Ratenkredit online beantragen: So erhalten Sie 2021 Finanzielle Freiheit im Alltag

Ratenkredit – Das Wichtigste in Kürze

Was ist ein Ratenkredit – Kurzantwort

Bei einem Ratenkredit handelt es sich um ein Darlehen, das Ihnen die Bank oder ein anderer Kreditgeber in Summe zur Verfügung stellt. Das Geld können Sie laut Ratenkredit-Definition frei oder zweckgebunden verwenden. Sie tilgen den Kredit einschließlich der Zinsen in monatlich festen Raten. Synonyme für diese in Teilbeträgen abzuzahlende Kreditart lauten Verbraucherkredit oder Konsumentendarlehen. Die vereinbarte Laufzeit gibt Ihnen Planungssicherheit.

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Ratenkredit aufnehmen: Pro und Contra

Ratenkredit online beantragen: So erhalten Sie 2021 Finanzielle Freiheit im Alltag
Pro
  • Einen Ratenkredit beantragen Sie unkompliziert und schnell online oder in einer Bankfiliale.
  • Bei dieser Kreditart profitieren Sie von einer individuellen Ausgestaltung, was die Kreditsumme und die Laufzeit angeht.
  • Ratenkredite nutzen Sie zur freien Verwendung oder zweckgebunden für den Autokauf oder die Immobilienfinanzierung.
  • Ein Ratenkredit-Vergleich verschafft Ihnen die Chance, vor der Kreditanfrage den effektiven Jahreszins bei zahlreichen Kreditanbietern miteinander zu vergleichen.
Ratenkredit online beantragen: So erhalten Sie 2021 Finanzielle Freiheit im Alltag
Contra
  • Die festgelegten monatlichen Zinsen stellen in einer schlechten finanziellen Lage eine Belastung dar.
  • Das vorzeitige Ablösen eines Ratenkredits geht teilweise mit Kosten in Form der Vorfälligkeitsentschädigung einher.
  • Nicht alle Kreditgeber bieten kostenfreie Ratenpausen oder ein Sondertilgungsrecht an.

Woran erkennt man einen Ratenkredit mit guten Konditionen?

Bei der Auswahl eines Ratenkredits spielen die Konditionen eine ausschlaggebende Rolle. Um diese zu vergleichen, sollten Sie einen Kreditrechner zurate ziehen. Der günstigste Online-Kredit ist derjenige mit den niedrigsten Zinsen.

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Wenn die Zinsangebote nah beieinander liegen, rücken weitere Faktoren in den Fokus.

Sie sollten zum Beispiel auf die Flexibilität bei der Rückzahlung der Kreditsumme achten. Teilweise bieten Banken die Möglichkeit, monatliche Ratenzahlungen über einen bestimmten Zeitraum auszusetzen. Hierbei handelt es sich um kostenlose Ratenpausen.

Des Weiteren zeigen sich Kreditangebote mit Sondertilgungsrecht von Vorteil. Bei diesen profitieren Sie durch Sonderzahlungen von einer kürzeren Laufzeit und einer geringeren Zinsbelastung.

Um den für Sie besten Ratenkredit zu finden, achten Sie auf folgende Faktoren:

  • kostenfreie Sondertilgung,
  • kostenlose Gesamttilgung,
  • Ratenpausen sowie
  • persönliche Betreuung.

Wenn Sie auf eine persönliche Beratung Wert legen, lohnt sich der Abschluss des Ratenkredits bei einer Filialbank. Aufgrund der Kosten für die Filialstruktur sollten Sie jedoch nicht damit rechnen, hier den günstigsten Ratenkredit zu finden. Vorrangig Online-Kredite trumpfen mit guten Konditionen auf. Sie stammen von Filial- und Direktbanken.

Beim Ratenkredit Vergleich auf den effektiven Jahreszins achten

Beim Vergleich mehrerer Ratenkredite unterschiedlicher Anbieter hilft ein Blick auf den effektiven Jahreszins. Im Gegensatz zum Sollzins enthält er alle vom Kreditnehmer zu zahlenden fixen Kosten und Gebühren.

So fällt es leicht, die Konditionen der Ratenkredite miteinander ins Verhältnis zu setzen. Zusätzliche Kosten können noch durch freiwillige Leistungen wie eine Restschuldversicherung entstehen.

Welche Arten von Ratenkrediten gibt es?

