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Moneygram: Geldtransfer – Test & Erfahrungen

Das Wichtigste in Kürze
Moneygram ist ein internationales Unternehmen, welches seinen Sitz in London hat. Moneygram ist sehr schnell. Es gibt mehr als 350.000 Standorte in 200 Ländern und Regionen, wo man das Geld versenden kann. Ein Geldtransfer durch Moneygram ist innerhalb von wenigen Minuten erledigt. In der Regel dauert eine Überweisung nicht länger als 10 Minuten. Somit ist Moneygram recht schnell. Nur Western Union ist in der Schnelligkeit Moneygram voraus. Weiterhin steht der Service fast überall zur Verfügung. Egal ob man sich in der Kleinstadt, in einem größeren Wirtschaftszentrum oder am Urlaubsort befindet, man kann sich stets darauf verlassen, dass man Moneygram in den führenden Geldinstituten, Wechselstuben oder sogar in Reisebüros findet. In den USA findet man Moneygram sogar in ausgewählten Supermärkten, Flughäfen oder Busbahnhöfen.

Moneygram ist äußerst zuverlässig in der Hinsicht, dass man mit einem einzigen Anruf beim Kundendienst oder per Online-Abfrage sämtliche Informationen über die Überweisung abrufen kann. Der Moneygram bietet einen überragenden Kundenservice, der schnell und einfach alle Probleme löst. Um Moneygram zu nutzen braucht man nicht mal ein Bankkonto. Es reicht aus ein kurzes Formular auszufüllen, und schon kann das Geld versendet werden. Wie auch bei Western Union bekommt man einen Sendungscode bzw. Referenznummer, die man dann den Empfänger des Geldes mitteilt.

Moneygram macht's möglich: Geld senden - egal wo, egal wann (Quelle: Moneygram)

Moneygram macht's möglich: Geld senden – egal wo, egal wann (Quelle: Moneygram)

Moneygram wird von Firmen verwendet, die Projekte im Ausland betreiben. Auch Eltern, die ihren im Ausland studierenden Kindern Geld schicken wollen, nehmen gerne Moneygram in Anspruch. Ähnlich verhält es sich auch mit Arbeitern, die in regelmäßigen Abständen Geld an ihre Familien im Heimatland verschicken wollen. Schließlich sind es auch Urlauber, die sich Geld nachschicken lassen, weil ihre Reisekasse vorzeitig leer geworden ist.

Pro & Contra im Überblick

+ Mehr als 350.000 Standorte
+ Weltweites Netzwerk, mehr als 200 Länder
+ Einer der Marktführer für internationale Geldtransfers
+ Kein Konto erforderlich

– Hohe Gebühren
– Geldtransfer nimmt einige Minuten in Anspruch

Wie funktioniert der Geldtransfer bei Moneygram?

Mithilfe von Moneygram kann man das Geld entweder bequem online oder an eine der 350.000 Niederlassungen weltweit schicken. Weiterhin hat der Empfänger die Wahl, ob er das Geld bar in eine der Niederlassungen abholen möchte oder das Geld direkt auf sein Bankkonto überwiesen bekommen möchte. Des Weiteren bietet Moneygram Mobile Wallets. Dadurch kann das Geld auch auf ein Handy geschickt werden. Der Handy-Nutzer hat dazu ein Konto für ein Mobile Wallet. Der Sender muss für den Geldtransfer lediglich die Mobilfunknummer des Empfängers angeben und schon kann er das Geld schnell und sicher an das Handy schicken.

Geld online senden

Möchte man also Geld online senden, so bestimmt man zunächst den Empfänger. Weitere Angaben sind der Name des Empfängers, das Zielland und die Höhe des gesendeten Betrags. Dann wählt der Sender auch fest, wie er das Geld empfangen möchte. In einem weiteren Schritt wählt man die Zahlungsmethode aus. Der Sender kann auswählen, ob er das Geld online verschicken will, oder lieber mit Kreditkarte zahlen will. Die Online-Überweisung hat den Vorteil, dass Kosten eingespart werden im Vergleicht mit einer klassischen Zahlung am Schalter. Schließlich muss dann noch die Identität bestätigt werden. Diese Prozedur ist wichtig, da bei Moneygram die Sicherheit großgeschrieben wird. Damit man den Geldtransfer abschließen kann, muss man nur noch bestätigen, dass man der Geldsender ist. Moneygram hat einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Der Anbieter will verhindern, dass illegal erwirtschaftetes Geld schnell ins Ausland befördert wird. Daher wird jeder Sender mithilfe eines gültigen Ausweises überprüft.

