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Elektroauto: Wie finanzieren? Jetzt staatliche Förderung sichern

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Förderung beläuft sich auf 2.000 € für reine Elektrofahrzeuge und 1.500 € für Hybridfahrzeuge (max. 50g CO2/km)
  • Es vergehen etwa 4 Wochen von Antragsstellung bis Auszahlung der Förderung
  • Der Listenpreis des Fahrzeugs darf 60.000 € nicht überschreiten
  • Der Autohersteller muss einen Nachlass in Höhe der Förderung gewähren

Beispiel am Tesla Model 3
Listenpreis 39.930 € – Förderung 2.000 € – Nachlass 2.000 € = Kaufbetrag 35.930 €
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Wenn am internationalen Automarkt mit zunehmendem Fortschritt und angesichts der neuen Abgas-Skandale vieler Autobauer ein Trend festzustellen ist, dann ist es die deutliche Relevanz-Zunahme von Elektromobilität und Elektroautos bei den Autofahrern. Sie gehören zu den großen Wünschen von vielen, und natürlich ist das angesichts ihrer Vorzüge und der gerade aktuell besonders attraktiven Finanzierungs-Lage auch berechtigt. Dieser Artikel nimmt sich dem gesamten Thema an, vom Elektroauto an sich bis hin zur Finanzierung des eigenen Fahrzeugs. Steigen Sie ein und erleben Sie die Welt der Zukunftsautos.

Finanzierung von Elektroautos: Welche Möglichkeiten gibt es?

Grundsätzlich stehen abgesehen vom Neukauf mit Direkt-Komplettzahlung zwei Möglichkeiten der Finanzierung von Elektroautos im Raum: Kredite und Leasing. Leasing ist vorweg genommen eine recht gute Lösung für diejenigen, die sich nicht verschulden möchten, sondern lediglich das Auto nutzen und dafür bereit sind, eine monatliche "Miete" zu bezahlen. Klassischerweise ist Leasing Unternehmen vorbehalten, aber mittlerweile nutzen auch Privatleute diese Form der Finanzierung. Nachteil ist, dass das Auto einem dadurch nicht gehört, Vorteil ist aber, dass meist sämtliche Servicegebühren einschließlich Reparaturen etc. inklusive sind. Kredite sind der eher noch beliebteste Finanzierungsweg, indem man zu einem aktuell niedrigen Zins die entsprechende Geldsumme bei der Bank aufnimmt und diese dann ebenfalls über einen bestimmten Zeitraum monatlich zurückbezahlt. Nachteil ist, dass man sich hierbei natürlich verschuldet, Vorteil ist aber, dass einem das Auto direkt gehört und die monatlichen Raten meist vertretbar und oft nicht so hoch wie Leasinggebühren sind. Beide Wege stellen wir einmal im Detail anhand der Beispiele TESLA Model 3, BMW-i Modell und Renault dar:

Leasing von E-Fahrzeugen

In Deutschland gibt es viele Autohändler und natürlich auch die Direktanbieter, über die ein Fahrzeug geleast werden kann.

TESLA

Bei TESLA funktioniert es   beispielsweise recht einfach: Es werden Laufzeiten vorgegeben (36, 48 oder 60 Monate) mit jährlichen Fahrleistungen von 10.000 bis 25.000 Kilometern (Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus) und Jahresservices. Um den Antrag in die Wege zu leiten, gehen Sie in eines der TESLA-Design-Studios (zu finden in den meisten großen Innenstädten) und konfigurieren Ihr Auto, wie Sie es haben möchten – woran sich später auch der Preis orientiert. Ist die Konfiguration abgeschlossen, können Sie online auf der Webseite den Leasing-Antrag einschicken und quasi losfahren. Bis zum Marktstart des Model 3 muss aber noch beachtet werden, dass ein Leasing-Antrag für dieses Modell nicht abgeschlossen werden kann, da vor Marktstart offiziell noch keine Konfiguration möglich ist.

