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Aldi als Franchise eröffnen: Infos zu Voraussetzungen, Kosten & Karrierechancen

Das Wichtigste in Kürze:

  • Aldi ist kein Franchise-Konzept
  • Wer dennoch einen eigenen Markt eröffnen möchte, kann dies nur als Angesteller bei Aldi tun; In der Position als Filialleiter oder auch als Regionalverkaufsleiter
  • Andere Franchise-Konzepte finden Sie in unserer Kategorie Franchise
  • Eröffnung einer Franchise-Filiale erfordert hohe Investitionssummen, dafür profitieren Sie von dem Bekanntheitsgrad der Marke und der zentral geschalteten Werbung. Eine Franchise-Finanzierung kann sich also durchaus lohnen
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Die Geschichte des Discounters Aldi findet ihren Ursprung im Jahr 1913. Damals noch als Backwaren-Handel geführt, entwickelte sich das Unternehmen immer weiter und ist heute mit mehr als 5.700 Filialen in elf Ländern vertreten.

Wenn auch Sie sich an der Unternehmensgeschichte beteiligen und eine eigene Aldi-Filiale in leitender Position eröffnen möchten, finden Sie in diesem Ratgeber die wichtigsten Infos und Möglichkeiten!

Kann man Aldi als Franchise eröffnen?

Aldi ist, entgegen vieler Vermutungen, keine Franchise-Filiale. Wer demnach einen eigenen Aldi eröffnen möchte, kann dies nur als Angesteller im Aldi-Unternehmen tun. Dennoch ist dies nicht immer ein Nachteil!

Wer als Franchiser eine Filiale eröffnet, geht damit nämlich auch das volle Risiko ein! Dies bedeutet, dass man eine Einstiegsgebühr von mehreren tausend Euro zahlen muss, Eigenkapital muss nachgewiesen werden können und auch monatliche Lizenzgebühren (meist zwischen 5 und 10%), die sich am Umsatz orientieren, sind an den Franchise-Geber zu zahlen. Hinzu kommt die Investition in die Ausstattung der jeweiligen Filiale, welche oftmals im sechsstelligen Bereich liegt.

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Eine eigene Aldi-Filiale leiten Sie ohne Risiko und Investitionen, doch trauen Sie sich die Rolle des Filialleiters auch zu?

Wer jedoch einen eigenen Aldi leiten möchte, kann dies komplett ohne Risiko oder Eigenkapital tun! Möglich ist beispielsweise die Position als Filialleiter oder auch als Regionalverkaufsleiter. Vor allem der letzte Posten bedeutet eine immense Verantwortung. Als Regionalverkaufsleiter sind Sie für rund sechs Filialen zuständig und tragen die volle Verantwortung (und dennoch im Vergleich zu einem Franchise-Konzept ohne finanzielle Investitionen!).

Doch auch die Aufgaben eines Filialleiters darf man nicht unterschätzen! Der gesamte Ablauf der Filiale liegt in Ihren Händen – von der Planung über die Wareneinkäufe bis hin zu Geschäfts-Analysen und der Mitarbeiterführung sind Sie als Filialleiter für alles verantwortlich.

Welche Alternativen gibt es, wenn man Franchiser eines Marktes werden möchte?

Aldi als Franchise-Modell gibt es nicht, dennoch stehen Ihnen viele Unternehmen zur Auswahl, welche erfolgreich im Franchise-System betrieben werden. Eine kleine Auswahl finden Sie beispielsweise in unserer Franchiser-Kategorie.

Wenn Sie als Selbstständiger ein Franchise eröffnen möchten, so sollten Sie sich intensiv mit den verschiedenen Unternehmen befassen, Vor- und Nachteile abwägen und sich vor allem fragen, ob Sie sich wirklich für viele Jahre für das Unternehmen verpflichten möchten. Einige Franchise-Unternehmen starten mit 5-Jahresverträgen. Bei Burger King beispielsweise verpflichten Sie sich direkt für 20 Jahre! Diese Zahlen sollte man kennen, bevor man sich für ein Franchise-Unternehmen entscheidet. Auch die Eigenkapital-Summe wird gern unterschätzt. Reicht bei einem Unternehmen das Kapital von 15.000 Euro aus (The Body Shop beispielsweise), so werden hingegen bei McDonald´s 500.000 Euro gefordert! Vergleichen Sie daher die Unternehmen genau und wägen Sie ab, ob Sie sich Ihr Wunsch-Franchise überhaupt leisten können!

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Bei der Investition in ein Franchise geht es meist um sehr hohe Beträge, Eigenkapital und das Risiko, welches man als Selbstständiger grundsätzlich zu tragen hat. Sind Ihnen diese Faktoren bewusst?

Neben dem Eigenkapital müssen übrigens meist weitere Investitionen getätigt werden, die im fünf- bis sechsstelligen Bereich liegen. Hierfür wird dann in der Regel ein Kredit von den Gründern aufgenommen. Doch lohnt es sich überhaupt in ein Franchise zu investieren, wenn man kein Eigenkapital hat?