Bei Moneygram haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihr Geld zu versenden (Quelle: Moneygram)

Bei Moneygram haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihr Geld zu versenden (Quelle: Moneygram)

Geld persönlich senden

Sofern der Wunsch besteht das Geld persönlich zu senden, so geht man erst auf die Webseite von Moneygram um die nächstgelegene Filiale zu finden. Alternativ kann man natürlich auch den Support anrufen. Dort bekommt man hilfreiche Informationen, wo man die nächste Filiale auffinden kann. Grundsätzlich gibt es nicht nur separate Moneygram Filialen, sondern auch Moneygram Standorte, die sich im Supermarkt oder im Reisebüro befinden, wie das beispielsweise in den USA ist. Als nächstes muss man seine Unterlagen mitbringen. Es reicht nicht aus das Geld mitzubringen. Vielmehr muss man sich auch mit den entsprechenden Dokumenten ausweisen. Zusätzlich braucht der Sender auch genauere Informationen über den Empfänger. Schließlich bekommt der Sender eine Referenznummer, welche er dann an den Empfänger weitergeben kann. Der Empfänger wird im Zielland zur Moneygram Filiale gehen und sich mit seinem Ausweis dort ausweisen. Anschließend wird er nach der Referenznummer gefragt. Wenn diese erfolgreich bestätigt ist, kriegt er das Geld ausgezahlt.

Geld auf das Bankkonto senden

Der Versand auf das Bankkonto geht recht schnell. Man kann rund um die Uhr Geld online auf ein Bankkonto senden. Dies lässt sich mit einer Kreditkarte bewerkstelligen. In der Eingabemaske wählt man als Empfangsoption „Konto-Einzahlung“. Als weitere Möglichkeit kann man das Geld auch von einer der zahlreichen Filialen des Moneygram Netzwerkes auf das Bankkonto des Empfängers senden. Um die nächstgelegene Moneygram Filiale aufzusuchen, geht man einfach auf den Standort-Finder auf der Webseite. Das Geld wird zuverlässig und zügig online auf das Bankkonto gesendet.

Geld an das Mobiletelefon senden

Im Zuge der technischen Entwicklung haben sich Möglichkeiten herausgebildet, die es ermöglichen das Geld auch auf das Mobiletelefon zu senden. Sogenannte Mobile Wallets sind im Trend. Wir wollen hier kurz darauf eingehen, was das überhaupt ist. Bei einem Mobile Wallet handelt es sich um eine App, die man auf einem mobilen Endgerät nutzen kann. Wenn man den Begriff ins Deutsche übersetzt, so würde man von einem mobilen Portemonnaie sprechen. Es handelt sich also um eine offene Plattform auf einem mobilen Endgerät, welche verschiedene Dienste zur Authentifizierung, Identifikation und Digitalisierung von Wertgegenständen ermöglicht. Wenn man diesen Begriff noch genauer untersucht, so findet man Anwendungsbereiche wie Zahlungsfunktion, Identifizierung der persönlichen Identität und Zugangsberechtigungen. Zusammenfassend hat man es also mit einer sehr mächtigen App zu tun, die weit mehr als Bezahlen mit einem Handy kann.

Moneygram verwendet also ebenfalls das Mobile Wallet. Hierzu wählt man also zunächst das Zielland des Empfängers aus. Dazu muss man zunächst die Mobilfunknummer des Empfängers mit internationaler Vorwahl eingeben. Im nächsten Schritt wählt man aus, wie man bezahlen möchte. Mit Moneygram wird es sogar möglich das Geld direkt auf ein Mobile Wallet in Entwicklungsländern zu schicken. Hat man das Geld gesendet, so wird es sicher und zügig auf dem mobilen Endgerät des Empfängers ankommen.

Das ist Moneygram - günstig, schnell und bequem (Quelle: Moneygram)

Das ist Moneygram – günstig, schnell und bequem (Quelle: Moneygram)

Wie funktioniert der Geldempfang?