BMW-i Modelle

Was das BWM-i Modell angeht, funktioniert dasLeasing über ausgewählte Autohändler in ganz Deutschland, die aufgesucht werden können, um die Details zu besprechen (verschiedene Angebote je Händler). Gegebenenfalls finden Sie online ebenfalls entsprechende Händler, es gibt hier aber keine Musterlösung. Genauso auch beim Renault-Elektroauto. Die Kosten variieren gerade beim BMW-i Modell und bei Renault durch die verschiedenen Angebote unterschiedlich stark, beim TESLA Model 3 ebenfalls wegen der unterschiedlichen Konfiguration, allerdings gibt der bei den Vorteilen benannte Blog spekulativ die Aussicht auf etwa 500-1.000 Euro im Monat, vermutlich ähnlich auch bei den anderen Fahrzeugen.

Kredite für E-Fahrzeuge

Dank des von der Europäischen Zentralbank vorgegebenen Niedrigzinses sind Kredite derzeit so günstig wie nie, was selbstverständlich auch für die Finanzierung eines Elektroautos gilt und der Politik rund um Elektromobilität zugute kommt. Sie haben hier verschiedene Möglichkeiten, einen Kredit auszuwählen und zu erhalten: Einmal gibt es die klassischen Ratenkredite und andererseits gibt es bei vielen Anbietern spezielle Autokredite, die sich durch einen nochmal niedrigeren Zins dank Verwendungsbindung an das zu finanzierende Auto auszeichnen. Den günstigsten Kredit finden Sie meist in einem Online-Kreditvergleich. Haben Sie dort den besten Kredit gefunden, können Sie ihn einfach online beantragen und erhalten das Geld bei passender Bonität in meist nur wenigen Tagen ausgezahlt.

Möchte man lieber den klassischen Bank-Weg gehen, so ist das natürlich auch möglich, allerdings kann da keine Niedrigzins-Garantie gegeben werden. Einen Vorteil bietet dieser Weg doch, nämlich, dass etwa auch die KfW-Bank (staatliche Bank) besonders zinsgünstige Kredite für die Finanzierung von Elektroautos bietet, die aber in den Kreditvergleichen nicht auftauchen, sondern nur von den Drittbanken vergeben werden. Beachten Sie bei den Krediten aber, vor allem bei den KfW-Krediten, dass es sich um ein vollwertiges Elektroauto handelt und nicht um  einen Hybrid.

Welchen Weg Sie auch gehen, am Ende haben Sie eine meist unter den Leasing-Kosten liegende Monatsrate (abhängig von der Laufzeit und der Kreditsumme, sowie dem Zins) – was hinsichtlich der Beispiele sowohl für das TESLA Model 3, das BMW-i Modell und auch Renault-Elektroautos gilt. Eine Beispielrate beim TESLA Model 3 könnte bei einem Anschaffungspreis von ca. 35.000 Euro und einer Laufzeit von 60 Monaten, sowie einem Zins von 1,99 % bei rund 600 Euro im Monat liegen.

Elektroauto Förderung, Hybridauto, Elektromobilität

Zusätzlich staatliche Förderung

Ähnlich wie in Norwegen soll es hinsichtlich des Anteils an Elektromobilität langfristig auch in Deutschland aussehen, weshalb die Regierung bemüht ist, Elektroautos so attraktiv wie möglich zu machen. Über das erste Quartal 2016 hinweg wurden deshalb einige wirtschafts- und preispolitische Anregungen zwischen Bundesregierung und Automobilbranche besprochen, sodass schon bald etwa der Kauf eines Elektroautos (kein Leasing) mit einem Staats-Zuschuss von bis zu 4.000 Euro bevorteilt wird.

Voraussetzungen für staatlichen Zuschuss:

Voraussetzung dafür sei aber, dass die Autohersteller sich effektiv an dem Programm beteiligen, in erster Linie finanziell. Man erkennt also eine deutliche Tendenz, wohin die Entwicklung gehen soll. Die Grünen gingen diesbezüglich sogar noch einen Schritt weiter und schlugen eine Refinanzierung von Kraftstoffautos vor – sodass immer ein Kraftstoffwagen mit Emissionen gegen ein umweltfreundliches E-Auto ohne Emissionen "eingetauscht" wird, bzw. der Ist-Wert des alten Fahrzeugs mit dem Kaufpreis des neuen Wagens verrechnet wird. Hierzu liegt bisher kein konkretes Ergebnis auf dem Tisch.

