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Ausbildung finanzieren: So einfach kann eine berufliche Veränderung sein

Es gibt einige Gründe, warum die Finanzierung einer Ausbildung wichtig werden kann. In manchen Ausbildungs-Berufen gibt es nur ein geringes Azubi-Gehalt, in schulischen Ausbildungen muss man die Schule selbst zahlen und wer eine zweite Ausbildung absolvieren möchte, weil eine berufliche Neuorientierung gewünscht ist, steht vor dem Problem, dass auch der bisherige Lebensstandard gehalten oder die Familie ernährt werden muss.

Wie Sie diese Situationen meistern und welche Finanzierungen für die Ausbildung möglich sind, verraten wir Ihnen in diesem Ratgeber!

Warum man eine Ausbildung machen sollte

Eine abgeschlossene Ausbildung erhöht die Chancen auf einen gut bezahlten Job erheblich. Wer eine Ausbildung absolviert hat, kann nicht nur praktische, sondern auch fachliche Kenntnisse nachweisen. Entschließt man sich nach der Schule für eine schulische Ausbildung, so muss diese jedoch oft aus eigenen Mitteln finanziert werden. Auch eine berufliche Neuorientierung kann helfen, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Zudem merken viele nach ihrer ersten Ausbildung und einigen Jahren in der Praxis, dass der ursprünglich gewählte Berufszweig vielleicht doch nicht die richtige Wahl war – eine Umschulung im Sinne einer zweiten Ausbildung ist dann das Ziel.

Ausbildung finanzieren ü30

In jungen Jahren vielleicht einfach den falschen Beruf gewählt? Wer seine neue Ausbildung finanziert, ebnet sich damit den Weg in einen neuen Karrierezweig!

Auch Frauen, die in jungen Jahren die Ausbildung wegen einem Kind nicht beginnen konnten, bekommen durch eine Ausbildung ganz neue Chancen und können sich und der Familie neue Möglichkeiten schaffen. Eine Ausbildung hat demnach nur Vorteile und sorgt im Idealfall dafür, dass ein geregeltes und gut bezahltes Einkommen durch einen Beruf generiert wird, der einem täglich Freude bereitet.

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Eine private Ausbildung finanzieren

geld scheineWer sich seine private Ausbildung finanzieren möchte, weil eine Weiterbildung den beruflichen Weg maßgeblich positiv beeinflussen könnte, kann hierfür einen Ratenkredit für Auszubildende in Anspruch nehmen. Wenn Sie die Ausbildung neben Ihrem Hauptberuf ausüben, ist ein Ratenkredit eine praktische Möglichkeit, da Sie die Höhe der monatlichen Tilgungssumme selbst festlegen können und so dafür sorgen, dass Sie auch während der Ausbildung nicht in einen finanziellen Engpass geraten.

Empfehlenswert ist es, sich hierfür mit einem Vergleichsrechner die verschiedenen Angebote anzuschauen und den besten Kredit-Tarif für sich zu ermitteln.

Tipps für die Bewilligung des Ratenkredits

InfoUm die Chancen auf eine Kreditzusage zu erhöhen, sollten Sie eine gute Bonität nachweisen können. Das heißt, dass Ihre Schufa-Akte weitestgehend „rein“ sein sollte. Machen Sie vorher eine Schufa-Selbstauskunft und prüfen Sie, ob die enthaltenen Einträge korrekt sind oder sich noch veraltete Daten in der Akte befinden. Dies kommt leider immer wieder vor. Auf Beantragung hin werden diese jedoch gelöscht.

Bestehen viele kleine Kredite, sollten Sie über eine Umschuldung nachdenken. Bei der Umschuldung fassen Sie alle Kredite in einem Kredit zusammen und können so alle Posten ablösen. Je nach Summe kann es sich lohnen, die Umschuldung gleich mit in die Finanzierung der Ausbildung einfließen zu lassen. So haben Sie am Ende nur noch einen offenen Posten zu tilgen!

Um die Chancen auf die Kreditzusage zu erhöhen, kann zudem ein Bürge eine wichtige Sicherheit für die Bank darstellen. Fragen Sie Ihre Eltern oder den Partner (sofern er/sie über ein geregeltes Einkommen verfügt) ob eine Bürgschaft in Frage kommt. Mehr zum Thema Bürgschaft finden Sie auch in diesem Ratgeber!