Beim Geldempfang gibt es verschiede Szenarien: Wenn das Geld auf das Bankkonto überwiesen wurde oder auf das Mobiltelefon, dann ist dies die bequemste Option. Der Empfänger muss hier nichts weiter tun, weil der gesendete Betrag automatisch auf dem Konto gutgeschrieben wird. Wenn das Geld als Barabholung an eine der zahlreichen Filialen gesendet wurde, dann muss der Empfänger die nie nächstgelegene Filiale von Moneygram aufsuchen, damit er das Geld abholen kann.

Bevor man sich auf den Weg zur Moneygram Niederlassung macht um das Geld abzuholen, muss man daran denken die Referenznummer für die Transaktion mitzunehmen. Auch den Ausweis darf der Empfänger nicht vergessen. Ansonsten kann Moneygram den Betrag nicht auszahlen. Falls der Empfänger die Referenznummer noch nicht bekommen hat, so muss er den Sender nochmal fragen. Was den Ausweis betrifft, so muss der Empfänger einen gültigen Lichtbildausweis mitnehmen. In der Regel ist dies ein Reisepass oder Personalausweis. In einigen Fällen kann auch ein Führerschein ausreichend sein. Als nächstes sucht der Empfänger die nächste Moneygram Filiale auf und nennt die vom Sender übermittelte Referenznummer. Dann legt er seinen gültigen Lichtbildausweis vor und kann das Geld ausgezahlt bekommen.

MoneyGram Plus VIP-Vorteile

Wenn der Nutzer bereits ein Moneygram Plus Mitglied ist, dann wird er in den Genuss von exklusiven Angeboten kommen. Moneygram kooperiert mit führenden Firmen aus unterschiedlichen Industrien. Dadurch ergeben sich tolle und attraktive Angebote wie Rabatte, Gutscheine und vieles mehr. Um mehr von den Vorteilen zu erfahren, kann sich der Nutzer per E-Mail auf dem Laufenden halten. Dazu muss er lediglich seine E-Mail-Adresse in seinem Online-Profil hinterlassen und ein Häkchen setzen, dass er dem Erhalt von E-Mails zustimmt.

Selbstverständlich berechnet auch Moneygram Gebühren für den Geldtransfer (Quelle: Moneygram)

Selbstverständlich berechnet auch Moneygram Gebühren für den Geldtransfer (Quelle: Moneygram)

Geldtransfer nachverfolgen

Auf der Webseite von Moneygram gibt es die Möglichkeit Geldtransfers nachzuverfolgen. Für diejenigen, die besorgt sind Geld ins Ausland zu versenden oder es zum ersten Mal tun, werden mit dieser Funktion beruhigt sein. Damit der Sender einsehen kann, wo sich sein gesendetes Geld gerade befindet oder ob der Empfänger das Geld schon abgeholt hat, muss er lediglich sie Referenznummer und seinen Nachnamen eingeben. Der Sender bekommt anschließend die relevanten Informationen angezeigt.

Bei welchen Ländern lohnt sich die Nutzung von Moneygram?

Grundsätzlich erlaubt Moneygram den Geldtransfer in fast alle Länder. Es ist sogar möglich Geld in Entwicklungsländer zu schicken. Auch Länder, die schlechte Infrastrukturen haben, erlauben die Nutzung von Moneygram. Dies ist auch ein Grund, warum Moneygram von vielen Arbeitskräften mit ausländischen Hintergrund genutzt wird. Sie alle wollen Geld in ihr Heimatland schicken, um ihrer Familie zu helfen. Insbesondere die Tatsache, dass man für Moneygram kein Konto braucht, verschafft den Menschen in diesen Zielländern einen großen Vorteil. Wenn man allerdings mit dem Gedanken spielt Moneygram in der EU zu nutzen, so wird man sehr hohe Gebühren zahlen, die sich einfach nicht lohnen. Es ist auch kein Wunder, denn in Europa reicht die Banküberweisung völlig aus. Auch die damit verbundenen Kosten sind weitaus geringer. Alle Zahlungen, die aber außerhalb von Europa gehen, dauern lange und kosten sehr viel. In diesem Fall ist die Nutzung von Moneygram natürlich effizienter.

Kundenservice

Gerade, wenn es um viel Geld geht, sollte ein guter Kundendienst verfügbar sein. Ist das bei Moneygram der Fall? Der Kundendienst kann schnell erreicht werden. Klickt man auf die Webseite, so sieht im Menü sofort den Kontakt-Bereich. Wenn man drauf klickt, so gibt es verschiedene Möglichkeiten den Kundendienst zu erreichen. Zunächst gibt es eine Telefonhotline, wo man Moneygram erreichen kann. Die Nummer ist auf der entsprechenden Seite auch sofort ersichtlich. Was aber fehlt sind die genauen Arbeitszeiten. Wir gehen aber davon aus, dass Moneygram zu den Hauptgeschäftszeiten erreichbar ist.