Die Kaufprämie ist hingegen bereits beschlossene Sache. Wir haben dazu einen ausführlichen News-Artikel erfasst, der sich mit dem Elektrowagen-Zuschuss und den Bestimmungen und Fakten rundherum befasst. Wer die Prämie erhalten will, muss nämlich einige Voraussetzungen erfüllen. Außerdem beschreiben wir, wie das Förderprogramm genau funktioniert und wie auch das Netz an Ladesäulen in den kommenden drei bis vier Jahren mit bis zu 300 Millionen Euro effektiv ausgebaut werden soll.

Welche Kosten kommen neben Kredit & Leasing auf mich zu?

Mit der monatlichen Leasing-Gebühr oder der Kredit-Rate ist die Sache natürlich noch nicht abgeschlossen, denn ein wichtiger Teil fehlt in der ganzen Berechnung noch: Versicherungen, Steuern und Reparatur-/Service-Kosten. Hier geht es wie folgt zu:

Importkosten

Beispielsweise müsste man sich fragen, ob beim TESLA Model 3 oder auch anderen Modellen der Marke bzw. insgesamt Autos aus dem Ausland eigentlich Importkosten anfallen oder nicht. Tatsächlich gibt es in Deutschland Möglichkeiten, TESLA-Fahrzeuge zu kaufen, aber oft ist die Auswahl begrenzt und somit der Schritt für das ganz bestimmte Modell unausweichlich, dieses im Ausland zu kaufen. Fakt ist: Wer generell ein Auto aus dem Ausland importiert, muss selbstverständlich mit Zollgebühren von 10% auf den Kaufpreis (üblich bei   PKWs), sowie noch einmal 19% Einführungssteuer (entspricht der Mehrwertsteuer) auf die daraus ergebene Gesamtsumme (Stand 2015) rechnen. Der betreffende Händler bzw. das Autohaus kann Ihnen aber genaue Daten geben und die genauen Kosten berechnen. Nach den 2015er Zahlen und einem Anschaffungswert von beispielsweise 77.750€ (TESLA Model S 70D) würde der Gesamtpreis dann ca. 101.774,75€ betragen (77.750€ + 10% = Zwischensumme, + 19% = Gesamtpreis inkl. Import).

Steuern

Gegenrechnen kann man dafür den Vorteil, dass in Deutschland für Elektroautos auf einen Zeitraum von aktuell 10 Jahren keine KFZ-Steuern erhoben werden. Man spart diese also innerhalb der Zeit komplett ein, was insgesamt kein irrelevanter Sparvorteil ist und die Importkosten ggf. locker ausgleicht.

Versicherungen

Was Versicherungen für Elektroautos angeht, sind die Vorteile eher mittelmäßig. Zunächst geht es um die KFZ-Haftpflichtversicherung, die für die Reparatur von Unfallschäden aus Unfällen mit Kraftfahrzeugen, sowie für Schmerzensgeld für involvierte, zu schaden gekommene Personen kümmert. Hier können Versicherungsnehmer leider nicht mit besonderen Vorteilen rechnen, wenn sie ein Elektroauto haben. Grund dafür ist, dass der Versicherungsbeitrag hauptsächlich aus Hubraum und Leistung des jeweiligen Fahrzeugs errechnet wird, nicht aber mit dem Antrieb. Auch muss man beachten, dass die durch Unfälle anfallenden Kosten, gerade wenn Personen zu Schaden gekommen sind, klar zu hoch ausfallen, um hier eine Vergünstigung des Beitrags bieten zu können. Dennoch: Einige Versicherungsanbieter tun es trotzdem, es sind doch aber Einzelfälle.
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Dafür gibt es aber noch die Kaskoversicherungen, bei denen im Gegensatz zur Haftpflicht Sparpotenzial gegeben ist: Je nachdem, ob eine Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung abgeschlossen wurde, werden hier die meisten oder alle erdenklichen Schäden am Fahrzeug abgedeckt, zum Teil mit Selbstbeteiligung. Hier bieten die Versicherungsanbieter vermehrt vergünstigte Leistungen für Besitzer von Elektrofahrzeugen an. Vergleichen und Nachfragen lohnt sich.