Weitere Möglichkeiten eine Franchise, eine Gastronomie oder Ähnliches zu eröffnen

REWE als Franchise eröffnen
EDEKA als Franchise eröffnen
Shisha-Bar eröffnen und finanzieren
Tipico Wettbüro als Franchise eröffnen
LIDL als Franchise eröffnen
Discothek eröffnen und finanzieren
Restaurant eröffnen und finanzieren
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X-TiP Wettbüro als Franchise eröffnen
Starbucks als Franchise eröffnen
Eisdiele eröffnen und finanzieren
Dönerladen eröffnen und finanzieren

Wie finanziert man ein Franchise ohne Eigenkapital?

Fakt ist: Geld aufnehmen um in ein Franchise zu investieren lohnt sich auf jeden Fall! Ein Franchise-Unternehmen ist bereits durch viele Standorte (oftmals sogar weltweit) bei den Leuten bekannt, so dass eine neue Filiale automatisch Kunden anziehen wird. Auch die zentral geschaltete Werbung kommt jedem einzelnen Franchise-Nehmer zu Gute, so dass Sie es in dieser Hinsicht deutlich leichter haben als ein unbekannter Neugründer.

Besonders angenehm ist, dass nicht alle Franchise-Geber fordern, dass das erforderliche Kapital ohne Belastung sein muss. So kann sich eine Franchise-Finanzierung (beispielsweise über die KfW-Bank) durchaus lohnen.

Durch die Unterstützung des Franchise-Gebers von Anfang an, haben Sie den Vorteil, dass schon eine Standort-Analyse zeigt, ob der von Ihnen vorgeschlagene Standort überhaupt Potential aufweist – Arbeit, die Sie nicht haben und dennoch davon profitieren. Auch beim Aufbau und Ausbau des Franchise-Betriebes unterstützt das Unternehmen, schult Sie und ggf. Mitarbeiter, sorgt für die Inneneinrichtung oder Kassensysteme. Viele Franchise-Geber helfen übrigens auch beim Gespräch mit der Bank weiter oder geben Empfehlungen für spezielle Gründer-Kredite – oft auch ohne Eigenkapital! Somit bekommt man als Gründer die volle Unterstützung vom ersten Tag an!

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Besonders zu Beginn der Selbstständigkeit ist der Austausch mit erfahrenen Leuten wichtig. Als Leiter einer Aldi-Filiale bekommen Sie wertvolle Unterstützung – im Gegensatz zum Franchise-Modell vor allem ohne Risiko!

Welche Voraussetzungen muss man mitbringen, um Aldi leiten zu dürfen?

Wenn Sie eine eigene Aldi-Filiale leiten möchten, dann sind Kenntnisse im Handelsbereich von Vorteil. Ein sehr guter Hochschulabschluss, Eigeninitiative, Spaß am Umgang mit Mitarbeitern und Kunden sowie der Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen, sind wichtige Kriterien für eine erfolgreiche Karriere bei Aldi.

Streben Sie die Regionalverkaufsleiter-Stelle an, so sollten Sie zudem Englisch sprechen können und auch die Mobilität darf nicht unterschätzt werden! Schließlich müssen Sie mehrere Filialen betreuen und eine gewisse Reisebereitschaft gehört dazu!
Im Gegenzug erhalten Sie nicht nur ein sehr gutes Gehalt, sondern auch einen Firmenwagen, Freiräume und die Möglichkeit, die Arbeitswoche flexibel gestalten zu können, sofern es die aktuelle Lage zulässt.

Wenn Sie hingegen als Filialleiter durchstarten möchten, dann ist eine Ausbildung im Einzelhandel und entsprechende Berufserfahrung wichtig. Auch sollte Ihnen die Führung von Mitarbeitern liegen. Dass Sie den Betrieb leiten, bedeutet auch, sich mit Zahlen und Abläufen bzw. Optimierungen von Prozessen auseinander setzen zu müssen.
Als Filialleiter von Aldi genießen Sie nicht nur den Vorteil von einem sehr guten Gehalt, sondern erhalten zudem Umsatzprovisionen. Ein unbefristeter Vertrag gehört selbstverständlich ebenfalls dazu! Somit bietet Aldi seinen Mitarbeitern attraktive Konditionen an, so dass man motiviert wird, „seine“ Aldi-Filiale so gut wie möglich führen zu wollen!

Aldi als Franchise eröffnen: Unser Fazit

Einen eigenen Aldi als Franchise eröffnen zu wollen ist nicht möglich. Dennoch bietet das Unternehmen Interessierten attraktive Alternativen, dennoch einen eigenen Markt führen und eigenverantwortlich handeln zu können. Das Positive ist dabei auf jeden Fall das fehlende Risiko, welches vergleichsweise ein Franchise-Nehmer durch hohe Investitionen eingehen muss.

Somit haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile. Wir empfehlen, sich auf jeden Fall verschiedene Unternehmen anzuschauen und alle wichtigen Punkte für sich abzuwägen. Ohne Risiko haben Sie bei Aldi auf jeden Fall sehr gute Karriere-Chancen.

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Content Department

Chefredakteur Kredite.org

Peter König

Peter König kümmert sich als hauptverantwortlicher Chefredakteur unseres Portals vor allem um die Themen Aktien, Fonds und Geldanlage. Schon früh hatte König großes Interesse am Wirtschaftsgeschehen und dem Finanzmarkt. Einer Lehre als Bankkaufmann folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wuppertal. Nach dem Diplom trat der heute 58-Jährige eine Festanstellung als Fondsmanager bei einem großen Geldinstitut an, für das er heute noch in Teilzeit tätig ist.