Bei der Entscheidung für einen Ratenkredit haben Sie bei der Mehrzahl der Kreditgeber die Wahl zwischen 6 unterschiedlichen Formen:

  • Kredit mit freiem Verwendungszweck,
  • Umschuldungskredit,
  • Autokredit,
  • Modernisierungskredit,
  • Kontoausgleich sowie
  • Ratenkredit für Gewerbetreibende und Selbstständige.

Die Standardeinstellung bei Vergleichsrechnern besteht in der freien Verwendung eines Ratenkredits. Ob Sie die Angabe ändern, obliegt Ihrem individuellen Ermessen. Grundsätzlich sind Sie nicht verpflichtet, das Finanzinstitut über die Verwendung der Kreditsumme zu informieren.

Wenn Sie sich für eine bestimmte Ratenkreditart entscheiden, ergeben sich daraus unter Umständen finanzielle Vorteile:

Umschuldungskredit

Angenommen, Sie benötigen den Ratenkredit, um ein bestehendes Darlehen mit hohen Konditionen abzulösen. Dann stellt ein Umschuldungskredit die richtige Wahl dar. Aufgrund der sinkenden Kreditzinsen sparen Sie bei einer Umschuldung auf einen neuen Kredit Geld. Wenn Sie umschulden, spielt die Angabe des Verwendungszwecks eine Rolle. Das Finanzinstitut erkennt auf die Weise, dass Sie die Kreditsumme nicht zusätzlich benötigen. Sie tilgen mit ihr den bestehenden Kredit.

Wenn Sie einen laufenden Ratenkredit aufgrund eines neuen Finanzierungswunsches aufstocken, ist die Umschuldung ebenfalls sinnvoll. In dem Fall wählen Sie eine Kreditsumme, die Ihren neuen Finanzbedarf sowie die Tilgung des alten Kredits abdeckt.

Durch die Bündelung der Kreditpflichten in einen neuen Ratenkredit profitieren Sie von 3 Vorteilen:

  • Sie zahlen die monatlichen Raten ausschließlich an einen Anbieter und behalten den Überblick über Ihre finanziellen Verpflichtungen.
  • Die Kreditzinsen sanken in den letzten Jahren stetig. Aus dem Grund gelingt es, mit einer Umschuldung der laufenden Kredite Geld zu sparen.
  • Beim Bündeln mehrerer Ratenkredite bieten mehrere Banken an, den Zinssatz zu senken und die Laufzeit an Ihren individuellen Bedarf anzupassen. Dadurch kommt es im Vergleich zu mehreren Krediten zu einer reduzierten monatlichen Belastung.

Autokredit

Wenn Sie davon träumen, sich ein Auto oder Motorrad anzuschaffen, kommt ein Autokredit infrage. Auch bei der Fahrzeugfinanzierung sprechen finanzielle Gründe dafür, den Verwendungszweck anzugeben. Denn eine Vielzahl der Banken vergibt Autokredite zu günstigeren Zinsen, da das Fahrzeug eine zusätzliche Sicherheit darstellt. Aus Sicht der Bank sinkt Ihr Kreditausfallrisiko. Das wirkt sich positiv auf den Zinssatz aus.

Den Autokredit können Sie für Kraftfahrzeuge aller Art, auch Wohnmobile, nutzen.

Ein angebotenes Finanzierungsmodell beim Kauf eines Autos oder Motorrads stellt die Ballonfinanzierung dar. Diese funktioniert wie folgt: Während der fest vereinbarten Laufzeit tilgen Sie ausschließlich einen Teil des Kaufpreises. Am Ende der Kreditlaufzeit verbleibt eine Schlussrate. Ihre Höhe entspricht dem Restwert des Autos.

Um diese Schlussrate zu finanzieren, bieten Ihnen mehrere Finanzdienstleister drei gängige Optionen an:

  • Sie bezahlen die ausstehende Restschuld in einer Summe. Das geschieht durch die Eigenfinanzierung oder durch den Verkauf des Fahrzeugs.
  • Sie behalten das Auto und begleichen die Schlussrate mit einem weiteren Ratenkredit.
  • Sie entscheiden sich für die 3-Wege-Finanzierung und geben den Wagen zum vereinbarten Restwert an den Händler zurück. In dem Fall erlischt das Darlehen und Sie sind schuldenfrei.

