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Die beste Bank für Selbstständige und Existenzgründer finden

Viele Menschen haben den Wunsch, sich selbstständig zu machen. Doch vor dem Start in die Selbstständigkeit muss der Existenzgründer einige wichtige Entscheidung treffen. Eine davon ist die Auswahl der richtigen Hausbank. Denn eine verlässliche Bank als Partner an seiner Seite ist für den Erfolg eines Selbstständigen nahezu unerlässlich. Doch die beste Bank für Selbstständige und Existenzgründer zu finden, ist gar nicht so einfach. Denn die Auswahl ist groß und teilweise gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Kreditinstituten, wenn es um die Betreuung von Selbstständigen geht.

 

Welche Banken stehen als Hausbank zur Auswahl?

Die Hausbank ist die Bank, bei der der Selbstständige den Großteil seiner finanziellen Transaktionen abwickelt. Ein gutes Verhältnis zu seiner Hausbank wird sich für den Selbstständigen auf jeden Fall auszahlen. So steigen etwa die Chancen auf eine Kreditvergabe, wenn die Bank den Kunden gut kennt und dementsprechend das Risiko besser einschätzen kann. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Banken zwischen denen Selbstständige, die eine Hausbank suchen, wählen können. Dies wären zunächst einmal die privaten Kreditinstitute. Dazu gehören Großbanken wie die Commerzbank und die Deutsche Bank. Diese Banken haben zumeist viel Erfahrung mit Geschäftskunden. Die Großbanken bieten außerdem den Vorteil, dass sie bundesweit über ein gut ausgebautes Filialnetz verfügen. Eine weitere Alternative für Selbstständige stellen die Volks- und Raiffeisenbanken dar. Sie können vor allem in ländlichen Regionen mit einem dichten Filialnetz punkten. Insbesondere kleine und mittlere Betriebe setzen oftmals auf die Bankengruppe. Nicht zuletzt käme natürlich auch eine Sparkasse als Hausbank für Selbstständige in Frage. So wie die Volks – und Raiffeisenbanken sind auch die Sparkassen stark regional verankert. Vorteilhaft ist in jeden Fall, wenn das als Hausbank ausgewählte Institut bzw. der Bankberater, bereits Erfahrungen in der jeweiligen Branche des Selbstständigen vorweisen kann.

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Spezielle Banken für ausgewählte Berufsgruppen

Neben den allgemeinen Geschäftsbanken, die praktische allen Berufsgruppen offenstehen, gibt es auch noch einige Banken, die sich auf die Betreuung ausgewählter Berufsgruppen spezialisiert haben. So gibt es beispielsweise die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) mit Sitz in Düsseldorf, die Bankdienstleistungen für die Angehörigen der Heilberufe anbietet. Sie ist zugleich auch Deutschlands größte Genossenschaftsbank. Die Apobank ist eine Universalbank, deren Angebotsspektrum von Krediten bis hin zu Geschäftskonten reicht. Außerdem biete die Apobank auch maßgeschneiderte Finanzierungsangebote für Praxisübernahmen und Apothekenübernahmen. Die landwirtschaftliche Rentenbank legt ihren Fokus, wie der Name bereits vermuten lässt, auf landwirtschaftliche Betriebe sowie auf Handels- und Dienstleistungsunternehmen, die in enger Verbindung zur Landwirtschaft stehen. Im Gegensatz zur Apobank ist die landwirtschaftliche Rentenbank aber keine Universalbank. Die Rentenbank konzentriert sich ausschließlich auf die Bereitstellung subventionierter Förderkredite. Girokonten bietet sie nicht. Als Hausbank eignet sich die landwirtschaftliche Rentenbank somit nicht.

 

Direktbank oder Filialbank? Was ist die bessere Bank für Selbstständige?

