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Diners Club Kreditkarte: Komplettcheck

Das Wichtigste in Kürze
Diners Club-Karten haben ein besonderes Premium-Image und sind daher nicht für jeden optimal geeignet. Wenn Sie Ihre Kreditkarte besonders oft nutzen und viel reisen und von daher voll in den Genuss der inklusiven Leistungen und Extraleistungen kommen möchten, ist diese jedoch genau die Richtige.

Die Diners Club-Kreditkarte ist eine der weltweit größten Marken und zählt zugleich als Pionier der Sparte, denn bereits 1949 wurde die erste Karte in Manhattan herausgegeben. Dem zuvor stand eine äußerst peinliche Situation, die man auch heute noch kennt: Man ist zum Dinner aus, hat Geld vergessen, kann nicht zahlen, muss fremde Hilfe herbeieilen lassen, um die Rechnung zu begleichen. Dem Gründer von Diners Club passierte genau das, weshalb die Kreditkarte als bargeldloses Bezahlen entwickelt und eingeführt wurde. Das „First Dinner“ und der daraus resultierende Diners Club stehen heute in der Top 4 der Kreditkarten-Marken, die extra an den Bezahlstellen ausgewiesen werden, zusammen mit Mastercard, VISA und American Express – verfügbar natürlich auch in Deutschland. Sie wurde mehrfach zur besten Reise-Kreditkarte ausgezeichnet und bietet besonders in diesem Bereich tolle Leistungen.
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Varianten der Diners Club

Wie auch die American Express ist die Diners Club nicht derart verbreitet wie die beiden Marktführer VISA und Mastercard. Das spiegelt sich auch im Varianten-Portfolio wider, das vergleichbar exklusiv scheint, aber wesentlich kleiner ist. Es gibt neben der klassischen Diners Club-Kreditkarte und der Golf-Card mit extra Reisepaket und Golf-Paket keine weiteren Privatkunden-Karten, auch für Geschäftsleute gibt es nur die entsprechenden Business-Versionen. Solche Varianten wie die Gold-Card oder Platinum-Card, die man bei vielen anderen Anbietern findet, gibt es hier nicht. Dadurch werden allerdings auch Fragen wie „Was genau brauche ich von all den Karten denn nun wirklich?“ vermieden, denn die Leistungen sind durchweg die gleichen, egal wer die Karte privat oder eben geschäftlich bestellt. Die Limits lassen sich flexibel festlegen, meist wird die Diners Club-Karte als Charge-Karte ausgegeben.
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Was bieten die Diners Club-Karten?

Die Kreditkarte bringt die grundlegenden Funktionen einer jeden Kreditkarte mit: Bargeldloses Bezahlen ist drin, genau wie kostenloses Geldabheben an weltweit über 19,5 Millionen Akzeptanzstellen. Das ist bei weitem natürlich nicht überall, man kann aber trotzdem von flächendeckender Akzeptanz sprechen. Diese Stellen erkennt man daran, dass das Logo von Diners Club unter den akzeptierten Kreditkarten auftaucht. Allerdings ist das selbst dann, wenn sie akzeptiert wird, nicht immer der Fall (denn oft werden nur die bekannteren zwei Karten genannt, obwohl durchweg alle Kreditkarten angenommen werden) – Fragen lohnt sich im Zweifel also. Auch hinsichtlich von Gebühren, denn teilweise können diese je nach Händler und dessen Konditionen anfallen. Rabatte, Boni und Extraleistungen der Karten können online auf der Webseite von Diners Clubs eingesehen werden, hervorheben müssen wir allerdings dennoch die vielen Vorteile für Reisende, aufgrund derer die DC schon mehrfach ausgezeichnet wurde.

Welche Gebühren fallen für die Diners Club an?