Bei der Ballonfinanzierung benötigen Sie nicht den gesamten Kreditbetrag. Aus dem Grund fallen die Monatsraten niedriger als beim klassischen Ratenkredit mit gleicher Laufzeit aus. Bedenken Sie, dass Sie auch auf die Schlussrate über die gesamte Kreditlaufzeit Zinsen zahlen. Folglich steigen die Gesamtkosten für diese Finanzierungsart. Zusätzlich birgt die hohe Schlussrate ein finanzielles Risiko. Vor dem Abschluss einer Ballonfinanzierung empfiehlt sich aus dem Grund eine umfangreiche Beratung.

Modernisierungskredit

Einen Ratenkredit nutzen Sie alternativ, um Ihre Wohnung oder das Haus zu renovieren oder modernisieren. Da mehrere Banken für Renovierungskredite Sonderkonditionen anbieten, ergibt es Sinn, den Verwendungszweck bei der Kreditanfrage anzugeben. Mit diesen honoriert der Finanzdienstleister, dass Sie den Ratenkredit für den langfristigen Werterhalt oder die Wertsteigerung Ihrer Immobilie einsetzen.

Verwechseln Sie den Ratenkredit zur Immobilienmodernisierung nicht mit der Baufinanzierung. Bei dieser stellt eine Grundschuld eine zusätzliche Sicherheit dar. Bei Ratenkrediten entfällt diese.

Kontoausgleich

Zusätzlich besteht die Chance, den Ratenkredit zum Kontoausgleich zu verwenden. Befindet sich Ihr Girokonto längere Zeit im Minus, stellt diese Kreditart die günstigere Alternative zum Dispokredit dar. Die Zinsen für Dispositionskredite fallen im Schnitt deutlich höher aus als für Ratenkredite. Dementsprechend sparen Sie mit dem Kontoausgleich Geld.

Weitere Ratenkreditarten

Neben dem Verwendungszweck unterscheiden sich Ratenkredite anhand ihrer Auszahlungsdauer. Bei mehreren Finanzdienstleistern profitieren Sie von Krediten mit Sofortauszahlung. Nach Vertragsabschluss landet die gewünschte Summe innerhalb von 24 bis 48 Stunden auf Ihrem Konto. Da diese Eilkredite zu den Ratenkrediten zählen, läuft ihre Beantragung ähnlich ab.

Mehrere Kreditgeber bieten spezielle Ratenkredite (Bildungskredite) für Studierende und Auszubildende an. Im Vergleich zu den regulären Kreditangeboten fallen bei ihnen die Konditionen oft günstiger aus.

Laut der Finanzierungsstudie 2019 nutzt übrigens einer von vier Verbraucherhaushalten regelmäßig Ratenkredite, um Konsumwünsche zu erfüllen.

Schritt für Schritt einen Ratenkredit online beantragen

In unserer Ratenkredit-Erklärung wird schnell klar, wie Sie den Kredit bei einer Bank Ihrer Wahl beantragen. Das gelingt innerhalb kurzer Zeit, wenn Sie nach folgenden Schritten vorgehen:

Schritt
01
Mit einem Ratenkredit-Rechner den besten Ratenkredit finden
Schritt
02
Voraussetzungen für einen Ratenkredit überprüfen
Schritt
03
Kreditanfrage online ausfüllen
Schritt
04
Nutzen einer Restschuldversicherung prüfen

 

Schritt 1: Mit einem Ratenkredit-Rechner den besten Ratenkredit finden

Um die Vertragskonditionen zahlreicher Banken mit wenigen Klicks zu vergleichen und den effektiven Jahreszins für Ihren Ratenkredit zu berechnen, empfiehlt sich unser Vergleichsrechner. So finden Sie schnell und unkompliziert die besten Angebote:

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Für den Kreditvergleich geben Sie in der Maske zunächst die gewünschte Kreditsumme ein.

Des Weiteren wählen Sie die Laufzeit des Ratenkredits. Die vorgegebenen Laufzeiten reichen von einem bis zu zehn Jahren.

Im Anschluss erhalten Sie die Möglichkeit, den Verwendungszweck für den Kredit zu bestimmen. Hierbei handelt es sich um eine freiwillige Angabe. Als Voreinstellung zeigt sich die freie Verwendung. Des Weiteren stehen beispielsweise Immobilienfinanzierung, Umschuldung oder die Anschaffung eines Neu- oder Gebrauchtwagens zur Auswahl. Der Verwendungszweck nimmt auf die Kredithöhe und -laufzeit Einfluss.