Bei der Suche nach der passenden Bank muss sich der Selbstständige heutzutage natürlich auch die Frage stellen, ob er eine Filialbank oder aber eine Direktbank bevorzugt. Direktbanken unterhalten keine bzw. nur wenige Filialen. Die Bankgeschäfte werden daher vornehmlich telefonisch oder online abgewickelt. Durch den daraus resultierenden Kostenvorteil könne die Direktbanken für ihre Kunden Bankdienstleistungen zu günstigeren Konditionen bereitstellen. Allerdings müssen gerade Selbstständige bei Direktbanken doch mit vielen Einschränkungen leben. So fehlt dem Selbstständigen der Bankberater vor Ort, der seinen Betrieb kennt und mit dem er individuell die Konditionen aushandeln kann. Für Selbstständige, die vornehmlich Barumsätze generieren, stellt das fehlende Filialnetz auch dahin gehend ein Problem dar, dass Bareinzahlung bei der eigenen Bank kaum möglich sind. Wenn man auf fremde Institute ausweicht, fallen in der Regel aber Gebühren an. Bei einigen Direktbanken ist es ohnehin so, so dass sie sich vornehmlich standardisierte Produkte für Privatkunden konzentrieren und daher gar keine Geschäftskonten für Selbstständige im Angebot haben, So können Selbstständige weder bei der comdireckt Bank noch bei der ING-DiBa ein Geschäftskonto eröffnen. Manche Direktbanken wie etwa die Norisbank oder die SKG Bank vergeben auch generell keine Kredite an Selbstständige.

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Geschäftskonto eröffnen – Darauf müssen Sie achten!

Gerade in der Startphase nutzen viele Existenzgründer noch ein Privatkonto für ihre geschäftlichen Aktivitäten. Doch früher oder später ist es für den Selbstständigen doch sinnvoll, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Denn eine strikte Trennung privater und geschäftlicher Zahlungen erleichtert es, den Überblick über die betrieblichen Finanzen zu behalten und vereinfacht nicht zuletzt auch die Buchhaltung. Beim Vergleich der Angebote für Geschäftskonten sind natürlich die Kontoführungsgebühren ein wichtiger Punkt. Die Kontoführungsgebühren sind bei Geschäftskonten in der Regel höher als bei Privatkonten. Angebote für kostenlose Konten ohne Kontoführungsgebühren sind bei Geschäftskonten anders als bei Privatkonten eher selten. Doch es gibt sie. So bietet beispielsweise die DAB Bank ein Girokonto für Selbstständige ohne Kontoführungsgebühren an. Neben den Kontoführungsgebühren müssen noch auch die weiteren Kosten beispielsweise die Gebühren für beleghafte und beleglose Buchungen im Auge behalten werden. Bei vielen Banken ist auch eine bestimmte Anzahl an Buchungen im monatlichen Grundpreis bereits enthalten. Ein weiterer Kostenfaktor sind die Gebühren für Bargeldeinzahlungen.

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Neben den Kosten für das Geschäftskonto stellt sich natürlich auch die Frage, welche Leistungen die Bank bei einem Geschäftskonto im Gegenzug anbietet. So gehört beispielsweise bei einigen Banken zum Geschäftskonto auch gleich eine kostenlose Firmenkreditkarte. Für viele Selbstständige ist auch wichtig, dass die Möglichkeit eines Einzugs von Lastschriften zu Gunsten des eigenen Kontos gegeben ist, um ihren Kunden diese Zahlungsmethode anbieten zu können. Selbstständige, die nach der passenden Hausbank suchen, sollten deshalb immer die Gebührenstruktur für Geschäftskonten sowie die dazugehörigen Leistungen unter Berücksichtigung der individuellen Anforderungen ganz genau prüfen.