Wichtig: Achten Sie unbedingt darauf, dass das Herzstück des Autos, der Lithium-Ionen-Akku, in Ihrer Versicherung mit inbegriffen ist. Falls das nicht der Fall sein sollte: Im Zweifel kann man Elektroautos auch abzüglich des Akkupreises kaufen und dafür eine monatliche Akku-Miete an den Hersteller bezahlen, der dann auch für etwaige Schäden aufkommt. So hat man bei der Versicherung einen besonders großen kostentechnischen Vorteil.

Außerdem ein Tipp zum Abschleppen, sollte es notwendig werden: Wer sein Elektroauto abschleppen lässt, sollte dies auf keinen Fall selbst tun, da wie beschrieben an den Achsen Energie erzeugt wird und hier teure Folgeschäden entstehen können, wenn man unachtsam herangeht – Abschleppkosten sollten ebenfalls in der Versicherung inklusive sein; lassen Sie es insofern vom Experten machen. Allgemein können etwaige Reparaturen aufgrund der neuartigen (allerdings größtenteils auch verschleißfreien) Technik teuer ausfallen, es ist daher zu empfehlen, beide Versicherungen in Anspruch zu nehmen. statistik_elektroautos

Beispiel für Finanzierung & Kosten: TESLA gegen Kraftstoff-Auto

Kommen wir zum Schluss noch zu einem konkreten Finanzierungs- und Kostenbeispiel, indem wir von der Anschaffung bis zum Ende des ersten Nutzungsjahres die Kosten für sowohl ein TESLA-Modell (Model S 70D – 225 PS), als auch ein neuartiges, gleichwertiges Kraftstoff-Auto (AUDI A6 3.0 – 218 PS) bei einer Kreditfinanzierung aufstellen, beide werden in Deutschland gekauft und nicht importiert. Die Preise vom Tesla richten sich (außer beim Kredit) nach wahren Kundenangaben.

Reines Fahrzeug: Der Listenpreis für das TESLA-Modell liegt bei 81.750 Euro, der Audi kostet 72.700 Euro. Beide Preise bleiben gleich. Leider gibt es beim TESLA hingegen zu vielen anderen Elektroautos keine Prämie, weil der Listepreis sowohl brutto, als auch netto über der beschlossenen Obergrenze des Förderprogramms liegt. Mehr dazu in unserem bereits oben verlinkten News-Artikel zum Elektrowagen-Zuschuss.

Kreditkosten: Der Tesla wird, da möglich, über einen KfW-Kredit finanziert (1,26 Prozent effektiver Jahreszins), der Audi kommt hier nicht durch und muss über den günstigsten Kredit eines Kreditvergleichs finanziert werden (2,49 Prozent effektiver Jahreszins bei der Bank of Scotland). Insgesamt beträgt die Kredithöhe 50.000 Euro (der Rest wird aus vorhandenem Eigenkapital finanziert) und die Laufzeit 60 Monate. Was die Kreditkosten angeht, liegen sie inklusive Zinsen bei monatlich ca. 843,83€ beim Tesla und lt. Kreditvergleich für den Audi bei ca. 886,07€. Aufs Jahr gerechnet, reden wir von Gesamtkosten von 10.125,96€ (Tesla; neue Kosten: 91.875,96€)  und 10.632,84€ (Audi, neue Kosten: 83.332,84€).

