehr so stark wie früher.

Es gibt mittlerweile einige Banken, die das Internet als weiteren Vertriebskanal entwickelt haben. Schaut man sich die Webpräsenz dieser Banken an, so profitiert man von einer schnellen Ladezeit, Online-Antragsformularen, Online-Kontoeröffnung und Online-Identifizierungsverfahren. Diese Banken machen es richtig. Sie haben die Bedrohung durch die Fintechs erkannt und richtig reagiert. So gibt es also Banken, dessen Webpräsenz man sich gerne anschaut. Banken werden von vielen Verbrauchern immer noch gerne genutzt, weil sie die hohen strengen Vorgaben erfüllen. Das langfristige Bestehen auf dem Markt gibt den Kunden die große Sicherheit ihr Geld auf der Bank auch anzulegen. Bei neuartigen Anbietern kann man nicht gleich behaupten, dass das neue Unternehmen auch sicher ist.

Letztendlich kann also gesagt werden, dass die Fintechs zwar auf dem Vormarsch sind und die Bankenwelt verändern. Auf der anderen Seite kann nicht behauptet werden, dass die Fintechs die Banken ganz ablösen werden. Wir mögen zwar nicht mehr so auf die Banken angewiesen sein, jedoch führt die Entwicklung der Fintechs dazu, dass Banken immer mehr Internetdienste für den Verbraucher anbieten. Und gleichzeitig erhöhen sie den Kundensupport und die Benutzerfreundlichkeit. Wenn diese so wichtigen Punkte von vielen Banken beachtet werden, dann wird immer noch das Bedürfnis da sein eine Bank weiterhin zu nutzen. Bis zu diesem Zeitpunkt aber müssen mehr Banken lernen radikal umzudenken und die Entwicklung der Fintechs umarmen.

Mobile Bezahldienste

Mobile Bezahldienste

Mobile Bezahldienste überall auf der Welt

Apple und Alibaba planen neue mobile Bezahldienste. Sie wollen den Banken Konkurrenz machen. Neben dem Bitcoin und den Fintechs lauert die Gefahr auch bei normalen Herstellern oder Händlern. Diese beiden Hersteller und Anbieter haben verstanden, dass die Finanzbrache vor massiven Veränderungen steht. Immer mehr Menschen umarmen die Entwicklung des Internets und wickeln ihre Geldgeschäfte zunehmend im Internet ab.

Apple hat vor einigen Wochen mit seinem iPhone-Bezahldienst Apple Pay gestartet. Diese App ist auf ein sehr großes Interesse gestoßen. In den ersten drei Tagen haben mehr als eine Million Kunden sich bei Apple Pay registriert. Dies ist rekordverdächtig, signalisiert aber die zunehmende Bereitschaft sämtliche Finanzgeschäfte ins Internet zu verlagern. Mithilfe dieser App braucht der Verbraucher kein Bargeld mehr im Geschäft. An der Kasse halten die Verbraucher einfach ihr iPhone an ein Lesegerät mit NFC-Funk. Mit dem Fingerabdruck sowie einem eingebauten Sensor wir die Zahlung ausgeführt. Eine PIN-Eingabe ist nicht mehr erforderlich. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der Zahlungsverkehr durch die Banken kontrolliert. Nun bekommen die Banken eine große Konkurrenz durch IT-Konzerne wie Apple und Alibaba. Das apple-Bezahlsystem bedient sich Kreditkarten von Visa und Mastercard. Noch braucht man für die Kreditkarte ein Bankkonto. Jedoch behaupten Experten, dass die IT-Konzerne in naher Zukunft selber versuchen eine Banklizenz zu bekommen.

Dies würde natürlich auch heißen, dass die Banken in vielen Bereichen des Lebens überflüssig werden. Beispielsweise hat Google schon eine Banklizenz bekommen. Und auch Facebook möchte ins Finanzgeschäft einsteigen. Google und Facebook könnten zu einer ganz großen Nummer im Finanzgeschäft werden. So kann es sehr gut sein, dass diese beiden ganz Großen in den nächsten 12 bis 18 Monaten Finanzdienstleistungen anbieten.

Fazit

Die Bankenwelt verändert sich

Die Bankenwelt verändert sich zum Vorteil des Verbrauchers

Es bleibt also sehr spannend. Die Banken sind auf der einen Seite bedroht. Auf der anderen Seite aber gibt es auch einige Banken, die die großartigen Entwicklungen umarmen. Sie wollen kooperieren und von den Fintechs lernen. Der Mittelweg, die Kooperation gibt Wachstumsmöglichkeiten für beide Seiten, und die Bank hat weniger Risiken, wenn es darum geht neue Konzepte auszuprobieren. Auch der Bitcoin führt zu massiven Einschnitten in die Finanzindustrie. Mithilfe des Bitcoins brauchen wir keine Banken mehr. Es gibt aber auch Banken, die die Entwicklung des Bitcoins umarmen, und die neuartige Währung in ihr bestehendes Konzept implementieren. Die Gefahr für die Banken kommt aber auch von anderen Seiten wie IT-Konzernen Apple und Alibaba. Wenn diese Parteien eine Banklizenz erwerben, wird es sehr düster für die Banken aussehen. Und es wird sicherlich viele Hersteller geben, die es Facebook, Alibaba und Google nachmachen wollen. In diesem Fall wird es so sein, dass wir die klassischen Banken nicht mehr brauchen. Die Entwicklung führt aber dahin, dass durch die Vergabe einer Banklizenz auch Google und Facebook zu einer Bank werden können. Und auf diese Konzerne sind nach wie vor viele Menschen angewiesen. Die Frage ob wir noch auf Banken angewiesen sind lässt sich damit beantworten, dass vielmehr eine Umstrukturierung stattfindet. Die klassischen Banken verlieren an ihrer Macht, aber wir werden Finanzinstitute immer noch brauchen. Vielmehr ist die Frage, was wir in naher Zukunft als Bank bezeichnen. Ist es die klassische Bank, ist es Facebook, Google oder Alibaba oder Apple? Und die Abhängigkeit von Facebook, Google oder Apple ist genauso stark oder sogar noch stärker als bei einer klassischen Bank.
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J_Krakenbuerger_A

Chefredakteur Kredite.org

Peter König

Peter König kümmert sich als hauptverantwortlicher Chefredakteur unseres Portals vor allem um die Themen Aktien, Fonds und Geldanlage. Schon früh hatte König großes Interesse am Wirtschaftsgeschehen und dem Finanzmarkt. Einer Lehre als Bankkaufmann folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wuppertal. Nach dem Diplom trat der heute 58-Jährige eine Festanstellung als Fondsmanager bei einem großen Geldinstitut an, für das er heute noch in Teilzeit tätig ist.