Nach der Eingabe Ihrer Daten klicken Sie auf „Neu berechnen“. Sie erhalten die Kreditangebote der zur Verfügung stehenden Finanzdienstleister. Die Auflistung beginnt mit dem Anbieter mit den günstigsten Konditionen. Sie erhalten einen Überblick über die monatlich zu zahlenden Raten, den Sollzins und den effektiven Jahreszins.

Schritt 2: Voraussetzungen für einen Ratenkredit überprüfen

Einen Ratenkredit vergeben Banken und andere Finanzdienstleister ausschließlich an Verbraucher, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Im Detail unterscheiden sich diese bei den Kreditinstituten geringfügig. Einen Ratenkredit erhalten Sie, wenn Sie:

  • mindestens 18 Jahre alt sind,
  • einen festen Wohnsitz in Deutschland haben,
  • über ein deutsches Konto verfügen,
  • sicheres und regelmäßiges Einkommen, das für die Kreditaufnahme ausreicht, beziehen,
  • über eine ausreichende Bonität verfügen.

Aufgrund dieser Kreditvoraussetzungen schließt die Mehrzahl der Banken Selbstständige, Schüler, Studenten und Arbeitslose von der klassischen Kreditvergabe aus. Mehrere Finanzdienstleister bieten diesen Personengruppen separate Kreditangebote.

Schritt 3: Kreditanfrage online ausfüllen

Wenn Sie den Ratenkredit online beantragen, profitieren Sie von mehreren Vorteilen. Die Kreditanfrage gelingt bequem von zu Hause aus und ist unabhängig von der Öffnungszeit des gewählten Kreditanbieters. Schnelligkeit und Komfort sprechen also für die volldigitale Kreditanfrage.

Als Erstes wählen Sie die Höhe der Kreditsumme sowie die Kreditlaufzeit. Im Anschluss übermitteln Sie dem Finanzdienstleister Ihre persönlichen Daten. Zu diesen gehören neben Ihrem Namen und der Wohnadresse auch Ihre berufliche Situation. Um Ihnen ein Kreditangebot erstellen zu können, braucht die Bank einen Überblick über Ihr Einkommen und weitere Einkünfte.

Ihre finanzielle Situation legen Sie schnell mit dem digitalen Kontoblick offen. Mit einer gesicherten Verbindung erhält der Kreditanbieter oder dessen technischer Dienstleister Zugang zu Ihrem Konto. Hierbei handelt es sich um eine einmalige Erlaubnis, die sich auf einen festgelegten Zeitraum bezieht. Beispielsweise verschafft sich Ihre Bank auf die Weise einen Überblick über Ihre regelmäßigen Einkünfte, Ausgaben und bestehende Verbindlichkeiten.

Der digitale Kontoblick erspart es Ihnen, Kontoauszüge und andere Dokumente per Post an das Kreditinstitut zu senden. Zeitgleich profitieren Sie von einer Zeitersparnis. Ihre Kontobewegungen gleicht der Anbieter mit Ihren Angaben ab. Die Voraussetzung für den digitalen Kontoblick besteht in einem Gehaltskonto, das für das Online-Banking qualifiziert ist.

Entscheiden Sie sich gegen den digitalen Kontoblick, senden Sie den Nachweis zur Selbstauskunft per E-Mail oder auf dem Postweg. Rechnen Sie bei Wahl dieses Weges mit einer längeren Bearbeitungszeit.

Nach dem Abgleich Ihrer Finanzdaten spielt Ihre eindeutige Identifikation bei der Kreditanfrage eine Rolle. Schnell erfolgt der Identifikationsnachweis über das Video-ident-Verfahren. Für den Prozess benötigen Sie ein Smartphone oder eine Webcam. Sie erhalten einen Video-Anruf eines Mitarbeiters des gewählten Kreditinstituts. Ihm zeigen Sie Ihren Personalausweis sowie mehrere auf diesem befindliche Kennziffern. Im Schnitt dauert das Verfahren wenige Minuten.

Nach dieser Verifikation erhalten Sie ein Einmal-Zertifikat, um beim Kreditantrag eine digitale Signatur zu beantragen. Versehen mit der Unterschrift senden Sie ihn an Ihre Bank. Wann diese die Kreditsumme auf Ihr Konto überweist, hängt von der gängigen Bearbeitungszeit ab. Bei einem Sofortkredit profitieren Sie vom Geldeingang innerhalb von 24 Stunden.

