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Hausbankkredit – Informationen und Alternativen

Millionen Verbraucher organisieren ihre kompletten Finanzen bei der Hausbank. Egal ob Kreditaufnahme, Führung des Girokontos oder Anlage von Festgeld, alles erfolgt bei einem Kreditinstitut. Dabei muss die Hausbank nicht immer die günstigste sein. Besonders Online- und Direktbanken können Kreditzinsen anbieten, mit denen die Hausbank nicht mithalten kann.

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Der Hausbankkredit im Überblick

  • Oftmals Kredit bei einer Filialbank
  • Im Vergleich relativ teuer
  • Beantragung recht unkompliziert
  • Online-Kredite deutlich zinsgünstiger
  • Vergleich von Hausbankkredit und Online-Kredit lohnenswert

Wie hoch sind die Zinsen für den Hausbankkredit?

Sei es aus Bequemlichkeit oder aus Gutgläubigkeit, noch immer nutzen viele Kreditnehmer ausschließlich Kreditangebote der eigenen Hausbank. Für den Hausbankkredit kann es aber nur einen Anbieter geben – das Kreditinstitut, bei dem auch ein Girokonto oder ein Depot geführt werden. Konkurrenzkampf sieht anders aus.

Das schlägt sich vor allem in den Zinsen nieder. Viele Hausbankkredite sind schlicht und ergreifend zu teuer. Schon ein kurzer Vergleich würde Kreditnehmern zeigen, dass Direkt- und Online-Banken deutlich günstigere Konditionen anbieten. Das mag nicht für alle Hausbankkredite, aber zumindest für einen Großteil gelten. Die Kostenunterschiede sind auch in der Tatsache begründet, dass Hausbanken oft als klassische Filialbank auftreten. Die hohen Unterhaltskosten der Filialen schlagen sich in den Kreditzinsen nieder.

Selbst wenn die Hausbank gute Konditionen anbietet, lohne sich die Einholung anderer Angebote. Liegen diese unterhalb der Zinsen bei der Hausbank, kann dem persönlichen Bankberater die Alternative vorgelegt werden. Dieser wird dann in vielen Fällen ein verbessertes Angebot machen.

Hausbankkredite sind in der Regel teurer als Darlehen bei Direkt- oder Online-Banken. Kreditnehmer sollten das Angebot der eigenen Bank nicht als gegeben hinnehmen, sondern mit Krediten von andere Banken vergleichen.

Kredit bei der Hausbank trotz Schufa?

Die Wirtschaftsauskunftei Schufa informiert Banken über die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern. Bevor ein Darlehen vergeben wird, holt jede Geschäftsbank die Schufa-Auskunft des Antragsstellers ein. Enthält diese sogenannte Negativeinträge, wird das Gesuch pauschal abgelehnt. Einen Hausbankkredit ohne Schufa kann und wird es also nicht geben.

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Aber auch Direkt- und Online-Banken holen Informationen bei der Schufa ein. Die Kreditinstitute beachten dieselben gesetzlichen und bankinternen Vorschriften, wie die Hausbank auch. Ein Kredit ohne Schufa ist ausschließlich über private Geldgeber erhältlich. Kreditvermittlungsplattformen sorgen dafür, dass private Kreditnehmer und Kreditgeber zueinander finden. Allerdings gilt es zu beachten, dass die Vermittler ebenfalls eine Schufa-Auskunft einholen. Negativeinträge führen aber nicht direkt zur Ablehnung des Gesuchs. Diese werden aber bei der Bewertung der Bonität berücksichtigt. Kredite ohne Schufa sind daher immer mit hohen Zinsen behaftet und nur in Ausnahmefällen zu empfehlen.

KfW und Hausbank: So läuft die Kreditvergabe eines Förderkredits ab

Die staatliche geförderte KfW-Bank vergibt zinsgünstige Darlehen im Immobilienbereich. Dadurch sollen Neubauten von energieeffizienten Immobilien und Umbauten von Bestandsimmobilien gefördert werden. Die Vergabe der Kredite erfolgt dabei immer über die eigene Hausbank, da die KfW selbst keine Filialen unterhält. Schon in 5 einfachen Schritten können Immobilienbesitzer die lukrativen Kredite beantragen.