Letztendlich ist auch das Thema Sparen ein wichtiger Punkt. Da es oft noch einige Monate dauert bis die Ausbildung beginnt, sollten Sie diese Zeit sinnvoll nutzen. Ein Minijob kann ein bisschen Geld einbringen und wer zudem noch Spartipps im Alltag beherzigt oder ein Haushaltsbuch führt, kann weiteres Geld einsparen. Je mehr Sie am Ende zur Verfügung haben, desto leichter gestaltet sich die Ausbildung in finanzieller Sicht!

Ausbildung finanzieren sparen

Auch ein Haushaltsbuch kann enorm beim Sparen helfen. Prüfen Sie akribisch, wo sich noch Geld einsparen lässt – in der Ausbildung kann jeder Euro zählen!

Denken Sie aber in jedem Fall daran, dass Sie auch die Kreditsumme tilgen müssen! Planen Sie daher sehr genau, welche Tilgungssumme realistisch ist, um am Ende nicht noch tiefer in die Schuldenfalle zu rutschen!

Als Selbstständiger eine Ausbildung finanzieren

Wer selbstständig ist und sich eine Ausbildung finanzieren möchte, hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nicht nur, dass das eigene Business weiter betrieben werden muss und die Zeit für die nebenberufliche Ausbildung ohnehin schon knapp genug ist, sondern auch die finanzielle Seite muss bedacht werden. Einen normalen Ratenkredit bekommen nur wenige Selbstständige. Wer kein geregeltes Einkommen oder Sicherheiten nachweisen kann, erhält meist eine schnelle Absage seitens der Banken. Dennoch gibt es Möglichkeiten, sich auch in der Selbstständigkeit seine Ausbildung finanzieren zu können: Mit Crowdlending!

Crowdlending ist eine Finanzierung, die durch private Investoren funktioniert. Das bedeutet, dass Sie auf einer Crowdlending-Plattform Ihren Kapitalbedarf vorstellen und in wenigen Worten erklären, wofür Sie das Geld benötigen. Finden sich dann genügend Investoren, die bereit sind, Sie finanziell in diesem Vorhaben zu unterstützen, kommt die Finanzierung zustande. Die privaten Investoren dürfen dabei jede beliebige Summe geben (meist ab 25 Euro), erhalten dafür aber im Gegenzug eine kurzfristige Geldanlage inklusive einer attraktiven Verzinsung. Der Vorteil wiederum für Sie als Selbstständiger ist die Tatsache, dass Sie keinen ausgefeilten Businessplan vorlegen müssen und auch bürokratische Hürden umgehen!

Mehr zum Thema Crowdlending finden Sie auch in diesem Ratgeber!

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Ausbildung finanzieren über das Arbeitsamt

Wer arbeitslos ist, kann bei der Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein anfragen. Dieser wird unter bestimmten Voraussetzungen erteilt. Ein Grund für die Bewilligung kann zum Beispiel die Tatsache sein, dass bisher keine Ausbildung abgeschlossen wurde (aber bereits eine berufliche Tätigkeit über drei Jahre erfolgt ist) oder eine neue Ausbildung die Chance auf die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt erhöht.

Sich an seinen Ansprechpartner bei der Agentur für Arbeit zu wenden ist daher eine absolute Empfehlung!

Staatliche Förderungen helfen bei der Finanzierung der Ausbildung

Eine Ausbildung ist mit Kosten verbunden. Nicht nur die Ausbildung selbst (sofern es sich nicht um eine Ausbildung mit Azubi-Gehalt handelt), sondern auch der Lebensunterhalt neben der Ausbildung muss finanziert werden. Die Wohnung oder das WG-Zimmer, Lebensmittel oder die Tickets für den öffentlichen Bahnverkehr: Die Kosten laufen weiter und müssen beglichen werden. Folgende Möglichkeiten gibt es u.a., die Ausbildung finanzieren zu können:

Kindergeld

Wer sich in der Ausbildung befindet und das 25. Lebensjahr nich nicht vollendet hat, hat Anspruch auf Kindergeld. Die Eltern erhalten dieses monatlich. Auf Beantragung hin, zum Beispiel weil eine eigene Wohnung besteht, kann das Kindergeld auch auf das eigene Konto überwiesen werden. Die Summe von ca. 200 Euro kann eine enorme Erleichterung darstellen!