Schritt 4: Nutzen einer Restschuldversicherung prüfen

Bevor Sie den Kreditvertrag abschließen, denken Sie über eine Restschuldversicherung nach. Diese übernimmt Ihre offenen Kreditraten, wenn Sie die finanzielle Belastung aufgrund von Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Tod nicht stemmen können. Ob sich der Versicherungsschutz für Sie lohnt, hängt u.a. von der Höhe des Ratenkredits ab. Bei einer Kreditsumme von unter 10.000 Euro ist es ratsam, auf die Restschuldversicherung zu verzichten.

Der Grund besteht in den Kosten, die die Versicherung verursacht: Sie betragen anbieterabhängig zwischen zehn und 20 Prozent der Kreditsumme. Liegt diese bei 10.000 Euro, bezahlen Sie für den Versicherungsschutz 1.000 bis 2.000 Euro. Aufgrund der hohen Summe entstehen vergleichsweise hohe Tilgungsraten. Wenn Ihnen das Geld fehlt, um diese zu bedienen, drohen

  • Mahnungen des Finanzdienstleisters,
  • die Kündigung des Kredits sowie
  • ein negativer Eintrag bei der Schufa.

Bei höheren Kreditsummen lohnt sich die Restschuldversicherung, um Sie und Ihre Lieben im Ernstfall vor finanziellen und rechtlichen Schwierigkeiten zu bewahren.

Des Weiteren spielt bei der Wahl dieser Versicherung die Kreditart eine Rolle. Handelt es sich um einen Ratenkredit mit langer Laufzeit, beispielsweise der Immobilienfinanzierung, kommt die Restschuldversicherung infrage. Mit ihr bewahren Sie Ihre Angehörigen vor einer Rückzahlungslast. Eine Alternative besteht darin, den Kredit auf andere Weise abzusichern. Als Sicherheiten für die Bank dienen beispielsweise ein Bausparvertrag oder eine vorhandene Lebensversicherung.

Wann lohnt es sich, einen Ratenkredit zu kündigen?

Wenn Sie einen Ratenkredit mit hohen Konditionen abzahlen, lohnt es sich, über eine vorzeitige Kündigung nachzudenken. Diese ist möglich, sofern die Finanzierung nicht durch eine Grundschuld abgesichert ist. Seit der Einführung der EU-Verbraucherkreditrichtlinie im Jahr 2010 können Kreditnehmer den Ratenkredit unkompliziert kündigen.

Bei nach dem 10. Juni 2010 abgeschlossenen Kreditverträgen müssen Sie eine einmonatige Kündigungsfrist beachten. Bei älteren Ratenkrediten erfolgt die Kündigung erst ein halbes Jahr nach der Auszahlung. Zusätzlich liegt die Kündigungsfrist bei drei Monaten.

Ratenkredit ablösen oder umschulden

Wenn Sie von einer Gehaltserhöhung oder einem Erbe profitieren, können es die neuen finanziellen Mittel Ihnen ermöglichen, Ihren Ratenkredit abzulösen. Hierbei zahlen Sie dem Kreditgeber die Restsumme auf einen Schlag zurück. Bedenken Sie, dass mehrere Banken in dem Fall eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.

Um einen kostenintensiven Ratenkredit vorzeitig abzustoßen, ergibt alternativ eine Kreditumschuldung Sinn. Zu dem Zweck nehmen Sie bei einem Finanzdienstleister einen Umschuldungskredit auf. Bei diesem Ratenkredit achten Sie auf günstige Konditionen. Bei der Suche hilft Ihnen beispielsweise unser Ratenkredit-Vergleich.

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Mit der Kreditsumme lösen Sie den teuren Ratenkredit ab. Obgleich durch den neuen Kredit weiterhin Zinsen anfallen, profitieren Sie auf diese Weise von einer Kosteneinsparung.

Ratenkredit mit Sondertilgung kündigen und zurückzahlen

Als vorteilhaft erweist sich ein Ratenkredit mit Sondertilgung. Hierbei handelt es sich um eine außerplanmäßige Zahlung. Die Vielzahl der Banken räumt Ihnen dieses Sondertilgungsrecht ein. Jedoch gibt es Ausnahmen, da kein gesetzlicher Anspruch auf Sondertilgung besteht. Mit den zusätzlichen Zahlungen sinkt Ihre Kreditschuld schneller, sodass die Schuldenfreiheit rasch näher kommen.

Bei Ratenkrediten unterscheiden sich die festgelegte Sondertilgung sowie das optionale Sondertilgungsrecht. Bei der ersten Variante ist die Höhe der Sonderzahlungen vertraglich festgelegt. Zusätzlich legt die Bank die Zeitpunkte, an denen die Sondertilgung möglich ist, fest. Flexibler zeigen sich optionale Sondertilgungen. Hierbei gibt es keine Vorgaben zu Höhe oder Zeitpunkt der Sonderzahlung.