Kraftstoff/Strom: Damit das Auto fährt, brauchen wir Strom oder Kraftstoff. Gehen wir von einer Jahresleistung von 20.000 Kilometern bei beiden Fahrzeugen aus, so kommen nun beim Tesla reine Strom-(Tank)-Kosten von ca. 200 Euro hinzu (ca. 1,00€ pro 100 Kilometer) und beim Audi 1.229 Euro (Benzinpreis pro Liter: 1,2297€ konstant, 5 Liter pro 100 Kilometer). Die neuen Kosten betragen 92.075,96€ (Tesla) und 84.561,84€ (Audi).

Steuer: Der Audi muss mit KFZ-Steuer versteuert werden, der Tesla nicht. Die Gesamtsteuern pro Jahr belaufen sich beim Audi lt. Hersteller-Angaben auf 256€. Die neuen Kosten betragen 92.075,96€ (Tesla, unverändert) und 84.817,84€ (Audi).

Versicherung: Für die Fahrzeuge werden beim gleichen Anbieter (Provinzial) eine KFZ-Haftpflicht- und eine Vollkasko-Versicherung abgeschlossen. Es muss beachtet werden, dass die Preise sich individuell nach dem Versicherungsnehmer richten. Insgesamt kommen in unserem Beispiel 820€ für den Tesla und 1.255,41€ für den Audi zustande. Die neuen Kosten betragen 92.895,96€ (Tesla) und 86.073,25€ (Audi).

Wartung/Reparatur: Der Tesla hat das Jahr über wie erwartet dank verschleißfreier Technik keine Probleme gemacht, pauschal rechnete der Tesla-Nutzer mit 72 Euro. Der Audi musste zur Werkstatt (typischer Ölwechsel und Inspektionen, Verschleißreparaturen, Reifenersatz, Reifenwechsel, etc.), insgesamt ca. 800€. Die neuen finalen Kosten liegen bei 92.967,96€ (Tesla)  und 86.873,25€ (Audi).
Autofinanzierung
Unterm Strich lässt sich nur sagen, dass natürlich der anfangs niedrigere Kaufpreis des Audis dafür sorgte, dass er am Ende immer noch günstiger war und so kann es natürlich auch im Einzelfall erneut ausfallen. In unserem Beispiel jedoch ist trotzdem zu erkennen, dass beim Tesla kräftig gespart wird: Pro Jahr ist in unserem Beispiel mit einem Sparvorteil von 2.855,29€ zu rechnen, der im langfristigen Verlauf sogar zunehmen könnte, weil der TESLA nur selten zur Werkstatt muss, der Audi dagegen durch technischen Verschleiß schon. Dabei gehen wir von der Kreditdifferenz, Kraftstoff-Differenz, Steuer-Differenz, Versicherungs-Differenz und Wartungs-/Reparatur-Differenz aus. Und hinzu kommt das gute Gefühl, weil man auch noch etwas Großes für die Umwelt tut.

KostenpunktTesla Audi
GESAMT88.967,96 € 86.873,25€
Anschaffung81.750 € - 4.000 € Prämie72.700 € (keine Prämie)
Kredit
(50.000 €, 60 Monate)
10.125,96 €
(1,26% Jahreszins)
10.632,84 €
(6,15€ pro 100 Kilometer)
Kraftstoff / Strom
(50.000 €, 60 Monate)
200 €
(1€ pro 100 Kilometer)
1.229€ (6,15 € pro 100 Kilometer)
SteuerSteuerfrei256,00€
Versicherung (KFZ-Haftpflicht + Vollkasko)820,00 €1.255,41 €
Wartung / Reparatur72,00 €ca. 800€

Schon vor 1900 waren Elektroautos ein Hit.

Die Geburtsstunde des Automobils, damals natürlich noch das ganz klassische mit Verbrennungsmotor, kam mit der Patentanmeldung durch Karl Benz im Jahre 1886. Bis aber tatsächlich diese Motoren auch standardgemäß in Autos eine Rolle spielten, dauerte es noch und was kaum jemand weiß – schon damals kam vorübergehend dominant Elektromobilität als Antriebstechnik zum Einsatz, die aber weniger leistungsfähig und technisch auch nicht wirklich fortschrittlich war, weshalb der Umschwung zum deutlich besseren Benzin-Motor kommen musste. Um 1900, so kann man heute sagen, waren rund 40 Prozent der betriebenen Autos Elektroautos – was sich aber mit den Jahren und der Weiterentwicklung des Benziners änderte.

