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Umschuldung in Ratenkredit lohnt sich für Bankkunden

Trotzdem in den Medien derzeit wieder verstärkt darüber berichtet wird, dass sehr viele Banken nach wie vor hohe Dispozinsen verlangen und sich darüber auch viele Bürger aufregen, nehmen zu wenig Bankkunden die Möglichkeit wahr, in einen Ratenkredit umzuschulden. Dabei wäre es in vielen Fällen einfach und auch wirtschaftlich sinnvoll, den Dispokredit in einen Ratenkredit umzuschulden. Alternative: Mit einem Kürzungskredit den Dispokredit reduzieren.

  • Dispositionskredit kostet mitunter 12 oder 13 Prozent
  • Ratenkredite schon ab drei Prozent erhältlich
  • Schuldenabbau als weiterer Vorteil der Umschuldung
  • Umschulden ist einfach und schnell möglich
  • mehrere Hundert Euro Ersparnis pro Jahr sind drin

Erst vor wenigen Wochen hat eine groß angelegte Studie der Stiftung Warentest (Finanztest) erneut ergeben, dass die Dispozinsen noch immer extrem hoch sind. Schon seit Monaten beträgt der EZB-Leitzins nur noch 0,75 Prozent, und zu diesem Prozentsatz können sich die Banken Geld bei der Europäischen Zentralbank leihen.

Trotzdem stellen viele Banken den Kunden im Bereich der Dispozinsen zweistellige Zinssätze in Rechnung, die zum Teil bis über 13 Prozent reichen. Und obwohl viele Kunden dem entgegentreten könnten, indem der Kontosaldo einfach in einen Ratenkredit umgeschuldet wird, machen nur relativ wenige Bankkunden von dieser wirtschaftlich sehr sinnvollen Möglichkeit Gebrauch. Dabei sind Ratenkredite derzeit sogar schon ab einem Zinssatz von drei Prozent erhältlich, also mitunter nur ein Viertel so „teuer“, wie die Dispositionskredite.

Die Umschuldung ist in der Praxis meistens völlig problemlos und schnell möglich. Je nach Höhe der Kontoüberziehung können durch das Umschulden in einen Ratenkredit teilweise mehrere Hundert Euro im Jahr an Zinsen eingespart werden. (Ratgeber: Worauf bei der Umschuldung achten?).

Im Grunde ist heute fast jeder Bankkunde „selbst Schuld“, der über einen längeren Zeitraum seinen Dispokredit nutzt, statt den Sollsaldo auf dem Girokonto in einen deutlich günstigeren Ratenkredit umzuwandeln. Wer mehr oder weniger freiwillig zum Beispiel 12 Prozent an Dispozinsen statt vier Prozent Zinsen beim Ratenkredit zahlt, der verzichtet nicht selten auf eine Zinsersparnis von mehreren Hundert Euro im Jahr. Hier gelangen Sie zum Ratenkredit Vergleich!

Umschuldung in einen Ratenkredit meistens schnell und unkompliziert möglich

Sicherlich sind es nicht wenige Kreditnehmer, die eine Umschuldung in einen Ratenkredit deshalb fürchten, weil dieser eventuell mit einem größeren Aufwand verbunden ist. In der Praxis ist dies allerdings fast nie der Fall. Ganz im Gegenteil, denn beispielsweise die Umschuldung vom Dispositionskredit in einen Ratenkredit geht meistens sehr schnell und unkompliziert vonstatten. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn der Ratenkredit bei der Bank aufgenommen werden soll, bei der bereits das Girokonto genutzt wird. In diesem Fall muss der Kunde lediglich einen Ratenkredit beantragen, wobei im Prinzip schon sämtliche Unterlagen vorhanden sind, die die Bank zur Beurteilung der Bonität benötigt. Zudem werden sich Banken in diesen Fällen nur selten weigern, dass mit dem neu aufgenommenen Ratenkredit lediglich der Sollsaldo auf dem Girokonto ausgeglichen wird.

Für die Bank ergibt sich in diesem Fall nämlich kein neues oder erhöhtes Kreditrisiko, denn ob der Kunde nun beispielsweise 4.000 Euro Schulden in Form seines Sollsaldos auf dem Girokonto hat oder in Form eines neu aufgenommen Ratenkredites, spielt für den Kreditgeber keine Rolle. Grundsätzlich ist es den Banken sogar lieber, wenn die Kunden Schulden in Form eines Ratenkredites statt auf dem Girokonto haben. Beim Ratenkredit ist es nämlich so, dass eine kontinuierliche Reduzierung des Schuldsaldos stattfindet, was beim Dispositionskredit nicht der Fall ist, da dieser selten eine Rückführungsvereinbarung enthält. Somit ist es definitiv der Fall, dass die Umschuldung von einem Dispositionskredit in einen Ratenkredit für alle beteiligten Parteien in den meisten Fällen von Vorteil ist.



Content Department

Chefredakteur Kredite.org

Peter König

Peter König kümmert sich als hauptverantwortlicher Chefredakteur unseres Portals vor allem um die Themen Aktien, Fonds und Geldanlage. Schon früh hatte König großes Interesse am Wirtschaftsgeschehen und dem Finanzmarkt. Einer Lehre als Bankkaufmann folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wuppertal. Nach dem Diplom trat der heute 58-Jährige eine Festanstellung als Fondsmanager bei einem großen Geldinstitut an, für das er heute noch in Teilzeit tätig ist.