Bei mehreren Banken besteht die Chance, kostenfrei eine Sondertilgung zu nutzen. Ist diese im Vertrag festgehalten, steigt unter Umständen der Sollzins leicht an.

Wann droht eine Vorfälligkeitsentschädigung?

Sofern Sie den Ratenkredit kündigen oder vorzeitig ablösen, fordert der Kreditgeber unter Umständen eine Vorfälligkeitsentschädigung. Hierbei handelt es sich um einen Ausgleich für den Finanzdienstleister.

Bei Abschluss eines Ratenkredits verpflichten Sie sich, den Kreditbetrag sowie die festgelegten Zinsen zurückzuzahlen. Bei einer vorzeitigen Kreditkündigung entfallen Zinsen. Für die Bank stellt das einen finanziellen Nachteil dar. Diesen Schaden gleichen Sie in Form der Vorfälligkeitsentschädigung aus.

Deren Höhe zeigt sich seit Juni 2010 gesetzlich beschränkt. Sie richtet sich vorrangig nach der Restschuld. Je höher diese ausfällt, desto teurer ist die Entschädigung. Des Weiteren spielt die Restlaufzeit des Ratenkredits eine Rolle. Beträgt diese weniger als zwölf Monate, liegt die Vorfälligkeitsentschädigung bei maximal 0,5 Prozent der Restsumme.

Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr darf die Bank eine Entschädigung von maximal einem Prozent der Restsumme verlangen. Die Vorfälligkeitsentschädigung umgehen Sie bei der Kündigung eines Ratenkredits unter folgenden Voraussetzungen:

1. In Ihrem Kreditvertrag zeigt sich die Widerrufsbelehrung fehlerhaft

Bei jedem Finanzdienstleister haben Sie das Recht, Ihren Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Konsequenzen zu kündigen. Bei einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung verlängert sich der Zeitraum um zusätzliche zwölf Monate. Als Fehler gelten beispielsweise missverständliche oder falsche Fristbelehrungen sowie fehlende Hinweise auf rechtliche Folgen des Widerrufs.

Des Weiteren verlängert sich die Kündigungsfrist des Vertrags, wenn die Widerrufsbelehrung zu allgemein gehalten ist oder nicht zum konkreten Ratenkreditvertrag passt. Dieses verlängerte Widerrufsrecht gilt ausschließlich für Neuverträge mit Abschluss nach dem 10. Juni 2010.

2. Die Bank kündigt den Vertrag

Löst Ihr Kreditgeber den Vertrag vorzeitig auf – beispielsweise aufgrund eines Verzugs bei der Rückzahlung – entfällt ihr Recht auf die Vorfälligkeitsentschädigung.

3. Es erfolgt eine einvernehmliche Kündigung des Kreditvertrags

Ersetzen Sie Ihren Ratenkredit aus triftigem Grund durch einen höheren Kredit beim gleichen Finanzdienstleister, besteht die Chance, den Vertrag einvernehmlich aufzuheben.

Hierzu bedarf es der ausdrücklichen Zustimmung der Bank. Ein gesetzlicher Anspruch auf die einvernehmliche Kreditkündigung besteht nicht. Stimmt das Finanzinstitut der Kündigung zu, verzichtet sie automatisch auf die Vorfälligkeitsentschädigung.

4. Sie schließen einen Ratenkredit mit variablen Zinsen ab

Bei einem variablen Kredit passt die Bank die Zinssätze regelmäßig an das aktuelle Marktniveau an. Bei dieser Darlehensform gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Sie geht ohne Vorfälligkeitsentgelt einher.

5. Sie nutzen das Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB

Wenn Sie einen Kreditvertrag mit langer Zinsbindung abschließen, haben Sie bei der Baufinanzierung ein Sonderkündigungsrecht. Nach einer Laufzeit von zehn Jahren besteht die Chance, den Kredit zu kündigen. Dieser Zeitraum beginnt nach dem vollständigen Erhalt der Kreditsumme.

Nach Ablauf der zehn Jahre kündigen Sie Ihren Kredit jederzeit ohne finanzielle Konsequenzen. Jedoch beachten Sie die Kündigungsfrist von sechs Monaten. In dem Fall drohen keine Vorfälligkeitszinsen für die Rückzahlung der Restschuld.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Ratenkredit?

