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Mastercard – der kleine Ratgeber über die Kreditkarte

Das Wichtigste in Kürze
Eine Mastercard ist nicht gleich jede andere Mastercard. Jede ausgebende Bank und jedes ausgebende Lizenzunternehmen hat seine eigene Gebührenstruktur.
Sie kann von völlig gratis bis nur Jahresgebühr betragen. Einige verlangen hohe Gebühren für Barbezahlung. Es lohnt sich also der genaue Vergleich.

Wir haben alle Informationen rund um die Mastercard für Sie zusammengefasst. Lesen Sie alles zum Thema Gebühren, Annahmestellen, Designs & Co.

1. Was ist eine Mastercard?

Wir stellen Ihnen in diesem Ratgeber unterschiedliche Kreditkarten vor und erklären Ihnen was Sie damit machen und wie Sie diese bekommen können. Die allgemeinen Informationen sollen Ihnen dabei jedoch so viele Tipps wie möglich geben. In diesem Text stellen wir Ihnen die Mastercard vor.

Eine Kreditkarte ist scheckkartengroß, also so groß wie ein Krankenkassenkärtchen oder eine Girocard, und wird im nationalen und internationalen Zahlungsverkehr eingesetzt. Sie bietet den Vorteil, dass man bargeldlos bezahlen kann und Geld ziehen kann. Sie passt bequem in die Hosentasche und in den Geldbeutel.

Je nach Bank oder sonstigem Unternehmen haben Kreditkarten, auch die Mastercard, ein unterschiedliches Design. Das ist also abhängig von der sogenannten Corporate Identity der Bank oder der Firma, die der Lizenznehmer für diese Kreditkarte ist. Lufthansa ist ja bekanntlich auch keine Bank, aber trotzdem bietet die Airline, wie auch Air Berlin und andere Unternehmen eigene Kreditkarten in Kooperation mit Banken an.

Die Mastercard gibt es in allen möglichen Farben & Designs
Es befinden sich also Muster, Fotos oder bunte Designs auf der Karte. Diese sind teilweise individuell vom Karteninhaber auswählbar. Außerdem gibt es ein je nach Karte ein Hologramm und ein Mikrochip, der quasi einer SIM-Karte ähnelt. Einige nutzen als Hologramm eine fliegende Taube. Zusätzlich ist die Kreditkarte samt Vor- und Nachname hochgeprägt, sprich die Buchstaben stehen etwas nach außen hervor. Auch Ausstellungsmonat und Ablaufjahr und -monat sind hochgeprägt.

Auf der Rückseite befindet sich ein Magnetstreifen, darunter das Unterschriftenfeld und eine dreistellige Ziffer, die Sie bei Bezahlung via Internet angeben müssen. Sie ist sozusagen die Sicherheitsnummer.

Darunter befinden sich oft wichtige Informationen, an wen ein Kartenverlust oder Diebstahl gemeldet werden muss. Es ist daher wichtig, sich am besten davon eine Kopie zu machen, damit man weiß, wen man über den Verlust, Verdacht des Verlusts oder Diebstahl, kontaktieren muss. Diese Informationen sind auch auf der Mastercard eingedruckt.
strong> Welche Arten von Kreditkarten sind geläufig?

Auch die Mastercard gibt es in unterschiedlichsten Variationen. Man könnte zwar meinen, Kreditkarte ist gleich Kreditkarte, aber das ist sie absolut nicht. Denn auch wenn auf einer Kreditkarte Mastercard draufsteht, heißt es noch lange nicht, dass es eine echte klassische Kreditkarte ist.

master

Es gibt nämlich Kreditkarten, Prepaid Karten und Debit Karten, die ähnlich einer EC-Karte bzw. Maestro-Karte gehandhabt werden. Früher hießen die Scheckkarten in Deutschland EC-Karten. Sie wurde jedoch wegen der Europäischen Union und dem internationalen Touristikgeschäft in Maestro (Karte) umgetauft.

Weiter unten in diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, was diese unterschiedlichen Kartenarten bedeuten. Denn eigentlich kann jeder eine Kreditkarte bekommen und manche Unternehmen bieten auch eine günstige oder inkludierte Reise- oder Unfallversicherung an. Oftmals gibt es hier tolle Angebote.

2. Wer bekommt solche Kreditkarten?

Eigentlich kann jeder eine Mastercard beantragen. Aber nur die ausgebende Bank entscheidet, ob man diese wirklich bekommt. Idealerweise hat man ein regelmäßiges Einkommen. Aber auch Sozialhilfeempfänger können eine beantragen.

Auch Zweitkarten an Ehefrauen oder Ehemänner oder sogar Freunde und Kinder können über die Hauptkarte bestellt werden. Über 18 Jahre muss der Antragsteller jedoch sein, nur dann gilt man in Deutschland als volljährig und kann eine Kredit- bzw. Masterkarte beantragen.