  1. Planung der Maßnahme
    Zunächst muss der Um- oder Neubau zusammen mit einem Energieberater geplant werden. Der Sachverständige prüft gleichzeitig, ob die Immobilie alle Anforderungen für die günstigen KfW-Kredite erfüllt.
  2. Nutzung aller Förderprodukte
    Die KfW bietet nicht nur ein Förderprogramm an. Je nach individuellen Vorhaben können mehrere Darlehen bei der Bank beantragt werden. Daher sollten sich Kreditnehmer detailliert über das komplette Angebot der KfW informieren.
  3. Beantragung des Kredits
    Erst im dritten Schritt wird der eigentliche Kredit beantragt. Dazu wird vor dem Beginn der Bauarbeiten ein Termin beim Finanzierungspartner, also der Hausbank, vereinbart. Diese übernimmt dann die eigentliche Beantragung des KfW-Förderkredits. Zum Gespräch mit der Bank muss eine Online-Bestätigung zum Antrag mitgeführt werden. Diese wird vom Energieberater ausgestellt und zeigt dem Bankberater, dass das Bauvorhaben auch wirklich von der KfW gefördert wird.
  4. Baubeginn
    Erst wenn alle erforderlichen Dokumente und Unterlagen unterschrieben sind, kann es mit dem eigentlich Neu- oder Umbau losgehen.
  5. Bestätigung
    Der KfW-Kredit ist kein gewöhnlicher Hausbankkredit. Der Bank muss eine Bestätigung der Durchführung der Maßnahme vorgelegt werden. Diese wird zusammen mit dem Energieberater etwa neun Monate nach Baubeginn erstellt.

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Hausbank oder Direktbank? – Ein Vergleich

Millionen Verbraucher sind noch immer Kunden bei klassischen Hausbanken mit eigenem Filialgeschäft. Längst hat sich aber eine beachtliche Anzahl an Direkt- und Online-Banken etabliert. Die Kreditaufnahme ist daher auch online ohne Probleme möglich. Sie läuft allerdings etwas anders ab, als im herkömmlichen Filialgeschäft – mit klaren Vorteilen für den Kreditnehmer.

Hausbanken verweisen gerne auf den persönlichen Service, den sie ihren Kunden bieten können. Besonders bei kleineren Kreditaufnahmen besteht der Service aber nur darin, den Kreditvertrag oberflächlich zu erläutern. Darauf kann verzichtet werden, zumal Direkt- und Online-Banken deutlich günstiger sind. Durch das fehlende Filialnetz können hohe Kostenvorteile erzielt werden. Die Zinsen bei Direktbanken sind daher geringer, als bei herkömmlichen Hausbanken.

Unterschiede sind meist nur im Detail zu finden und beziehen sich nicht auf die Kreditvergabe selbst.

FilialbankDirektbank
Persönliche BeratungGutes Beratungsangebot über das Telefon, Videos oder ausführliche Ratgeber
Filialnetz ermöglicht Bargeldabhebungen, Erstellung von Kontoauszügen und ÜberweisungenBargeldabhebungen nur über Partnerbanken oder kostenpflichtig möglich
Teures Filialnetz erhöht die Kosten für den Kredit deutlichKostenvorteile spiegeln sich in günstigen Zinsen wider
Neben Krediten auch Girokonten, Depots und andere Dienstleistungen im AngebotOft Spezialisierung auf bestimmte Dienstleistungen wie Kredite
Online-Banking recht umständlich und wenig ausgereiftOnline-Banking ist das Herzstück der Bank, entsprechend innovativ ist die Ausgestaltung
Mobiles Banking bei vielen Banken noch nicht möglichFast alle Direktbanken ermöglichen mobiles Banking

Besonders bei kleineren Raten- und Konsumkrediten sollten sich Kreditnehmer nicht auf den Hausbankkredit verlassen. Direkt- und Online-Banken bieten deutlich geringere Zinsen an – bei gleichem Service.

2 Alternativen zum Hausbankkredit

Die bisherigen Ausführungen haben bereits gezeigt, dass der Hausbankkredit recht teuer ist und nur wenige Vorteile bietet. Lediglich im Falle der Vergabe eines KfW-Förderkredits ist der persönliche Gang zur Hausbank ratsam. Für alle anderen Finanzierungen sollten deutlich günstigere Alternativen genutzt werden.

  1. Online-Kredit
    Grundsätzlich sind Online-Kredite deutlich günstiger als der Hausbankkredit. Auch herkömmliche Geschäftsbanken tendieren mittlerweile dazu, Online-Darlehen anzubieten. Reine Direktbanken sind allerdings auf die Online-Vergabe spezialisiert. Die Beantragung ist daher oft unkomplizierter und durchdachter strukturiert, als bei den Online-Angeboten der Filialbanken.
    Grundsätzlich sollte ein Online-Kredit immer da beantragt werden, wo er am günstigsten ist. Weitere Serviceleistungen können besonders bei kleineren Kreditsummen vernachlässigt werden.
  2. Kredit vom Kreditvermittler
    Als Alternative zum Hausbankkredit kann ein Darlehen bei privaten Kreditvermittlern aufgenommen werden. Es gilt zu beachten, dass die Unternehmen absolut seriös auftreten sollten. Grundsätzlich unterscheidet sich die Kreditvergabe für den Kreditnehmer nicht vom Verfahren bei herkömmlichen Banken. Tendenziell sind die Zinsen aber etwas höher, der bürokratische Aufwand dafür geringer.

