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Studium finanzieren: Mit BAföG, Stipendium oder Anspruch auf Unterhalt

Um Dein Studium zu finanzieren, kannst Du zum Beispiel neben Uni oder Fachhochschule jobben. Das machen schließlich viele so. Wenn Du deinen gesamten Lebensunterhalt durch eigene Arbeit verdienen musst, leidet aber höchstwahrscheinlich das Studium. Besser ist es also, sein Studium mit einer gesunden Mischung zu finanzieren: Zum Beispiel durch BAföG, ein Stipendium oder dadurch, dass Du Anspruch auf Unterhalt von Seiten Deiner Eltern hast. Wenn BAföG, Stipendium oder der Anspruch auf Unterhalt nicht ausreichen, kann ein Studentenkredit die passende Alternative sein! Studieren ist in Deutschland leider wirklich teuer.
Die Ausgangssituation: Dich interessiert, ob Du für Dein Studium einen Studentenkredit brauchst – oder ob es nicht vielleicht doch eine Alternative gibt.
 
Die Herausforderung: Lässt sich allein mit BAföG, einem Stipendium oder durch Unterhalt von den Eltern ein Studium erfolgreich finanzieren?
 
Die Lösung: Kredite.org beantwortet die wichtigsten Fragen auf einen Blick und hat Dir zu allen Optionen, die das Studium finanzieren betreffen, interessante und weiterführende Links zusammengestellt!

Das schafft nicht jeder! Studium finanzieren mit einem Stipendium

Stipendien gibt es in großer Zahl und von verschiedensten Anbietern. Ihre Ausrichtung unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht:

  • Hochschulstandort
  • Bildungsphase
  • Angestrebter Abschluss
  • Zielregion
  • Familiensituation/sozialer Status
  • Fachgebiet

Dank zahlreicher Stipendientypen eröffnet sich Dir eine große Bandbreite individueller Förderungsmöglichkeiten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bietet mit Studienlotse.de eine Homepage an, auf der rund 800 Stipendien systematisiert aufzufinden sind! Wenn Du im Studium sehr gut mitkommst und Dich auch sonst engagierst, kann ein Stipendium die ideale Finanzierung sein!

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Der Klassiker fürs Studium finanzieren: BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz)

bafoegDas Bundesausbildungsförderungsgesetz (= BAföG) wurde erlassen, um denjenigen Studium oder Ausbildung zu finanzieren, die dies nicht aus eigener Tasche schaffen. Umgangssprachlich wird die Leistung an sich ebenfalls als BAföG bezeichnet. BAföG-berechtigt bist Du, wenn Du folgende Voraussetzungen erfüllst:

1.) Du musst entweder die deutsche Staatsangehörigkeit haben oder Deine Integration nachweisen können

Deutsche werden gefördert, wenn zudem die Anforderungen unter den Punkten „Eignung“ und „Alter“ erfüllt sind.
Ausländer werden gefördert, wenn sie eine „Bleibeperspektive“ in Deutschland haben. Dazu müssen sie bereits gesellschaftlich integriert sein. Hierzu zählen beispielsweise Personen mit Daueraufenthaltsrecht, Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG oder Niederlassungserlaubnis. Die Regelungen für Ausländische Studieninteressierte sind sehr umfassend und sollten individuell geprüft werden. Hier findest du weiterführende Informationen!

2.) Dein Bildungsstand muss Dich natürlich zur Aufnahme des Studiums oder der Ausbildung befähigen

Die Eignung wird im Zusammenhang mit der angestrebten Ausbildung bewertet. Es geht hierbei darum zu sehen, ob Du als Bewerber fähig ist, die Ausbildung zu absolvieren. Leistungsnachweise wie Schulabschlusszeugnis, Zwischenprüfungszeugnis, Vordiplom oder Gesellenbrief sind hier gefordert!

3.) Und Du musst bestimmte Altersgrenzen einhalten

Gefördert wirst Du leider nur, wenn Du vor Vollendung des 30. Lebensjahrs die Förderung beantragst. Bei Masterstudiengängen muss dies zum Glück erst vor Vollendung des 35. Lebensjahrs geschehen.

Aber es gibt auch jede Menge Ausnahmen:

  • der zweite Bildungsweg
  • die Zugangsberechtigung über eine berufliche Qualifikation
  • eine rechtliche Verpflichtung zum Studium im angestrebten Beruf
  • familiäre Gründe (zum Beispiel Kinder), die bisher die gewünschte Ausbildung verhindert haben
  • oder persönliche Gründe (zum Beispiel Krankheit), die der Ausbildung und Förderung im Weg standen

All dies kann zu einer Förderung unabhängig der Altersgrenzen berechtigen! Weiterführende Informationen findest Du hier!

Dein gutes Recht: Anspruch auf Unterhalt

beraterVolljährige Kinder haben gegenüber ihren Eltern rechtlichen Anspruch auf Unterhalt während der Ausbildungszeit. Diese beträgt im Falle eines Studiums sinnvollerweise die Länge der Regelstudienzeit. Dabei hast Du als Studierender natürlich alleine das Recht der Fächerwahl! Bei einem elterlichen Einkommen von unter 1.150 Euro sind Deine Eltern allerdings nicht zu Unterhalt verpflichtet. 670 Euro ist übrigens der Bedarf, der einem Studenten zugerechnet wird. In Ostdeutschland ist dies viel Geld, bei einem Studium in einer westdeutschen Großstadt sieht dies schon ganz anders aus!

Der Anspruch auf Unterhalt ist natürlich nur die eine Seite der Medaille, dieses Recht bei den Eltern einzuklagen ist sicher nicht jedermanns Sache. Es gibt also leider keine einfache Frage, ob Du wirklich Unterhalt bekommst – und vor allem, in welcher Höhe. Es ist immer eine Frage des Einzelfalls und sollte am besten einvernehmlich zwischen Deinen Eltern und Dir geklärt werden.

Deine Eltern können Dir zum Beispiel auch dabei helfen, einen zusätzlichen BAföG-Antrag zu stellen Oder mit Dir den Antrag für ein Stipendium, zum Beispiel bei einer Stiftung, vorbereiten. Last but not least: Die Kredit-Erfahrung Deiner Eltern kann Dir auch bei der Suche nach dem passenden Studentenkredit eine große Hilfe sein!

Mit BAföG, Stipendium oder durch Anspruch auf Unterhalt das Studium finanzieren: Das Fazit

  • BAföG ist ein sehr günstiger, staatlicher Kredit, der sicher bei der Finanzierung eines Studiums hilft!
  • Ein Stipendium kann bei entsprechender Eignung sogar das ganze Studium finanzieren!
  • Unterhalt steht den meisten Studenten allein schon rechtlich zu und ist oft auch der übliche Weg der Studienfinanzierung


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Eike Kewitz

Chefredakteur Kredite.org

Eike Kewitz

Nach seinem Abitur machte sich Eike unmittelbar als freiberuflicher Texter selbstständig und baute sein Unternehmen selbst während seiner folgenden Vollzeit-Ausbildung im Marketing immer weiter aus. Mittlerweile hat er sich vor allem auf das Ressort Finanzen - Kredite, Konten, Geldanlage - spezialisiert und steuert als Hauptredakteur nun auch für uns regelmäßig News und Ratgeber bei. Neben diesem Portal ist er in weiteren spannenden Projekten involviert.