Trotzdem können auch Ihre minderjährigen Kinder eine Mastercard erhalten, die sie mit einem bestimmten Limit bestellen können. Das heißt bis zu einem bestimmten Betrag kann das Kind im Monat Geld ausgeben.

3. Was ist eine Mastercard?

Eine Mastercard ist ein gängiges Label und ist wie die VISA Karte deutschlandweit verbreitet. Früher war es so, dass je nach Land oder Kontinent, mal die VISA beliebter war oder die Mastercard. Die American Express galt in USA als sicheres Zahlungsmittel, genau wie deren Reiseschecks.

Die Mastercard hat ihren Sitz in Purchase, USA. Ab Mitte 1964 begann deren Siegeszug unter dem Namen Eurocard in Deutschland. Später wurde sie umgetauft in Mastercard, das war im Jahr 2004.

Die Maestro-Card hat ein anderes Logo, und ist quasi die ex-EC-Karte der Banken und Sparkassen in Deutschland. Sie läuft ebenfalls über das Mastercard Abrechnungssystem.

1951 brachte die Franklin Bank die erste Mastercard in New York City, USA, aus. Heutzutage wird die Karte in 210 Ländern der Erde ausgegeben. Also in nahezu allen Ländern.

Doch wichtig ist, dass nicht jeder Händler diese Karte akzeptiert. Nicht jeder Supermarkt oder Boutique erlaubt eine Zahlung mit Kreditkarte. Mit der Kreditkarte kommen Sie also durch die ganze Welt. Auch Barhebungen, die meist teuer sind, sind möglich. Einige Kreditkarteninstitute oder deren ausgebenden Lizenznehmer erlauben eine gratis Barabhebung am Geldautomaten. Ein Beispiel ist hier das Angebot von Number26.

4. Was kostet eine Mastercard und wo bekommt man diese her?

Eine Mastercard ist oft gratis erhältlich. Es gibt keinen klassischen Preis einer Karte. Je nach Girokonto ist diese preislich im Grundpreis bereits erhalten.

Einige kosten 49 Euro im Jahr. Goldene Versionen, sie sind nicht echt vergoldet, sondern sie haben eine goldene Farbe und sind im Regelfall erheblich teurer. Sie bieten oft einen automatischen Versicherungsschutz an. Dazu können je nach Anbieter eine Unfallversicherung oder sogar eine Reiserücktrittskostenversicherung inkludiert sein. Verschiedene Touristikunternehmen bieten derartige Karten an. Hier sollte man die inkludierten Leistungen genau ansehen und vergleichen.

Andere Unternehmen verlangen keine Gebühren, sondern geben die Karte gratis aus. Dazu gehört die Postbank. Bei anderen Anbietern wird Ihnen der Preis erstattet, wenn Sie einen bestimmten Umsatz erreichen oder Stammkunde sind.

Um das richtige Schnäppchen zu ergattern, lohnt sich das Surfen im Internet oder eine Bank auszuwählen, bei der das Girokonto nichts kostet und automatisch Kreditkarten inklusive sind. Oft sind nämlich sowohl die Mastercard als auch VISA Karte gratis. Aber auch Firmen wie Amazon bieten eine eigene Kreditkarte an.

Solche girokonto-unabhängigen Kreditkarten gibt es häufig von Touristikunternehmen, sei es Airlines, TUI, ADAC, und verschiedene andere Firmen, Clubs und mehr. Es gibt dabei oft Vergünstigungen wie kostenlose Sitzbuchung im Charterflieger und gratis Mehrgepäck, sodass man 10 bis 20 kg oder ein extra Stück Gepäck kostenlos mitnehmen kann.

Alle Banken in Deutschland geben ansonsten auch eine Mastercard aus, inklusive Sparkassen. Hier bezahlen Sie jedoch meist Gebühren. Wer also viel reist, dem sei eine Mastercard eines Touristikunternehmens empfohlen – natürlich nur, wenn Sie regelmäßig beim gleichen Unternehmen buchen / reisen.

5. Worin besteht der Unterschied zu anderen

Es gibt also drei verschiedene Kreditkartenarten, die in Deutschland gängig sind. Dazu zählen die Kreditkarte, Debitkarte und die Prepaid-Karte.

Die Kreditkarte

Die Kreditkarte ist tatsächlich ein echter Kredit. Dieser hat oft eine hohe Zinsenlast von teilweise 10 bis 14 Prozent. Aber der Vorteil ist, man kann eine solche Bezahlweise bei der Mastercard beantragen, dass der Rechnungsbetrag sofort überwiesen wird. Meist mit Lastschrift, dass dann keinerlei Zinsen fällig werden.