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In 5 Schritten zu geringeren Zinsen als beim Hausbankkredit

Nicht jeder Online-Kredit ist zwingend günstiger als der Hausbankkredit. Auch im Netz gibt es teure und günstige Anbieter. Um herauszufinden, welche Bank die besten Konditionen anbietet, muss ein Vergleich durchgeführt werden.

  1. Welchen Kredit möchte ich?
    Grundsätzlich müssen sich Kreditnehmer Gedanken über die Höhe des Darlehens machen. Der Finanzierungswunsch sorgt meist für eine genaue Einschätzung. Komplizierter wird es bei der Laufzeit. Diese muss so lange wie nötig und so kurz wie möglich gehalten werden. Kurze Laufzeiten sorgen für hohe monatliche Raten, die das Haushalsbudget stark belasten können. Gleichzeitig sinken die Kosten für den Kredit. Lange Laufzeiten erhöhen hingegen die Kosten, erleichtern aber auch die Rückzahlung. Zusätzlich müssen Kreditnehmer noch den Verwendungszweck für das Darlehen angeben. Dieser kann Einfluss auf die Zinsen haben.
  2. Einholung eines unverbindlichen Angebots
    Mit den Daten zum Wunschkredit im Gepäck, kann es dann zur Hausbank gehen. Nach Terminvereinbarung mit dem Berater können die Konditionen für das Darlehen ausgehandelt werden. Wichtig ist, lediglich ein unverbindliches Angebot er Bank einzufordern. Unterschrieben werden sollte der Kreditvertrag noch nicht.
  3. Vergleichsrechner nutzen
    Die Bank muss das Angebot für den Kredit in der Regel 14 Tage lang aufrechterhalten. Während dieser Zeitspanne sollten Kreditnehmer Alternativen einholen. Wichtig ist, Anfragen an anderen Banken immer als Konditionsanfrage zu kennzeichnen. Diese werden nicht von der Schufa registriert, reine Kreditanfragen hingegen schon. Noch unkomplizierter ist es, einen kostenlosen Vergleichsrechner zu nutzen. Das erspart das lästige recherchieren im Netz. Der Online-Vergleich ermittelt auf Basis der Daten zum Wunschkredit automatisch den Anbieter, der die besten Konditionen realisieren kann.
  4. Vergleich auswerten
    Der Vergleichsrechner wird in der Regel Zinsspannen für das Darlehen angeben. Grund hierfür ist die persönliche Bonität des Kreditnehmers, die einen entscheidenden Einfluss auf die Zinshöhe hat. Liegt das Angebot der Hausbank im oberen Bereich der Spanne, sollte das Darlehen beim individuellen Vergleichssieger beantragt werden. Der Antrag zum Hausbankkredit kann dann direkt verworfen werden. Bewegt sich die Hausbank bezüglich der Zinsen am unteren Ende der Zinsspanne, die der Vergleichsrechner ausgegeben hat, sollte eine Konditionenanfrage an den Testsieger gestellt werden. Diese liefert dann genauen Aufschluss darüber, ob Hausbank oder Direktbank günstiger sind.
  5. Kredit beantragen und unterschreiben
    Ist der Hausbankkredit am günstigsten, kann der vorliegende Kreditvertrag direkt unterschrieben werden. Für den wahrscheinlicheren Fall, dass ein anderer Anbieter günstiger ist, stellt der Vergleichsrechner einen Link zum Kreditantrag zur Verfügung. Über diesen kann der Online-Kredit in wenigen Schritten beantragt werden.

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Fazit: Online-Kredite günstiger als Hausbankkredit

Der einzige Vorteil des Hausbankkredits ist dessen Bequemlichkeit. Die Beantragung läuft unkompliziert ab, weil der persönliche Bankberater die eigenen Finanzen gut kennt. Dafür sind die Zinsen im Filialbereich recht hoch. Online- und Direktbanken können dank des fehlenden Filialnetzes starke Kostenvorteile erzielen. Die passende Alternative zum Hausbankkredit ist dank des unkomplizierten Vergleichsrechners schnell gefunden. Innerhalb weniger Minuten finden Kredithemer die besten Konditionen.

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Brigitte Papst

Redakteurin Kredite.org

Brigitte Papst

Brigitte Papst schreibt als freie Redakteurin über Finanz-, Immobilien- und Verbraucherthemen. Sie studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität in Münster sowie "International Relations" (M.A) an der University of Birmingham (Großbritannien). Neben ihrer journalistischen Tätigkeit arbeitet Papst als Unternehmens- und Anlageberaterin. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.