Da eine Beantragung über Direktbanken wie auch bei American Express fast nicht möglich ist, ziehen wir die Kosten für eine Online-Beantragung über Diners Club in den Fokus. Hier fällt eine jährliche Gebühr von rund 70 Euro an, mit einem Bild auf der Karte sind es etwa 85 Euro. Die Preise setzen sich aus den monatlichen Gebühren von 5,84€ bzw. 6,54€ zusammen. Für die etwas bessere Golf-Card fallen im Monat 7,50€ bzw. mit Bild 8,20€ an. Die Gebühren werden direkt vom hinterlegten Girokonto eingezogen. Die Preise liegen im Vergleich zu anderen Kartenanbietern, insbesondere im Vergleich mit VISA oder MasterCard, etwas höher – es spricht allerdings für die Vorteile. Einen Bonus wie ein beitragsfreies erstes Jahr gibt es bei Diners Club nicht.

Wie komme ich an die Diners Club-Kreditkarte?

Die Kreditkarten von Diners Club lassen sich über zwei Wege beantragen: Besonders einfach funktioniert das direkt über die Webseite des Anbieters, wo zunächst aus der übersichtlichen Varianten-Übersicht gewählt wird, und dann ein PDF-Kartenauftrag zur Verfügung gestellt wird, auf dem man schriftlich alles ausfüllen kann, bevor man es abschickt und die Karte bestellt. Der zweite Weg ist etwas umständlicher – über eine der Partnerbanken. Von denen gibt es allerdings explizit keine deutschen Beispiele, wo die Masse an Kreditkarten eher von VISA oder Mastercard ausgegeben werden. Somit sollte der Online-Weg gewählt werden. Auf jeden Fall muss für die Beantragung ein Girokonto vorhanden sein – da es nicht über eine spezielle Bank läuft, sondern als externer Service, spielt es keine Rolle, bei welcher Bank dieses Konto geführt wird. Ob die Diners Club-Kreditkarte tatsächlich ausgestellt wird, hängt auch mit von der Bonität des Kunden ab (Was bedeutet Bonität?). Falls Sie eher nicht auf der Suche nach einer Kreditkarte sind, sondern eher einmalig eine kleine Finanzspritze zu vergleichbaren Konditionen möchten, hilft unser Online-Kreditvergleich.
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Für wen ist die Diners Club am besten geeignet?

Wie auch die American Express-Karten, haben Diners Club-Karten ein besonderes Premium-Image und sind daher nicht für jeden von Haus aus geeignet. Wer eine einfache Kreditkarte sucht, nur um von den grundlegenden Vorteilen zu profitieren, ist bei Diners Club falsch. Hier fühlen sich eher diejenigen zuhause, die ihre Kreditkarte besonders oft nutzen und viel reisen und von daher voll in den Genuss der inklusiven Leistungen und Extraleistungen kommen. Zu den Reisevorteilen zählen beispielsweise Vorteile bei Flugbuchungen, auf den Flügen selbst, sowie an den Terminals und in Airport-Lounges, wo man sich bis zum Flug aufhält. Wer hier nicht oft ist, sollte sich also für eine andere, günstigere Kreditkarte als von Diners Club entscheiden. Wer zur Zielgruppe gehört und sich fragt, ob er die einfache Kreditkarte oder doch die Golf-Card beantragen sollte, kann sich auf der Webseite direkt informieren.

Vorteile & Nachteile im Überblick

Vorteile der Diners Club-Karte Nachteile der Karte
  • Exklusives Premium-Image
  • Nur zwei Karten zur Auswahl, dadurch guter Leistungsüberblick
  • Sehr gute Leistungen, insbesondere bei Flügen/Reisen
  • Hohe Sicherheit
  • Akzeptanz okay, könnte allerdings besser sein
  • Bei vielen Zahlungen leidet der Überblick
  • Bei nur sehr wenigen Banken verfügbar, eigentlich nur online zu beantragen
  • Extra-Kosten bei Karte mit Bild des Inhabers
  • Mehr Ausgaben durch Kreditkarten (allgemein)
  • Vergleichsweise hohe Kosten
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Paul Scheuschner

Kredite.org Autor

Paul Scheuschner

Paul ist Autor von Kredite.org und seit der Gründung in 2013 dabei. Sein Finanzwissen basiert auf einer Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, die er von August 2006 - Januar 2009 in Berlin bei der Allianz Versicherung durchlaufen hat. Er hat in dieser Zeit sowohl für die Allianz Versicherung im Innen- und Außendienst, als auch bei der Dresdner Bank (heute Commerzbank) gearbeitet.