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Private Kreditverträge: Darauf sollte geachtet werden

Das Wichtigste in Kürze
Schon seit einigen Jahren gibt es im Finanzierungsbereich einen Trend zu Darlehen von Privatleuten. Kredite von privat an privat ist ein treffender Stichpunkt. auxmoney ist eine solche private Kreditgeberplattform, die (fast) jedermann die Chance auf einen Kredit gewährt. Mit solchen Plattformen sind Sie auch vertragsmäßig auf der sicheren Seite.

Crowd-Funding funktioniert im Regelfall so, dass über bestimmte Portale ein Projekt vorgestellt wird, das finanziert werden soll. Im Folgenden haben zahlreiche private Geldgeber die Möglichkeit, dieses Projekt zu unterstützen und Geld zu verleihen oder zum Teil auch zu verschenken. In der jüngeren Vergangenheit konnten Umfragen feststellen, dass manche Verbraucher sogar noch einen Schritt weitergehen, und fernab jeder Vermittlung oder Plattform Geld verleihen.

Kreditvertrag ist wichtig

Wer sich für die Vergabe oder Aufnahme eines rein privaten Darlehens entscheidet, der sollte einige Punkte beachten, damit der Kredit nicht zu einem großen „Debakel“ wird. Besonders wichtig ist das für die jeweiligen Kreditgeber. Der Kreditnehmer dagegen hat meistens ohnehin nur die Aufgabe, die vereinbarten Darlehensraten pünktlich zu zahlen.

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Wichtig ist zunächst einmal, dass überhaupt ein schriftlicher Kreditvertrag geschlossen wird. Zwar sind in Deutschland mündliche Verträge beim Verleihen von Geld zulässig. Da sich in solchen Fällen aber nur schwer oder gar nicht beweisen lässt, welche Kreditsumme zu welchem Zins und unter welchen Bedingungen vergeben wurde, empfehlen Verbraucherschützer und Fachleute an dieser Stelle immer den Abschluss einer schriftlichen Kreditvertrages. Ein solcher Vertrag muss einige wichtige Punkte immer enthalten.

Diese Punkte sollte ein privater Kreditvertrag beinhalten

Zunächst einmal gibt es einige personenbezogene Daten, die im Kreditvertrag immer festgehalten werden sollten. Dazu gehören beispielsweise Name, Anschrift und Geburtsdatum des Kreditgebers sowie des Kreditnehmers.

Neben den personenbezogenen Daten sollten natürlich die wichtigsten Eckdaten des Darlehens enthalten sein. Beispielsweise die Angabe der vergebenen Kreditsumme, der vereinbarten Laufzeit sowie des Zinssatzes, der zwischen den beiden Parteien vereinbart wurde.

Tilgung und Zahlungsverzug

Ferner kann ein Passus zur vorgezogenen Tilgung sinnvoll sein. Darf der Kreditnehmer Sondertilgungen leisten? Und wenn ja, in welcher Höhe? Darf das gesamte Darlehen vorzeitig zurückgezahlt werden oder gibt es eine Höchstgrenze? Und sind die Sondertilgungen kostenlos oder fällt eine Gebühr an?

Hilfreich ist es auch, wenn im Kreditvertrag vereinbart wird, was genau passieren soll, falls der Kreditnehmer seine Raten einmal nicht pünktlich zahlen kann. Eine Widerrufsbelehrung, wie sie beim Abschluss eines Kreditvertrages bei der Bank Pflicht ist, ist bei privaten Krediten nicht erforderlich. Lediglich dann, wenn der Kreditgeber gewerblich handelt, muss sie aufgenommen werden.

Kopien für alle Beteiligten

Nachdem alle Daten im Kreditvertrag genannt sind und der Vertrag von beiden Parteien unterschrieben wurde, sollte sowohl der Kreditnehmer als auch der Kreditgeber eine Ausfertigung erhalten. Natürlich dürfen keine Vereinbarungen getroffen werden dürfen, die gesetzes- oder sittenwidrig sind. So ist es beispielsweise nicht zulässig, dass ein jährlicher Zinssatz von 30 Prozent vereinbart wird, da es sich dann schlichtweg um Wucher handeln würde.

Auch Zwangsarbeit im Falle eines Kreditausfalls kann sittenwidrig sein, wenn sie so bereits im Vertrag festgelegt wurde. Erst recht gilt das für sexuelle Gegenleistungen. Zulässig sind natürlich private Absprachen nach dem Motto "Wenn Du mir beim Einbau meiner neuen Küche hilfst, erlasse ich dir einen Teil deiner Schulden".

Der Vertrag muss natürlich von beiden Seiten unterschrieben werden. Idealerweise gibt es zwei Ausfertigungen, die beide von allen Beteiligten unterschrieben wurden. Einen Vertrag erhält der Schuldner, den anderen der Gläubiger.

Verbraucherzentralen können helfen

Wer sich in Bezug auf einen privaten Kreditvertrag nicht sicher ist, ob tatsächlich alle wichtigen Punkte berücksichtigt worden sind, der kann sich Hilfe einholen. So bieten beispielsweise zahlreiche Verbraucherzentralen auch eine Beratung im Hinblick auf Kreditverträge an. Der jeweilige Mitarbeiter kann zumindest überprüfen, ob aus seiner Sicht alle wichtigen Punkte erwähnt wurden.

Wer vollkommen auf Nummer sicher gehen möchte, der kann sich alternativ oder zusätzlich natürlich auch an einen Fachanwalt wenden. Idealerweise sollte der sich insbesondere im Bereich Finanzgeschäfte auskennt. Dieser Anwalt kann ohne Zweifel festlegen, ob im privaten Kreditvertrag alle wichtigen Punkte beachtet worden sind.



Brigitte Papst

Redakteurin Kredite.org

Brigitte Papst

Brigitte Papst schreibt als freie Redakteurin über Finanz-, Immobilien- und Verbraucherthemen. Sie studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität in Münster sowie "International Relations" (M.A) an der University of Birmingham (Großbritannien). Neben ihrer journalistischen Tätigkeit arbeitet Papst als Unternehmens- und Anlageberaterin. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.