Wenn Sie eine Finanzspritze benötigen, um eine dringende Anschaffung zu finanzieren, stellt ein Ratenkredit eine gute Wahl dar. Neben dem einfachen Abschluss, der bei der Mehrzahl der Banken online durchzuführen ist, profitieren Sie von festgelegten Konditionen. Bereits vor Vertragsabschluss gelingt es Ihnen mithilfe eines Vergleichsrechners, sich beim Ratenkredit über Zinsen, Laufzeit und Sonderkonditionen zu informieren.

Die Kredittilgung nehmen Sie monatlich vor. Im Kreditvertrag legen Sie zusammen mit dem Kreditgeber die Tilgungsraten sowie mögliche Sondertilgungen fest. Diese Kreditart nehmen Sie ohne großen Zeitaufwand auf. Eine Online-Anfrage nimmt wenige Minuten in Anspruch. Zusätzlich trumpft der Ratenkredit bei vielen Banken mit einer flexiblen Ausgestaltung auf.

Bei Ratenkrediten profitieren Sie von einer beliebigen Kredithöhe zwischen 1.000 und 100.000 Euro. Seltener bieten Finanzdienstleister Kreditsummen bis zu 500.000 Euro an. Ein weiterer Vorzug besteht in der flexiblen Laufzeit. Bei einem Ratenkredit rechnen Sie mit einer Mindestlaufzeit von einem Jahr. Maximal beträgt sie 120 Monate. Teilweise hängt die Kreditlaufzeit von dem von Ihnen gewählten Verwendungszweck ab.

Die monatlich festen Raten geben Ihnen die Möglichkeit, sich auf die finanzielle Belastung einzustellen. In schweren Zeiten stellen sie eine Komplikation dar. Bei Verlust der Arbeitsstelle fällt es schwer, die Raten pünktlich zu bezahlen. Um Ihnen entgegenzukommen, bieten mehrere Finanzinstitute eine kostenfreie Ratenpause an.

Hierbei handelt es sich nicht um einen Standardservice bei Ratenkrediten. Prüfen Sie vor dem Abschluss eines Kredits, ob Sie sich die monatlichen Raten über die gewünschte Laufzeit sicher leisten können. Vorzugsweise kontrollieren Sie vor dem Vertragsabschluss Ihren Kreditbedarf.

Steht fest, dass Sie einen Ratenkredit benötigen, bemessen Sie die Kreditsumme nicht zu knapp. Denn wenn die Kreditsumme für Ihre geplante Anschaffung nicht ausreicht, bedarf es einer Nachfinanzierung. Diese kann kompliziert und teuer ausfallen.

Der Zweidrittelzins hilft zur Einschätzung ihrer eigenen Zinsen

Mehrere Banken offerieren ihren Kunden Ratenkredite zu einem einheitlichen Festzins. Bei ausreichender Bonität profitieren die Kunden unabhängig von Kredithöhe und Laufzeit vom gleichen Zinssatz. Bei der Mehrzahl der Kreditinstitute zeigen sich die Zinsen bonitätsabhängig.

Schätzt die Bank die Kreditwürdigkeit eines potenziellen Kreditnehmers gut ein, erhält dieser einen günstigeren Zinssatz als ein Kunde mit schlechterer Bonität. Bei diesem Vorgehen weisen die Finanzdienstleister eine Zinsspanne aus. Um herauszufinden, mit welchem Zinssatz Sie rechnen können, hilft der Zweidrittelzins. Dieser Richtwert gibt ab, wie viel ein Ratenkredit bei zwei Drittel der Kreditnehmer im Höchstfall kosten darf.

Laut der Preisangabenverordnung § 6a PAngV handelt es sich bei dem Zweidrittelzins um den effektiven Jahreszins, den die Bank anhand ihrer Werbung voraussichtlich zwei von drei Kreditnehmern anbieten kann. Bei bonitätsabhängigen Krediten setzt dies einen Maßstab, um die Kreditwürdigkeit zu definieren, voraus.

Ratenkredite für Selbstständige und Freiberufler sind schwieriger zu bekommen

Wenige Banken und Finanzdienstleister bieten für Selbstständige und Freiberufler Ratenkredite an. Der Grund besteht aus Sicht des Kreditanbieters im höheren Kreditausfallrisiko von Selbstständigen. Im Gegensatz zu Arbeitnehmern verfügen diese oft nicht über ein festes monatliches Einkommen.