Weiterhin gibt es eine Eingabemaske wo man seine Kontaktdaten eintragen kann und dann ein Kommentar. Das Schöne ist, dass man zurückgerufen werden kann. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit über E-Mail kontaktiert zu werden. Für diejenigen, die mit der Technik nicht so viel am Hut haben, gibt es auch die Möglichkeit über den klassischen Postweg kontaktiert zu werden. Also, hier strebt Moneygram an die verschiedensten Zielgruppen anzusprechen.

Kontaktanfragen leitet Moneygram - auch zu Ihrem Vorteil - direkt in gewisse Bahnen (Quelle: Moneygram)

Kontaktanfragen leitet Moneygram – auch zu Ihrem Vorteil – direkt in gewisse Bahnen (Quelle: Moneygram)

In unserem Test haben wir die Erfahrung gemacht, dass Moneygram sich bemüht hat unsere Probleme und Anfragen so gut wie möglich zu beantworten und zu lösen. Das Team von Moneygram war stets sehr zuvorkommend. Die Anfragen wurden professionell und zügig abgewickelt. Die Fragen wurden sehr ausführlich beantwortet. Bevor man aber den Kundendienst kontaktiert, kann es sich lohnen einen Blick auf den FAQ-Bereich zu werfen. Dieser ist sehr ausführlich gestaltet und oftmals findet man dort schon die Antwort auf seine wichtigsten Fragen.

Moneygram online nutzen

Natürlich steht nichts dagegen Geld am Schalter zu verschicken. Viele Menschen, die in den Entwicklungsländern kein Bankkonto haben, werden sich an den Lösungen von Moneygram erfreuen. Man kann Moneygram aber auch online nutzen. Zumindest macht eine zunehmende Anzahl von Menschen davon Gebrauch. Die Kosten sind geringer als wenn man zum Schalter geht und das Geld von dort aus versendet. Schließlich kann man das Geld auch online verfolgen. Dazu gibt man die Referenznummer in der Eingabemaske ein und sieht sofort, ob das Geld für den Empfänger schon verfügbar ist.

Fazit

Moneygram stellt einen seriösen Anbieter für Geldtransfer-Lösungen dar. Zwar sind die Preise ein wenig hoch, aber dafür stellt der Anbieter sicher, dass das Geld innerhalb von ein paar Minuten auch zugestellt wird. Moneygram verfügt über ein weltweites Netzwerk an Niederlassungen. Es gibt nicht nur separate Niederlassungen, sondern auch Zweige in Supermärkten oder in der Post. Allein die Tatsache, dass Moneygram auch in Entwicklungsländern genutzt werden kann, macht diesen Dienst für ausländische Arbeiter sehr beliebt. Diejenigen, die ausländischen Hintergründe haben, können mit Moneygram schnell und unkompliziert das Geld in ihr Heimatland schicken. Zieht man aber einen Geldtransfer innerhalb der EU vor, so sollte man dies lieber sein lassen, da es sich nicht rentiert. Die Gebühren, welche man für einen innereuropäischen Geldtransfer zahlt, sind hoch. Die klassische Bank bietet die bessere Alternative an. Möchte man aber das Geld außerhalb der EU oder der SEPA-Zone verschicken, so stellt Moneygram eine sehr gute Lösung dar. Moneygram gehört zu einen der Marktführern von weltweiten Geldtransfers. Die genannten Gründe belegen diese Tatsache eindeutig. Aus diesem Grund können wir die Nutzung von Moneygram uneingeschränkt an alle Zielgruppen empfehlen.

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Chefredakteur Kredite.org

Peter König

Peter König kümmert sich als hauptverantwortlicher Chefredakteur unseres Portals vor allem um die Themen Aktien, Fonds und Geldanlage. Schon früh hatte König großes Interesse am Wirtschaftsgeschehen und dem Finanzmarkt. Einer Lehre als Bankkaufmann folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wuppertal. Nach dem Diplom trat der heute 58-Jährige eine Festanstellung als Fondsmanager bei einem großen Geldinstitut an, für das er heute noch in Teilzeit tätig ist.