Berufsausbildungsbeihilfe

Wenn das Azubi-Gehalt zu gering ausfällt und auch die Eltern die Ausbildung nicht finanzieren können, kann bei der Bundesagentur für Arbeit eine Berufsausbildungsbeihilfe beantragt werden. Diese wird jedoch nur dann gezahlt, wenn die Ausbildung staatlich anerkannt ist und es sich nicht um eine schulische Ausbildung handelt!

Wohngeld

Ist die Berufsausbildungsbeihilfe abgelehnt worden, so kann mit dem Ablehnungsschreiben ein Wohngeld beantragt werden. Dies geht jedoch nur, wenn eine Volljährigkeit besteht, da ansonsten die Eltern in Leistung genommen werden müssen!

Tipp: Fragen Sie einfach! Wenden Sie sich an Ihre Ansprechpartner und klären Sie alle Möglichkeiten. Mehr als eine Absage kann im schlimmsten Fall nicht passieren!

Lohnt es sich seine Ausbildung finanzieren zu wollen, wenn man über 30 ist?

Wer sich mit über 30 Jahren noch für eine Ausbildung entscheidet, verbessert seine Perspektiven für die Zukunft und lenkt sein Leben in eine andere Richtung. Manchmal merkt man vielleicht erst nach dem Studium, dass der ursprünglich gewählte Berufsweg doch nicht zu einem passt. Kein Grund zur Sorge, denn eine Ausbildung über 30 lohnt sich und wird teilweise auch finanziell unterstützt!

Ausbildung finanzieren

Manchmal merkt man erst viel später, dass man im eigentlichen Job nicht glücklich ist. Eine Ausbildung Ü30 finanzieren zu wollen ist da eine gute Möglichkeit, den richtigen Weg für das weitere Leben einzuschlagen!

Eine Ausbildung mit über 30 Jahren finanzieren zu wollen ist beispielsweise über Wohngeld, einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder die Berufsausbildungsbeihilfe möglich. Auch BAföG kann beantragt werden, wenn die jeweiligen Voraussetzungen stimmen.

Wenn Sie ein Meisterdarlehen benötigen, haben wir hier die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst!

Eine weitere Variante der Ausbildungs-Finanzierung, neben den genannten Förderungen, ist jedoch immer noch ein Nebenjob. Wenn die Ausbildung Sie zeitlich nicht zu sehr in Anspruch nimmt, kann es sich durchaus lohnen, am Wochenende oder am Abend noch ein paar Stunden als Aushilfe beispielsweise in einem Restaurant zu arbeiten. Dass man seine Ansprüche in der Ausbildung über 30 ein wenig herunterschrauben muss, versteht sich von selbst.

Eine Ausbildung finanzieren: Unser Fazit

Wenn Sie eine Ausbildung finanzieren möchten, stehen Ihnen hierfür diverse Möglichkeiten zur Verfügung. Sich erst einmal an die öffentlichen Stellen zu wenden um von dort Zuschüsse zu erhalten, ist der günstigste Weg, da Ihnen so genügend Zeit für Ausbildung bleibt.

Ansonsten gilt: An so vielen Ecken wie nur möglich einsparen und ggf. einen Minijob ausüben, der zusätzlich Geld (neben dem Azubi-Gehalt) in die Haushaltskasse spült. Vergleichen Sie Ihre Versicherungen und wechseln Sie, wenn es günstigere Angebote gibt. Kündigen Sie Abos, die Sie nicht benötigen (der Klassiker ist die Mitgliedschaft im Fitness-Studio) und denken Sie immer daran, dass es sich nur um einen zeitlich begrenzten Rahmen von in der Regel zwei bis drei Jahren handelt. Sie haben noch so viele Jahre auf dem Arbeitsmarkt mit einem guten Gehalt vor sich, da kann man einen kurzen Zeitraum schon einmal überbrücken!

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Paul Scheuschner

Kredite.org Autor

Paul Scheuschner

Paul ist Autor von Kredite.org und seit der Gründung in 2013 dabei. Sein Finanzwissen basiert auf einer Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, die er von August 2006 - Januar 2009 in Berlin bei der Allianz Versicherung durchlaufen hat. Er hat in dieser Zeit sowohl für die Allianz Versicherung im Innen- und Außendienst, als auch bei der Dresdner Bank (heute Commerzbank) gearbeitet.