Das erschwert die Analyse der Kreditwürdigkeit von Freiberuflern und Selbstständigen. Um deren Bonität zu überprüfen, bedarf es der Kontrolle der Einkommenssituation anhand von:

  • Bilanzen,
  • Einkommenssteuerbescheiden und
  • betriebswirtschaftlichen Auswertungen, den BWA.

Die Kreditgeber werten die Branchensituation im Hinblick auf die zu erwartende Umsatzentwicklung aus. Obgleich dies mit Aufwand verbunden ist, bieten mehrere Banken Privatkredite für Selbstständige oder spezielle Unternehmerkredite an.

Ratenkredit online beantragen: So erhalten Sie 2021 Finanzielle Freiheit im Alltag

FAQ: Ratenkredit

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Die Kreditsumme liegt im Schnitt zwischen 1.000 und 100.000 Euro. Das Geld zahlen Sie innerhalb einer festgelegten Laufzeit an den Kreditgeber zurück.

Bei den unterschiedlichen Kreditanbietern variiert die Laufzeit von Ratenkrediten. Zum Teil hängt sie vom Verwendungszweck der Kreditsumme ab. Um bei einem Ratenkredit die Laufzeit zu bestimmen, achten Sie auf drei Faktoren:
• Kreditart,
• Darlehenshöhe und
• Zinshöhe.

Bei einem Ratenkredit ohne festgelegten Verwendungszweck wählen Sie im Schnitt zwischen Laufzeiten von zwölf bis 120 Monaten.

Die Zinshöhe bei einem Ratenkredit hängt von der Kredithöhe und der Laufzeit ab. Um sie grob zu berechnen, hilft folgende Faustformel: Kreditbetrag × Sollzins × Laufzeit. Einen Überblick über die monatlichen Raten von Verbraucherkrediten mehrerer Anbieter gibt Ihnen unser Kreditvergleich.

Den Hauptkostenfaktor bei einem Kredit stellen die Zinsen dar. Der Sollzins oder Nominalzins, den die Bank verlangt, hängt von mehreren Faktoren wie der Marktsituation und der Kreditwürdigkeit des Nutzers ab. Die Kosten für den Kredit gibt der effektive Jahreszins an. Bei größeren Darlehen behält der Finanzdienstleister unter Umständen einen Abschlag ein. Dieser nennt sich Disagio. Er dient als Zinsvorauszahlung. Durch dieses Vorgehen verringert sich die spätere Zinslast. Die entsprechende Summe beziffert das Kreditinstitut separat und gibt sie zusätzlich im Effektivzins an.

Kosten, die der effektive Jahreszins nicht berücksichtigt, sind mittelbare Zusatzkosten. Sie entstehen, wenn Verbraucher eine Restschuldversicherung aufnehmen. Des Weiteren bieten Banken Sondertilgungen teilweise unter der Voraussetzung zusätzlicher Gebühren an.

Fazit

Mit Ratenkrediten erfüllen Sie sich Ihre Wünsche ohne finanziellen Druck
Wenn Sie Geld für eine wichtige Anschaffung oder zur Finanzierung eines Konsumwunsches benötigen, empfiehlt sich ein Ratenkredit. Hierbei handelt es sich um einen Kredit, den Sie innerhalb einer festgelegten Laufzeit in gleichbleibenden Raten an den Kreditgeber zurückzahlen. Bei Ratenkrediten profitieren Sie aufgrund der individuellen Anpassung von einer hohen Flexibilität. Zusätzlich bieten manche Banken abhängig vom Verwendungszweck Sonderkonditionen an.

Im Vergleich zu anderen Kreditarten überzeugen Ratenkredite mit niedrigen Zinsen.Deshalb ist es ratsam, Ratenkredite zum Umschulden oder zum Kontoausgleich zu verwenden. Bevor Sie sich für einen Ratenkredit entscheiden, empfiehlt es sich, die Kreditangebote mit einem Ratenkredit-Rechner zu vergleichen.

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Paul Scheuschner

Kredite.org Autor

Paul Scheuschner

Paul ist Autor von Kredite.org und seit der Gründung in 2013 dabei. Sein Finanzwissen basiert auf einer Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, die er von August 2006 - Januar 2009 in Berlin bei der Allianz Versicherung durchlaufen hat. Er hat in dieser Zeit sowohl für die Allianz Versicherung im Innen- und Außendienst, als auch bei der Dresdner Bank (heute Commerzbank) gearbeitet.