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Worauf bei der Umschuldung geachtet werden sollte

Immer mehr Verbraucher haben nicht nur einen Kredit aufgenommen, sondern bedienen gleichzeitig mehrere Darlehen oder erfüllen Ratenzahlungsvereinbarungen. In manchen Fällen kann eine Umschuldung sinnvoll sein, die zum Beispiel für eine bessere Übersicht sorgt oder dabei helfen kann, Zinsen einzusparen. Es gibt allerdings einige Punkte, die im Zuge einer solchen Umschuldung beachtet werden sollten. Eine Umschulung kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Ein Grund besteht zum Beispiel darin, dass der Verbraucher vielleicht vier oder mehr Darlehen hat, sodass keine wirkliche Übersicht mehr vorhanden ist. In solchen Fällen macht es durchaus Sinn, ein größeres neues Darlehen aufzunehmen, mit dem dann die vielen kleineren Darlehen abgelöst werden können. In diesem Zusammenhang muss darauf geachtet werden, dass bei den bereits bestehenden Krediten und Ratenzahlungsvereinbarung Sondertilgungen bzw. vorzeitige Ablösungen erlaubt sind. Zudem sollte die vorzeitige Ablösung des Darlehens kostenfrei sein. Neben der besseren Strukturierung kann eine Umschulung auch dann sinnvoll sein, wenn sich daraus für den Kreditnehmer eine Zinsersparnis ergeben kann. Dies ist zum Beispiel oft im Bereich der Immobilienfinanzierung der Fall.

Bei der vorzeitigen Umschulung auf Vorfälligkeitsentschädigung achten

Wer zum Beispiel einen bestehenden Immobilienkredit vorzeitig umschulden möchte (beispielsweise zu einem Versicherer), der könnte durch den Abschluss des neuen Baudarlehens im Vergleich zum bisherigen Annuitätendarlehen eine Zinsersparnis erreichen. Falls es beim bisherigen Immobilienkredit jedoch eine Festzinsvereinbarung gab, wird eine vorzeitige Ablösung des Kredites von der Bank entweder gar nicht oder nur unter der Voraussetzung akzeptiert werden, dass der Kunde eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlt. Diese Vorfälligkeitsentschädigung muss unbedingt mit einkalkuliert werden, wenn es darum geht zu berechnen, ob sich durch das neue Darlehen im Zuge der Umschulung eine Zinsersparnis ergeben würde. Der Kunde sollte vor der Umschulung also berechnen, wie hoch die Zinsersparnis für die nächste Zeit sein wird und welche Vorfälligkeitsentschädigung dem gegenüber steht, sodass dann auch im Saldo noch eine Ersparnis vorhanden ist.

Umschuldung in einen Ratenkredit häufig zu empfehlen

Es gibt im Prinzip drei wesentliche Situationen, in denen eine Umschuldung Sinn machen kann. Zwei dieser Situationen wurden bereits angesprochen, nämlich das Zusammenfassen mehrere Kredite in ein großes Darlehen sowie die vorzeitige Kündigung eines Immobilienkredites, was ebenfalls als Umschuldung in ein neues Darlehen bezeichnet wird. Die dritte Situation ist sogar diejenige, in der Experten am häufigsten empfehlen, eine Umschuldung vorzunehmen. Es handelt sich dabei um einen genutzten Dispositionskredit, für den bekanntlich relativ hohe Zinssätze zu zahlen sind. Wird die zugesagte Kontoüberziehung beispielsweise mehrere Jahre in Anspruch genommen, so macht es in den meisten Fällen Sinn, das Girokonto auszugleichen und stattdessen in einen Ratenkredit umzuschulden.

Der wesentliche Vorteil dieser Umschuldung besteht darin, dass die Darlehenszinsen bei einem Ratenkredit natürlich erheblich geringer als beim Dispositionskredit sind. Somit kann der Verbraucher durch die Umschuldung im Laufe der Zeit oftmals einige Hundert Euro an Zinsen einsparen. Die Umschuldung vom Dispositionskredit in einen Ratenkredit ist besonders dann sinnvoll, wenn der Kontosaldo mehrere Tausend Euro beträgt und der Kunde eigentlich kein Problem damit hätte, eine Rückführung durchzuführen. Oftmals fehlt allerdings die Disziplin, da es eben beim Dispositionskredit keine feste Rückzahlungsvereinbarung gibt, wie es beim Ratenkredit der Fall ist. Somit kann die Umschuldung in einen Ratenkredit auch dabei helfen, die Schulden nach und nach zu reduzieren.



Content Department

Chefredakteur Kredite.org

Peter König

Peter König kümmert sich als hauptverantwortlicher Chefredakteur unseres Portals vor allem um die Themen Aktien, Fonds und Geldanlage. Schon früh hatte König großes Interesse am Wirtschaftsgeschehen und dem Finanzmarkt. Einer Lehre als Bankkaufmann folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wuppertal. Nach dem Diplom trat der heute 58-Jährige eine Festanstellung als Fondsmanager bei einem großen Geldinstitut an, für das er heute noch in Teilzeit tätig ist.