Kontokorrentkredit hilft bei Liquiditätsengpässen

Der Kontokorrentkredit für Geschäftsleute und Selbstständige ist im Grunde genommen nichts anderes als der Dispokredit für Privatpersonen. Auf dem Geschäftskonto des Selbstständigen wird abhängig von seiner Bonität ein Kontokorrentrahmen eingerichtet. Der Kontokorrentkredit sollte von Selbstständigen und Gewerbetreibenden vornehmlich als kurzfristiger Überbrückungskredit bei Liquiditätsengpässen genutzt werden. Der große Vorteil des Kontokorrentkredits besteht daran, dass er ausgesprochen flexibel einsetzbar ist. Wurde der Kontokorrentrahmen einmal von der Bank eingerichtet, kann der Kontokorrentkredit jederzeit bei einem Liquiditätsengpass ohne erneute Beantragung in Anspruch genommen werden. Zinsen zahlt der Kontoinhaber immer nur für den tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditbetrag. Allerdings sind die Zinsen beim Kontokorrentkredit relativ hoch verglichen mit anderen Kreditformen. Selbstständige sollten bei der Suche nach einer geeigneten Bank deshalb auch immer die Höhe der Kontokorrentzinsen im Blick behalten.

Kredit aufnehmen für Selbstständige oftmals eine Herausforderung

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Früher oder später werden die meisten Selbstständigen einmal einen Kredit von der Bank benötigen. Nicht nur direkt in der Startphase der Existenzgründung, sondern auch später wird häufig noch Kapital benötigt für notwendige Investitionen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Genauso gut kann es natürlich auch sein, dass ein Selbstständiger einen Kredit nicht für seinen Betrieb, sondern für private Wünsche aufnehmen will. Für Selbstständige ist es aber oftmals eine echte Herausforderung, einen Kredit bei einer Bank aufzunehmen. Da Selbstständige nicht über ein gesichertes monatliches Einkommen wie Arbeitnehmer verfügen, sehen die Banken in ihnen eine Risikogruppe. Einige Bank lehnen es daher von vornherein ab, einen Kredit an Selbstständige zu vergeben, bei anderen Banken bekommen Selbstständige einen Kredit nur zu deutlich schlechteren Konditionen. Bei der Suche nach der richtigen Hausbank ist es für den Selbstständigen umso wichtiger, ein Kreditinstitut zu finden, das auch bereit ist, zu fairen Bedingungen Kredite an Selbstständige zu vergeben.

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Förderkredite für Existenzgründer nutzen

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Gerade in der Startphase sind viele Existenzgründer auf finanzielle Unterstützung durch Kredite angewiesen. Doch bekanntermaßen tun sich viele Geschäftsbanken mit der Kreditvergabe an Selbstständige schwer, da sie das damit verbundene Risiko scheuen. Glücklichweise gibt es für Existenzgründer Hilfe von staatlicher Seite. Es werden nämlich staatliche Förderkredite speziell für Existenzgründer angeboten, um ihnen den Start in die Selbstständigkeit zu erleichtern. Von diesen Förderangeboten kann der Existenzgründer gleich doppelt profitieren. Zum einem ist es auf diese Weise oftmals einfacher an Kapital für die Existenzgründung zu kommen als über einen herkömmlichen Bankkredit. Zum andern sind die Zinsen bei den staatlich subventionierten Förderkrediten zumeist auch niedriger als bei normalen Bankkrediten. Eine zentrale Anlaufstelle für Existenzgründer ist Europas größte Förderbank die KfW Bank, die bundesweite Förderprogramme für Existenzgründer anbietet. Daneben gibt es noch regional begrenzte Förderangebote für Existenzgründer von den Förderbanken der einzelnen Bundesländer wie etwa der NRW Bank, der Investitionsbank Berlin oder der Sächsischen Aufbaubank.



Brigitte Papst

Redakteurin Kredite.org

Brigitte Papst

Brigitte Papst schreibt als freie Redakteurin über Finanz-, Immobilien- und Verbraucherthemen. Sie studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität in Münster sowie "International Relations" (M.A) an der University of Birmingham (Großbritannien). Neben ihrer journalistischen Tätigkeit arbeitet Papst als Unternehmens- und Anlageberaterin. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.