Da aber einige die Kreditkartenrechnung in Raten abbezahlen, ist dann dementsprechend eine Zinsentilgung zusätzlich erforderlich. Die Ratenzahlung ist unterschiedlich und oft komplett variabel bis teilweise nur 10 Prozent der Gesamtschuldensumme plus Zinsen.

Die Kreditkarte hat also ein bestimmtes Kreditlimit, das abhängig ist von ihrem Einkommen. Meist entspricht das Limit dem doppelten bis zum dreifachen Einkommen.

Bei goldenen Karten oder Platinum für reiche Leute ist das Limit oft sehr hoch, wobei eine goldene Karte nicht immer eine hohe Kreditwürdigkeit bedeutet. Die kartenausgebende Bank entscheidet über ihr Limit.

Die Debit-Karte

Die ist eigentlich wie eine EC-Karte bzw. eine Maestro-Karte, aber sie zeigt das Mastercard-Logo. Das heißt, dort wo das Mastercard Logo am Eingang klebt, können Sie damit bezahlen und an entsprechenden Geldautomaten bezahlen.

Im Unterschied zur Mastercard Kreditkarte werden die Käufe nicht erst gesammelt und Ihnen später in Rechnung gestellt, sondern das Geld wird sofort von Ihrem Girokonto abgebucht. Einige Banken verlangen jedoch für solch eine Kreditkarte eine Gebühr. Das ist insofern nicht fair, weil ja sofort das Geld abgebucht wird.

Die Prepaid Mastercard

Nicht jede Bank gibt eine Prepaid-Karte aus. Im Internet findet man Informationen, welche Firmen und Lizenznehmer eine Prepaid Mastercard ausgeben. Diese laufen normalerweise ohne Schufameldung. Dort werden alle Konten und Kreditkarten gemeldet. Die Schufa ist übrigens keine Behörde, sondern eine private Organisation.

Bei der Prepaid-Karte müssen Sie vorab das Geld auf das Konto der Karte überweisen. Das heißt, Sie überweisen von Ihrem Girokonto auf das Konto der Prepaid-Karte. Sie können über so viel Geld verfügen, wie Sie überwiesen haben.
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.6 Vor- und Nachteile der Mastercard

Der größte Vorteil ist: man hat immer Geld dabei, ohne viel Bares in der Hosentasche zu haben. Doch es gibt auch Nachteile, die wir hier beide aufzeigen.

Vorteile Nachteile
  • Immer Geld im Rahmen der Kreditkarte ist dabei.
  • Je nach Kreditkarte, wie eine goldene Karte, sind zahlreiche Versicherungen inklusive
  • Schnelles und sicheres Bezahlen auch im Internet
  • Bei schlechter Lieferung oder falscher, kann man dies bei der Kreditkartenbank melden und sie zahlt nach Prüfung das Geld an Sie zurück
  • Prepaid – man kann nur so viel kaufen, wie man Geld hat
  • Wer viel reist, sollte sich auch für eine Karte des Touristikunternehmens oder der Airline entscheiden. Gratis-Gepäck und mehr sind oft inklusive.
  • Einige Airlines wie Lufthansa bieten Karteninhabern von silbernen und goldenen Kreditkarten sogar einen speziellen Check-In und Lounges an.
  • Wer gerade einen Engpass hat, kann jedoch die Zahlung per Kreditkarte prima abstottern.
  • Gefahr, zu viel Geld auszugeben
  • Man muss sich einige PINs merken
  • Die Kreditzinsen sind sehr hoch.

Darauf ist bei einer Mastercard besonders zu achten:

Eine Mastercard ist nicht gleich jede andere Mastercard. Jede ausgebende Bank und jedes ausgebende Lizenzunternehmen hat seine eigene Gebührenstruktur.

Sie kann von völlig gratis bis nur Jahresgebühr betragen. Einige verlangen hohe Gebühren für Barbezahlung. Es lohnt sich also der genaue Vergleich. Schnäppchen kann man also überall machen und nicht überall lohnt sich wirklich die Kreditkarte der eigenen Bank oder Sparkasse, wenn es woanders Vergünstigungen und gratis Versicherungen gibt.

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Paul Scheuschner

Kredite.org Autor

Paul Scheuschner

Paul ist Autor von Kredite.org und seit der Gründung in 2013 dabei. Sein Finanzwissen basiert auf einer Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, die er von August 2006 - Januar 2009 in Berlin bei der Allianz Versicherung durchlaufen hat. Er hat in dieser Zeit sowohl für die Allianz Versicherung im Innen- und Außendienst, als auch bei der Dresdner Bank (heute Commerzbank) gearbeitet.