Neuzugänge von Elektroautos steigen wieder.

So eine Art "Renaissance" erlebt nun seit einigen Jahren der neuartige, fortschrittliche Elektrowagen, genauer gesagt seit etwa 1990 und politisch angestoßen. Seit 2003 wird die Entwicklung neuer Fahrzeuge immer stärker, seit 2011-2013 sind Elektroautos so marktfähig, dass sie zu größeren Anteilen auf den Straßen zu finden sind. Das zeigt auch eine Erhebung von STATISTA, in der die Neuzulassungen von Elektroautos im Diagramm einen starken Anstieg verzeichnen: 2010 waren es lediglich 541 Fahrzeuge, nur 5 Jahre später bereits 12.363 Fahrzeuge, Tendenz weiter steigend. Klar, auf die Gesamtsumme der Neuzulassungen in Deutschland bezogen, ist diese Zahl (Prozentwert 0,7) noch immer verschwindend gering, aber die Entwicklung ist nachvollziehbar. Und in anderen Staaten, als Vorreiter sei hier Norwegen genannt, liegt der Prozentwert an Elektromobilität schon bei 22,8 Prozent. Heißt, dort sind rund ein Viertel aller neuzugelassenen Autos innerhalb eines Jahres Elektroautos. statistik_elektrofahrzeuge

Hersteller & Modelle: Was kauft die Welt denn für Fahrzeuge?

Natürlich muss Seitens der Hersteller als erstes der "Pionier" und quasi Anführer der Branche und Beliebtheit genannt werden: TESLA. Von TESLA kann man behaupten, dass die Marke das Elektroauto und die Elektromobilität aufgrund fortschrittlichster Technik so richtig populär und begehrbar gemacht hat. Angeboten werden bislang vier verschiedene Modelle vom kleinen Roadster über die Limousine zum Allrad-Crossover, sowie ab 2017 das Model 3 als Zwischenschritt vom Roadster und der Limousine.

Aber auch weitere Hersteller, vor allem die klassischen, konzentrieren sich neben ihrem Kerngeschäft mit leistungsstarken Verbrennungsmotoren mehr und mehr um zukunftsweisende Elektroautos. Dazu gehören Renault, BMW (z.B. das neue i-Modell), Volkswagen, Chevrolet, KIA, Nissan (z.B. Nissan Leaf) und natürlich Mercedes Benz – um nur die bekanntesten Marken/Modelle zu nennen. Allerdings muss man zum Teil noch zwischen wirklichen E-Autos und Hybrid-Autos unterscheiden.

Wo liegt der Unterschied zwischen Elektro und Hybrid?

Während der reine Elektromotor (meist angetrieben durch einen Lithium-Ionen-Akku), wie er in bereits vielen Fahrzeugen verbaut ist, mit alleiniger Kraft das Auto antreibt, ist der Hybrid-Motor quasi der Entwicklungsschritt zum reinen Elektromotor und lediglich eine Adaption des kleinen Elektromotors zu einem klassischen Verbrennungsmotor. In erster Linie setzt man diese Mischung um, um langsam den Schritt zur reinen Elektromobilität zu gehen und auch, um die Schadstoff-Emissionen zu verringern und das Auto zumindest etwas umweltfreundlicher zu machen.
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Ein Hybridantrieb muss allerdings nicht immer aus dem Verbrennungs- und Elektromotor bestehen, sondern kann – längere Zeit war das sogar ebenfalls recht populär – aus einem Gasantrieb und Verbrennungsmotor bestehen. Welche Komponenten aber letztendlich verbaut sind, ist egal: Generell gestaltet es sich so, dass für kurze Strecken (gerade in Städten) dann der Emissions-arme und günstige Hybrid-Teil zum Einsatz kommt und auf langen Strecken das klassische Benzin/Diesel.

Vorteile von E-Autos gegenüber klassischen Antrieben

Umweltfreundlichkeit

Warum die Fahrzeuge immer mehr im Trend liegen, ist angesichts der Vorteile klar zu erkennen: Elektroautos sind in vielerlei Hinsicht die Erfindung und Neuausrichtung der Zukunft. Zunächst einmal sei die Umweltfreundlichkeit genannt, die kaum höher sein könnte. Dank, dass Elektroautos eben ausschließlich auf Strom aus einem Lithium-Ionen-Akku laufen und keine Emissionen aufweisen, sind sie in etwa so umweltfreundlich wie die strombetriebene U-Bahn oder das Fahrrad. Damit einher geht auch, dass die typisch städtische und drückende Abgasluft aufgrund eben der klassischen Emissionen von Verbrennern langfristig zur Vergangenheit gehört.

Laufende Kosten

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Kosten und die laufenden Kosten. Die Preislage hat sich in den vergangenen Jahren deutlich entspannt und viele E-Modelle lassen sich mittlerweile zu kaum höheren Preisen als die klassischen Fahrzeuge kaufen / finanzieren. Gerade die laufenden Kosten sind es aber, die die E-Autos auf ein neues Level heben, denn Besitzer der Zukunftsautos müssen keinesfalls mehr mit den hohen Kraftstoff-Preisen leben. Um genauere Kosten zu betiteln: Ein TESLA-Nutzer betitelt auf seinem Blog etwa Kosten von 4,20 Euro pro 100 Kilometern. Sicherlich variieren die Kosten pro Einzelfall aber so in etwa kann es durchaus aussehen, weil Elektroautos erst einmal von sehr günstigen Strompreisen profitieren aber auch steuerlich, reparaturtechnisch und Versicherungstechnisch sehr gut wegkommen.

Privilegien für Elektrowagen

Elektroauto Privilegien

Elektroautos profitieren vor allem in Großstädten von besonderen Parkflächen mit Ladefunktion

Weitere Vorteile und dazu eine Schlagzeile von Anfang 2016: "Bundestag will Elektroautos auf die Busspur lassen". Tatsächlich wird ein Gesetz geplant, welches neue Privilegien für E-Autos festsetzt, so eben zum Beispiel auch die Nutzung der Busspur, die Reservierung von kostenlosen Parkplätzen für E-Autos, extra neue Kennzeichen zur deutlichen Unterscheidungsmöglichkeit zwischen diesen und Verbrenner-Autos und gegen Missbrauch der Privilegien. Die Opposition nannte das Gesetz "Gesetz, das keiner braucht", aber für Nutzer von Elektrofahrzeugen bietet es dennoch nur Vorteile.

Technische Innovationen

Des Weiteren sind es ebenso die vielen technischen Innovationen in der Ausstattung, die in den meisten neuen Autos anzutreffen sind – z.B. ist langfristig autonomes Fahren ein Thema, genauso wie bereits jetzt die klassische Einparkhilfe oder Rückfahrkamera. Außerdem hat der Staat ebenfalls in 2016 angekündigt, die Branche der Elektroautos zu subventionieren und Kaufprämien auszuschütten – doch dazu mehr im Finanzierungsteil.

Gibt es auch Nachteile beim Elektroauto?

E-Autos wie von TESLA, BMW oder Renault haben konkret erst einmal keine Nachteile, die auch nur irgendeinen der Vorteile überwiegen könnten. Sicherlich muss man sich als Fahrer eines Elektroautos vom klassischen Fahrgefühl inklusive Motorengeräusch verabschieden. Das liegt am Antrieb, der mit dem Lithium-Ionen-Akku in Verbindung mit einer Energievorrichtung direkt an einer Achse oder beiden Achsen des Autos funktioniert – und zwar einfach fast geräuschlos. Und gegebenenfalls kann es ein Nachteil sein, in der falschen Region zu wohnen, im Hinblick auf die Ladestationen. Denn im Gegensatz zu Norwegen ist das Netz in Deutschland noch etwas lückenbelastet.

Das Elektroauto

In Summe gibt es in Deutschland derzeit laut STATISTA 4.479 Ladestationen und 12.805 Anschlüsse für die Autos (verteilt auf z.B. Parkhäuser, Unternehmenshöfe, Autohändler, öffentliche Straßen oder auch Tankstellen). Um das Auto zu laden, wird lediglich der Stromstecker der Stromsäule an das Auto angeschlossen, wonach die Lade-Zeit etwa eine Stunde oder weniger dauert.

Eigenes Lade-Equipment ist dazu in der Regel nicht notwendig. Sofern komplett geladen, wird das Auto zwischen diesen Points nicht liegenbleiben, aber man muss zum Teil etwas rechnen, um herauszufinden, ob die aktuelle Ladung noch bis zur nächsten Anschlussstelle reicht oder nicht. Kraftstofffahrer haben dieses Problem realistisch gesehen natürlich weniger, weil alle paar hundert Meter eine Tankstelle aufzufinden ist.

Zwischenfazit

Bevor es an die Finanzierung geht, fassen wir all die Details rund ums Elektroauto und die Elektromobilität noch einmal zusammen: Es handelt sich also um zukunftsweisende Fahrzeuge mit vielen großen wie auch kleinen Vorteilen, die in erster Linie aufgrund fehlender Emissionen sehr umweltfreundlich und insgesamt vor allem dank einfachem Akku-Strombetrieb günstiger in den laufenden Kosten als klassische Autos sind, was tatsächlich wichtig ist. Außerdem bieten sie so manch andere Vorzüge dank neuen Gesetzesentwürfen und Staats-Zuschüssen, sowie eine Steuerbefreiung und teilweise Vorteile bei Versicherungen, sodass viel unternommen wird, um das E-Auto in Zukunft noch populärer zu machen und die Elektromobilität in Deutschland deutlich zu erhöhen.

Punkte, die gegen solche Modelle sprechen, sind die gegebenenfalls hohen Anschaffungskosten (nicht viel teurer als andere Fahrzeuge, aber eben teuer), das stellenweise noch ausbaufähige Lade-Netz und für den ein oder anderen eventuell das veränderte Fahrgefühl. Insgesamt sind Elektroautos aber die Anschaffung wert, womit wir zur Frage kommen: Wie sieht eine optimale Finanzierung solcher Wagen aus?

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Fazit: Lohnt es sich, ein E-Auto zu kaufen?

DaumenhochGrundsätzlich und kurz gesagt: Ja, es lohnt sich definitiv. Einmal schon aus dem Grund, dass man mit gutem Gewissen auf den Zukunftszug angesichts der technischen Innovationen (Elektromobilität) aufspringt, andererseits, weil man einen bedeutenden Teil zum Umweltschutz beiträgt (keine Emissionen) und noch einmal andererseits, weil Besitzer von Elektroautos an fast jeder Ecke irgendeinen zumeist wirklich relevanten Vorteil herausholen können, vor allem bei den (laufenden) Kosten, abgesehen von eventuellen Importkosten.

Für die Finanzierung von Elektroautos gibt es verschiedene Wege über Leasing und Kredite, von denen alle im machbaren Bereich liegen sollten, wenn man über eine Auto-Neuanschaffung nachdenkt. Insbesondere in der aktuellen Zeit des Niedrigzinses sind besonders Kredit-Finanzierungen sehr attraktiv, weil im Vergleich zu anderen Zeiten kaum Zusatzkosten anfallen. Unterm Strich können wir für unseren Teil also den Kauf bzw. die Finanzierung eines Elektroautos voll und ganz empfehlen.

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Brigitte Papst

Redakteurin Kredite.org

Brigitte Papst

Brigitte Papst schreibt als freie Redakteurin über Finanz-, Immobilien- und Verbraucherthemen. Sie studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität in Münster sowie "International Relations" (M.A) an der University of Birmingham (Großbritannien). Neben ihrer journalistischen Tätigkeit arbeitet Papst als Unternehmens- und Anlageberaterin. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.